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	<title>Axel Schock, Author at magazin.hiv</title>
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	<description>Hintergründe zum Leben mit HIV, Aids, STIs, Hepatitis</description>
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	<title>Axel Schock, Author at magazin.hiv</title>
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		<title>&#8222;Geht raus, trefft euch, verbündet euch!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:31:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was der wachsenden Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit für die queere Community bedeuten und wie sie sich vor Anfeindungen und Repressalien schützt, das erläutert IWWIT-Kampagnenchef Jonathan Gregory im Interview. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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<p>Mit der Kampagne #AidshilfeBleibtStabil setzt die Deutsche Aidshilfe ein klares Zeichen gegen den wachsenden Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit. Was diese Entwicklungen für die queere Community bedeuten und wie sie sich vor Anfeindungen und Repressalien schützt, das erläutert IWWIT-Kampagnenchef Jonathan Gregory im Interview.</p>

              </div>
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<p><em><a href="https://www.iwwit.de/gayzine/aidshilfe-bleibt-stabil/">Der Artikel erschien zuerst auf iwwit.de.</a></em></p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruckzug-aus-safe-spaces-was-rechtspopulismus-fur-queere-menschen-bedeutet">Rückzug aus Safe Spaces: Was Rechtspopulismus für queere Menschen bedeutet</h2>

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<p><strong>Rechte und rechtspopulistische Ansichten finden nicht nur eine zunehmende Verbreitung in Gesellschaft und Öffentlichkeit, auch Parteien, die solches Gedankengut vertreten, gewinnen an Zuspruch. Welche politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die queere Community?</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ich beobachte hier gleich mehrere Reaktionen. Durch den Druck, den insbesondere marginalisierte Gruppen wie queere Menschen zunehmend erleben, ziehen sich immer mehr aus ihren Safe Spaces zurück.</p>

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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das IWWIT-Team reist insbesondere zur CSD-Saison viel durchs Land, und im letzten Jahr habe ich durch Gespräche vor Ort verstärkt mitbekommen, dass sich viele Queers immer weniger trauen, Community-Orte aufzusuchen, weil sie ihnen nicht mehr sicher erscheinen. Etwa, weil es dort immer wieder zu Vandalismus kommt oder die Besucher*innen sogar Angst haben, belästigt oder attackiert zu werden.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wir beobachten zudem, dass durch Sparmaßnahmen auf kommunaler wie auf Landesebene immer mehr auch queere Projekte betroffen sind. Die Folge ist, dass solche Angebote weniger werden und schließlich ganz verschwinden.</p>

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  </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-wenn-community-orte-verschwinden-verlust-von-vernetzung-und-teilhabe">Wenn Community-Orte verschwinden: Verlust von Vernetzung und Teilhabe</h2>

              </div>
    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Diese Orte sind ja nicht nur wichtig als Treffpunkt und als Safe Spaces von LGBTIQ*, sondern auch als Ankerpunkt zum Beispiel für die Arbeit von IWWIT.</strong></p>

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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das ist richtig. Queere Menschen haben lange dafür gekämpft, sich nicht mehr verstecken zu müssen, sondern offen und frei leben zu können. Wenn uns nun aber solche Orte verloren gehen, wird auch die Community-Arbeit schwerer. Natürlich kann man sich auch digital vernetzen und sich online austauschen. Aber es ist einfach etwas anderes, wenn man sich im direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht austauschen, kennenlernen oder organisieren möchte. Wenn sich Menschen aufgrund der politischen Lage wieder zurückziehen, verlieren sie dadurch auch den Zugang zu Gemeinschaft, wie zu Kultur-, Freizeit-, und Gesundheitsangeboten.</p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Das bedeutet also, dass Online-Angebote zunehmend wichtiger werden. Zum Beispiel um queeren Menschen Informationen zu Gesundheitsthemen zu vermitteln.</strong></p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Hier kommen wir zu einer anderen besorgniserregenden gesellschaftspolitischen Entwicklung. <a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/youtube-loescht-schwulen-praeventionskanal-puenktlich-zum-pride-month" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Im vergangenen Jahr wurde beispielsweise der YouTube-Kanal von IWWIT gesperrt</a>. Eigentümer ist bekanntlich der Google-Mutterkonzern Alphabet. Auch in Europa sind wir in eine große Abhängigkeit von US-amerikanischen Online-Plattformen geraten, die ihre ganz eigene Vorstellung von Zensur haben. Wenn Web-Inhalte nicht dem entsprechen, was die US-Regierung für richtig und wichtig erachtet, wird sehr schnell mit Löschung und Sperrung reagiert. Und das hat natürlich große Auswirkungen auf unsere Präventionsarbeit, aber auch auf die Möglichkeiten der Vernetzung.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-forderung-unter-druck-iwwit-zwischen-bewahrung-und-politischem-gegenwind">Förderung unter Druck: IWWIT zwischen Bewährung und politischem Gegenwind</h2>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Wie wird es unter diesen veränderten Bedingungen in den kommenden Jahren mit der IWWIT-Kampagne weitergehen?</strong></p>

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    </div>
  </div>
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<p>Ob es mit IWWIT weitergeht, wird alle fünf Jahre entschieden. Dann nämlich, wenn die Fördergeberinnen, das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, unsere Arbeit evaluieren und unser Konzept für die Zukunft prüfen.</p>

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  </div>
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<p><strong>Und das ist euch gelungen, trotz der deutlich veränderten politischen Stimmungslage?</strong></p>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ja, und wir sind sehr froh, dass wir die Verantwortlichen von der Notwendigkeit und Wichtigkeit unserer Arbeit, aber auch von unserem Konzept für die nächsten Jahre überzeugen konnten. Wir stellen allerdings auch fest, dass IWWIT als Projekt und auch das, wofür es steht, von vielen verschiedenen Akteur*innen verstärkt hinterfragt wird – jedoch nicht auf kritisch-konstruktive, sondern eher auf eine vernichtende und abwertende Art und Weise.</p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Diese Entwicklung zeigt sich auch auf politischer Ebene, etwa durch kleine oder große Anfragen von einzelnen Parteien im Bundestag. Wir hatten durchaus Sorge, ob unsere Arbeit weiter gefördert wird. Andere wichtige Projekte, gerade auch im Bereich Gesundheitsförderung, Anti-Rassismus oder LGBTIQ*-Rechte, die auf öffentliche Mittel angewiesen sind, müssen um ihre Existenz bangen. Wenn gespart werden muss, fallen solche Initiativen und Projekte oft als erstes weg, weil sie zunehmend nicht mehr für wichtig erachtet und für verzichtbar gehalten werden.</p>

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    </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-kurzungen-treffen-queere-projekte-einzelfalle-oder-systemversagen">Kürzungen treffen queere Projekte: Einzelfälle oder Systemversagen?</h2>

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    </div>
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<p><strong>In einigen Städten, etwa in Potsdam und in Halle (Saale), mussten die lokalen Aidshilfen kürzlich ihre Schulpräventionsprojekte auf Eis legen, weil die Förderung dafür nicht verlängert wurde.</strong></p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Dies sind leider keine Einzelfälle. Die tatsächlichen Summen, mit denen solche und andere Projekte von Organisationen, Vereinen und Initiativen mit öffentlichen Zuschüssen gefördert werden, sind oft gar nicht so groß, aber sie stellen einen wichtigen Teil der Gesamtfinanzierung dar. Fehlt dieses Geld, entfallen die Angebote deshalb oft komplett.</p>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wenn zum Beispiel ein Kontaktcafé oder eine Beratungsstelle zwar ehrenamtlich betrieben wird, die Raummiete aber bislang wesentlich durch Fördergelder finanziert wurde, gehen mit der Streichung dieser Gelder solche Orte verloren. Damit verlieren viele Menschen – seien es queere oder solche mit Migrationsgeschichte – eine wichtige Möglichkeit, Anschluss und Teilhabe am sozialen Leben zu finden. Auch deshalb ist es wichtig, dass Aidshilfe stabil bleibt – damit uns diese Netzwerke nicht verloren gehen und dadurch all die Menschen, die sonst durchs Raster fallen. Wir müssen also nicht nur unsere Orte und Angebote, sondern auch unsere Community stärken.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Welchen Beitrag kann IWWIT dazu leisten?</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die Aidshilfen und IWWIT haben Präventionsarbeit und auch sexuelle Bildung immer schon als politisch betrachtet. Denn wir stehen nicht nur für Menschen mit HIV, sondern für unterschiedlichste marginalisierte Gruppen ein. Zum Beispiel für Menschen mit HIV, die vielleicht jeglichen Zugang zu Gesundheitssystemen verlieren, sollte sich die politische Lage noch weiter zuspitzen. Wir stehen auch dafür ein, dass Menschen mit Fluchterfahrungen überhaupt einen Zugang zum Gesundheitssystem erhalten.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wir werden deshalb unsere Präventionsarbeit mehr als bisher auch mit einer politischen Bildungsarbeit verbinden. Denn wir merken, dass das eine nicht ohne das andere geht. Wir sprechen natürlich gerne über Sexualität und Sex und alles, was dazugehört. Wir alle wollen Liebe, wollen Räume, in denen wir uns sicher und wohlfühlen, und wir wollen von der Gesellschaft als das anerkannt und respektiert werden, was wir sind: queere Menschen. Das alles jedoch ist nicht mehr selbstverständlich.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wir wollen die Community nicht nur aufklären, sondern auch dazu animieren, über solche Themen zu sprechen und nicht unsichtbar zu werden: Geht raus, trefft euch, verbündet euch!</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-digital-prasent-bleiben-und-selbst-aktiv-werden">Digital präsent bleiben – und selbst aktiv werden</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Gerade solche analogen Angebote werden ja immer weniger, wie wir bereits festgestellt haben.</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wir haben uns für die neue Förderperiode selbst einen klaren konzeptionellen Fokus gesetzt. Wir werden versuchen, stärker als zuvor auf den verschiedenen digitalen Plattformen, die wir bereits bespielen, präsent zu sein. Eben, um mehr denn je mit Menschen in Kontakt zu treten, die wir im analogen Leben, etwa bei Veranstaltungen während der CSD-Saison, nicht oder nicht mehr erreichen. IWWIT hat deshalb auch einen eigenen TikTok-Kanal gestartet, um auf diesem Weg eine weitere, sehr junge Zielgruppe mit hineinzuholen.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Und hast du Tipps, was jede*r einzelne dazu beitragen kann, damit nicht nur Aidshilfe stabil bleibt, sondern auch unsere Community?</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das ist eine gute Frage. Aktivismus hat sehr viele Facetten und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, etwas zu bewirken. Du kannst mit vielen anderen gemeinsam auf einer CSD-Demo deine Rechte einfordern und für Sichtbarkeit sorgen. Du kannst einen Brief an einen Bundestagsabgeordneten oder an Verantwortliche in deiner Stadtverwaltung schreiben. Aber auch jedes einzelne Gespräch kann in deinem eigenen persönlichen Umfeld etwas ändern, allein dadurch, dass du klare Haltung zeigst.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wichtig dabei ist: Achte auf dich und bleib informiert. Es geht nicht allein darum, was im Bundestag oder bei den Parteien passiert, sondern auch, was bei dir auf lokaler Ebene, direkt vor der Haustür geschieht. IWWIT und die Deutsche Aidshilfe werden weiterhin eine vertrauenswürdige Plattform sein, wo ihr Informationen zu bestimmten Fragen erhaltet.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Was mir aber auch wichtig ist zu sagen: Wir leben in unruhigen Zeiten und die vielen schlechten Nachrichten können uns mental belasten. Deshalb: Wer sich aktivistisch engagiert und Haltung zeigt, kann dies nur, wenn er auch auf sich selbst und die eigene Gesundheit achtet, und sich auch notwendige Ruhe und Auszeiten gönnt.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-zur-kampagne-aidshilfebleibtstabil"><strong>Mehr zur Kampagne #AidshilfeBleibtStabil</strong></h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="dI8ZKFrMAb"><a href="https://magazin.hiv/magazin/aidshilfe-bleibt-stabil/">Aidshilfe bleibt stabil – für Solidarität, gegen Spaltung</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Aidshilfe bleibt stabil – für Solidarität, gegen Spaltung&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/aidshilfe-bleibt-stabil/embed/#?secret=jpzf4wfPlu#?secret=dI8ZKFrMAb" data-secret="dI8ZKFrMAb" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="I8tFtURl0I"><a href="https://magazin.hiv/magazin/gesundheit-in-haft/">Lichtblick im Gefängnisalltag: „Gesundheit in Haft“</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Lichtblick im Gefängnisalltag: „Gesundheit in Haft“&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/gesundheit-in-haft/embed/#?secret=SvDB4rUXPm#?secret=I8tFtURl0I" data-secret="I8tFtURl0I" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>Lichtblick im Gefängnisalltag: „Gesundheit in Haft“</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/gesundheit-in-haft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:35:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Aidshilfe bleibt stabil]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsruck]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturelle Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Unterstützung von Menschen in Haft gehört für viele Aidshilfen zu ihren Kernaufgaben. Das Zentrum Sexuelle Gesundheit Ems-Vechte arbeitet seit langem mit dem preisgekrönten Projekt "Gesundheit in Haft".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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<p><strong>Die Betreuung und Unterstützung von Menschen in Haft gehört für viele Aidshilfen in Deutschland zu ihren Kernaufgaben. Welche Bedeutung diese Arbeit für die Gefangenen hat, zeigt sich im Emsland. Das Zentrum Sexuelle Gesundheit Ems-Vechte hat hier über Jahrzehnte hinweg das vorbildliche und preisgekrönte Programm &#8222;Gesundheit in Haft</strong>&#8220; <strong>entwickelt.</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><em>Mit der Kampagne <a href="https://magazin.hiv/magazin/aidshilfe-bleibt-stabil/">#AidshilfeBleibtStabil</a> setzt die Deutsche Aidshilfe ein klares Zeichen: Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit haben bei uns keinen Platz. Wir stehen zu unseren Werten – und an der Seite all unserer Communitys!</em></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die Aussicht auf Kaffee und Kuchen, das ist natürlich erst einmal für jede*n ein Anreiz. Aber selbst wer sich nur deshalb zur Gruppe anmeldet, sagt Thomas*, merkt schnell, dass es noch ganz andere Gründe gibt, dabei zu bleiben und mitzumachen. „Melanie und Kerstin schaffen es, alle zusammenzubringen und mitzunehmen, und auf eine nette Art und Weise, Vertrauen aufzubauen.“ Bei den Frauen, denen das gelingt, handelt es sich um Kerstin Billig und Melanie Kura vom <a href="https://zsg-ev.de/">Zentrum Sexuelle Gesundheit Ems-Vechte (ZSG)</a>, wie die Aidshilfe Emsland seit 2024 heißt. Sie besuchen nicht nur nach Bedarf Gefangene im Justizvollzugskrankenhaus Lingen, sondern bieten in den Haftanstalten Meppen und Hesepe zudem feste Gruppen an.</p>

              </div>
    </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-anstoss-zur-selbstvorsorge">Anstoß zur Selbstvorsorge</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Seit mittlerweile über sechs Jahren gestalten sie diese wöchentlichen Treffen des eigens entwickelten innovativen Konzepts <a href="https://zsg-ev.de/gesundheit-in-haft/">„Gesundheit in Haft“</a>. Die Hälfte der zehn Sitzungen ist einem bestimmten Gesundheitsthema gewidmet, genauer gesagt sexuell übertragbaren Krankheiten – von Hepatitis und Syphilis bis HPV. „Viele Dinge, insbesondere zu HIV, waren mir tatsächlich neu, etwa die Behandlungsmethoden und die <a href="https://www.aidshilfe.de/de/hiv-prep">PrEP</a>. Von <a href="https://www.aidshilfe.de/de/mpox-affenpocken">Mpox</a> hatte ich davor nur in den Nachrichten gehört“, sagt Thomas, der in der JVA Hesepe an dem Gruppenangebot teilgenommen hat. Er fand es zur Erweiterung des eigenen Horizonts beispielsweise auch sehr informativ, von den Infektionsrisiken durch das Teilen von Spritzen und Röhrchen zu erfahren, obwohl er selbst keine Drogen konsumiert. „Aber es ist immer gut, über sowas Bescheid zu wissen und dieses Wissen vielleicht an andere weitergeben zu können.“ </p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Auf diese Weise wächst auch wieder das Vertrauen in die Gesundheitssysteme und ihre Institutionen.</p>

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  </div>
<cite>Kerstin Billig, Gesundheit in Haft</cite></blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Für Kerstin Billig dienen diese Aufklärungsstunden nicht allein der Prävention. Ihr geht es auch darum, die Insass*innen zu mehr Selbstvorsorge zu motivieren. „Wir regen sie auch an, gegebenenfalls HPV- oder Hepatitis-Impfungen nachzuholen.“ In den Sitzungen bekommen sie das Rüstzeug, um mit ihren Anstaltsärzt*innen darüber zu sprechen. Und auf diese Weise, so Kerstin Billigs Hoffnung, wächst auch wieder das Vertrauen in die Gesundheitssysteme und ihre Institutionen.</p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-vertrauliche-gesprache-zu-psychischen-sorgen">Vertrauliche Gespräche zu psychischen Sorgen</h2>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Für Thomas besonders hilfreich waren jedoch jene Sitzungen, in denen es darum ging, mit welchen Übungen man Stress, dem Inhaftierte unweigerlich ausgesetzt sind, besser bewältigen kann. Und vielleicht noch wichtiger sind für viele die offenen Gesprächsrunden. Denn für Inhaftierte gibt es wenig Möglichkeiten, den Haftraum zu verlassen, unter anderen Menschen zu sein und offen über die alltäglichen Sorgen und Nöte sprechen zu können.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Zwar haben alle Gefangenen die Möglichkeit, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, doch gerade Männer scheuen sich davor. Zudem bleibt die Unsicherheit, ob das, was mit den Psycholog*innen besprochen wurde, vielleicht doch in der Haftakte landet oder an die Anstaltsleitung weitergegeben wird. In den Gruppen des Zentrums Sexuelle Gesundheit gilt hingegen die Vereinbarung: Alles, was dort besprochen wird, wird nicht weitergegeben.</p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Kerstin Billig ist selbst immer wieder davon überrascht, wie wertschätzend und respektvoll der Umgang untereinander in den Sitzungen ist und wie schnell die Teilnehmenden sich öffnen. Es sind eigentlich ganz alltägliche Dinge aus dem Haftalltag, die hier ungefiltert ausgesprochen werden können. Ganz häufig, sagt Thomas, geht es um die Sorge, was nach der Haft kommt: „Welche Möglichkeiten habe ich? Wie werde ich draußen angenommen?“ </p>

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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Hier werden die Inhaftierten nicht darüber definiert, weshalb sie einsitzen. Wir wissen nicht, weshalb sie verurteilt wurden, und wollen das auch bewusst nicht wissen.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
<cite>Kerstin Billig, Gesundheit in Haft</cite></blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Kerstin Billig weiß, wie wichtig diese wöchentlichen Sitzungen für die Teilnehmenden sind. Diese Treffen sind ein kleiner Lichtblick im Haftalltag. „Wir bieten einen relativ sicheren Raum, sich auszutauschen und auch mal Gefühle zu zeigen. Hier werden sie nicht über die Verbrechen definiert, weshalb sie einsitzen. Das ist für viele eine wichtige Erfahrung. Wir wissen nicht, weshalb sie verurteilt wurden, und wollen das auch bewusst nicht wissen.“</p>

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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Oftmals bleibt der Kontakt zum Zentrum Sexuelle Gesundheit auch nach der Haftentlassung noch eine Weile bestehen. Manchmal kommen ehemalige Gefangene einfach mal zum wöchentlichen Regenbogenfrühstück im Zentrum vorbei. Manche benötigen Unterstützung, etwa wenn es um den Kontakt zu Arbeitgeber*innen oder Institutionen geht.</p>

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    </div>
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  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Vor allem während der Haftzeit bleiben die Mitarbeiterinnen des ZSG Ems-Vechte Ansprechpartnerinnen. Die Gefangenen können jederzeit einen Beratungs- und Gesprächstermin in der Haftanstalt vereinbaren. Das Entscheidende dabei: Diese Gespräche sind anonym und finden ohne Anwesenheit von Vollzugsbeamt*innen statt. Diese Beratungstermine können zudem auch für Tests auf HIV, Syphilis und Hepatitis C genutzt werden. Auch das erfolgt völlig anonym und die Ergebnisse werden nicht weitergegeben. Kerstin Billig und Melanie Kura beraten dann im Falle positiver Testergebnisse über Behandlungsmöglichkeiten.</p>

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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-beharrliches-engagement-seit-1986">Beharrliches Engagement seit 1986</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Dass eine Aidshilfe-Einrichtung innerhalb einer Haftanstalt anonyme Tests durchführen kann, ist keineswegs selbstverständlich, sondern spricht für das Vertrauen, das ihnen von Seiten der Anstaltsleitungen in Meppen und Hesepe entgegengebracht wird. Die Sozialpädagogin Kerstin Billig und die Psychotherapeutin Melanie Mura profitieren hier von der Arbeit ihrer Vorgänger*innen. Denn die Aidshilfe Emsland engagiert sich bereits seit ihrer Gründung 1986 in den Haftanstalten. Über all diese Jahrzehnte hinweg ist so eine vertrauensvolle Zusammenarbeit erwachsen. Die Arbeit, die das ZSG Ems-Vechte für die Gefangenen leistet, wird von allen Seiten gewünscht, geschätzt und gewürdigt. Probleme und Wünsche können deshalb auf dem kurzen Dienstweg besprochen werden. Der Erfolg ihrer Arbeit und das Engagement des ZSG Ems-Vechte wurde längst über Niedersachsen hinaus wahrgenommen. 2023 wurde die kleine Aidshilfe im Emsland mit dem Hans-Peter-Hauschild-Preis für besondere Verdienste um die strukturelle Prävention gewürdigt.</p>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Als das ZSG nach einer Corona-bedingten Pause mit dem neuen Konzept wieder die Arbeit in den Justizvollzugsanstalten aufnehmen konnte, war der Zulauf noch verhalten. Mittlerweile ist die Skepsis der Inhaftierten verflogen, und das Angebot wird durch Mund-zu-Mund-Propaganda stetig weiterempfohlen. Auch Thomas hatte darüber von der Gruppe erfahren. Rund 50 Menschen haben übers Jahr die Möglichkeit, an diesem Programm teilzunehmen. Die Nachfrage ist allerdings deutlich höher. Doch für zusätzliche Gruppen fehlt es dem ZSG Ems-Vechte an personellen Ressourcen. Im Mai beginnt in Hesepe ein neuer Durchgang des Seminars. Thomas möchte unbedingt noch einmal daran teilnehmen und wird sich deshalb erneut dafür bewerben.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><em>*Name redaktionell geändert</em></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-heading block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-zu-gesundheit-in-haft">Mehr zu &#8222;Gesundheit in Haft&#8220;</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="TdzTLa4tau"><a href="https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/gesundheit-in-haft-es-hakt-immer-dann-wenns-teuer-wird/">Gesundheit in Haft: „Es hakt immer dann, wenn&#8217;s teuer wird“</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Gesundheit in Haft: „Es hakt immer dann, wenn&#8217;s teuer wird“&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/gesundheit-in-haft-es-hakt-immer-dann-wenns-teuer-wird/embed/#?secret=JoayqsoG4Y#?secret=TdzTLa4tau" data-secret="TdzTLa4tau" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-zur-kampagne">Mehr zur Kampagne</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="G0O8K79Hty"><a href="https://magazin.hiv/magazin/aidshilfe-bleibt-stabil/">Aidshilfe bleibt stabil – für Solidarität, gegen Spaltung</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Aidshilfe bleibt stabil – für Solidarität, gegen Spaltung&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/aidshilfe-bleibt-stabil/embed/#?secret=QLShDk69dz#?secret=G0O8K79Hty" data-secret="G0O8K79Hty" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wider das Verschweigen</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/romeria-aidskrise-spanien/</link>
					<comments>https://magazin.hiv/magazin/romeria-aidskrise-spanien/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 13:34:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Aidsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[In ihrem autobiografisch geprägten Spielfilm „Romería“ erinnert die Regisseurin Carla Simón an die tabuisierte Aidskrise im Post-Franco-Spanien.]]></description>
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<p><strong>Nach dem Ende der Franco-Diktatur erlebte Spanien eine gesellschaftliche Aufbruchstimmung, in deren Folge das Land viele Drogen- und Aidstote zu beklagen hatte. In ihrem autobiografisch gefärbten Spielfilm „Romería“ erinnert die Regisseurin Carla Simón an diese tabuisierten Krisenjahre.</strong></p>

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<p>Die 18-jährige Marina hat ihre biologischen Eltern nie richtig kennengelernt; der Vater starb, als sie ein Baby war, und die Mutter nur wenige Jahre später. Im Jahr 2004 macht sich Marina auf den Weg nach Galizien, um erstmals die Familie ihres Vaters Alfonso zu treffen. Der Anlass ist pragmatisch: Für ein Stipendium an einer Filmhochschule benötigt sie dessen Sterbeurkunde. Das, so denkt Marina (Llúcia Garcia), dürfte doch kein Problem sein. Doch dann muss sie feststellen, dass sie in den offiziellen Unterlagen gar nicht als Tochter genannt ist. Sie gerät nun unweigerlich in die Situation, ihre Familiengeschichte aufzuarbeiten.</p>

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<p>Leicht machen es ihr die neuen Onkel, Tanten, Neffen und Nichten nicht. Von den zurückweisenden Großeltern abgesehen wird sie von ihrem weitverzweigten Familienclan jedoch herzlich aufgenommen. Immer wieder bekommt sie zu hören, wie sie ihrer Mutter aus dem Gesicht geschnitten sei. Sie wird geradezu überschüttet mit Geschichten und bruchstückhaften Erinnerungen an ihre verstorbenen Eltern. Mit gesundem Misstrauen und sanfter Neugier auf diese quirlige Großbürgerfamilie gelingt es Marina, sich weder vereinnahmen noch abkanzeln zu lassen.</p>

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<p>Denn so manches Berichtete deckt sich überhaupt nicht mit dem, was ihr bisher über Alfonso erzählt worden war, selbst grundlegende Fakten wie sein Todesjahr. Jetzt erfährt sie, dass er erst Jahre nach ihrer Geburt gestorben ist. Vieles, das sie von ihren Eltern zu wissen glaubte, entpuppt sich als Notlüge, Realitätsverweigerung oder der dreiste Versuch, die Wahrheit zu vertuschen. Ihr Cousin glaubt zu wissen, dass Alfonso, abgeschirmt von Freund*innen und Familienangehörigen, in einem Zimmer eingesperrt gestorben sei: „Du musst dir das so vorstellen: Großmutter betrat den Raum nur mit Maske und Handschuhen.“ Niemand habe ihn besuchen dürfen, damit sich sein Zustand nicht in der Stadt herumsprach. Und auch über Marina selbst scheinen seltsame Dinge zu kursieren. Zwei Kinder plaudern aus, dass man ihnen eingeschärft habe, sich Marina nicht zu sehr zu nähern: Mit ihrem Blut sei etwas nicht in Ordnung.</p>

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<p>„Es war eine glückliche Periode, aber auch eine, in der in einigen Regionen des Landes Drogen überhandnahmen. Damit ging eine schnelle Verbreitung von HIV einher.“</p>

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<cite>Carla Simón</cite></blockquote>

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<p>Wie schon in ihrem Vorgängerfilm, dem Berlinale-Gewinner „Alcarràs – Die letzte Ernte“, hat Carla Simón ein feines Gespür dafür, Familiendynamiken präzise und fast beiläufig offenzulegen und emotionale Zwischentöne zu gestalten. Erzählerisch knüpft die spanische Regisseurin und Drehbuchautorin mit „Romería“ an ihren Erstlingsfilm <a href="https://magazin.hiv/magazin/gesellschaft-kultur/zehn-tage-filmrausch/">„Fridas Sommer“</a> an: Dort kommt ein kleines Mädchen nach dem Tod ihrer Eltern bei der Verwandtschaft auf dem Lande unter. Dass sie drogenabhängig waren und an den Folgen von Aids starben, ist dem Kind nicht bewusst.</p>

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<p>In „Romería“ – das spanische Wort bedeutet Pilgerfahrt – steht nun eine Jugendliche im Zentrum, die durch ihr beharrliches Nachfragen vom Schicksal ihrer Eltern erfährt: von deren Drogenabhängigkeit und Aids-Erkrankung Ende der 1980er Jahre.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Carla Simón greift in diesen Filmen auf ihre eigene Lebensgeschichte zurück. Auch ihre Eltern gehörten zu jener Generation, die in den achtziger Jahren nach dem Ende der Franco-Diktatur neue Lebensmodelle ausprobierten und im Zuge der gesellschaftlichen und kulturellen Aufbruchsstimmung die neugewonnene Freiheit auskosteten. Dazu gehörte auch der Drogenkonsum. „Es war eine glückliche Periode, aber auch eine, in der in einigen Regionen des Landes Drogen überhandnahmen. Damit ging eine schnelle Verbreitung von HIV einher“, erklärt Carla Simón in einem <a href="https://taz.de/Regisseurin-Carla-Simon-ueber-Romeria/!6166521/">Interview mit der taz</a>. Doch obwohl so viele Menschen in Spanien in dieser Zeit an den Folgen von Aids starben, sei das Thema weiterhin tabuisiert. Mit ihrem Film möchte sie daher erreichen, dass mehr über diese Generation gesprochen wird. „Auch, weil sie diejenigen waren, die mit gestrigen Wertvorstellungen brachen, mit streng konservativen und erzkatholischen Überzeugungen, die nach der Diktatur noch sehr präsent waren.“</p>

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              Piffl Medien, Mario Llorca 
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<p>Aus dem, was Marina aus den Gesprächen über ihre Eltern erfährt, imaginiert sie Szenen aus deren jungem, wildem, exzesshaftem Leben. Zwar sind es keine eigenen Erinnerungen – denn sie war ja nicht dabei –, aber so könnte es vielleicht gewesen sein. Es ist ihr Weg, mit dem Verlust und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit umzugehen und diese Leerstelle in ihrer Biografie zu füllen. Die Rückblenden, in denen wir die Eltern im Film kennenlernen, sind nichts anderes als Imaginationen <a>– </a>Marina und deren Mutter werden immerhin von der derselben Schauspielerin verkörpert.</p>

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<p>Drastische Bilder fügen sich in Carla Simóns präzise montierten Patchwork aus Spielszenen, Archivmaterial und stimmungsvollen Motiven der iberischen Atlantikküste zu einem poetisch-melancholischen Gesamtbild.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Um das große Sterben in jener Zeit zu visualisieren, lässt Simón die Besucher*innen eines Clubs zu dem spanischen 80er-Jahre-Hit „Bailaré sobre tu tumba“ (zu Deutsch: „Ich werde auf deinem Grab tanzen“) streng choreografiert bewegen. Nach und nach erstarren Tänzer*innen und werden mit einem Leichentuch verhüllt. Auch solch drastische Bilder fügen sich in Carla Simóns präzise montierten Patchwork aus Spielszenen, Archivmaterial und stimmungsvollen Motiven der iberischen Atlantikküste zu einem poetisch-melancholischen Gesamtbild. Am Ende wird Marina ihren Eltern zum ersten Mal wirklich nahegekommen sein. Vor allem aber hat sie das jahrelange Verschweigen durchbrochen und der aus der gesellschaftlichen Ächtung befeuerten Scham, die ihre Großeltern für Alfonsos Aidstod immer noch empfanden, ein Ende bereitet.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><em><a href="https://pifflmedien.de/filme/romeria/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Romería – Das Tagebuch meiner Mutter“</a>, Spanien 2025. Regie Carla Simón, mit Llúcia Garcia, Tristán Ulloa, Tristán Ulloa, Sara Casasnovas. 115 Min., OmU.</em></p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorfuhrungen-von-romeria-mit-anschliessenden-gesprachen"><strong>Vorführungen von &#8222;Romería&#8220; mit anschließenden Gesprächen</strong></h2>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<ul class="wp-block-list">    
<li>Karlsruhe, 9.4., 18.15 Uhr, Schauburg, in Kooperation mit dem Zentrum für sexuelle Gesundheit, Identität und Aufklärung Karlsruhe (ZeSIA)</li>



    
<li>Nürnberg: 9.4., 20.15 Uhr, Filmhaus. Filmgespräch im Anschluss mit Beate Lischka, Sozialpädagogin der AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e. V.</li>



    
<li>Soest: 7.5., 20 Uhr, Kulturhaus Alter Schlachthof, in Kooperation mit der Aidshilfe im Kreis Soest e.V.</li>

</ul>

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<p></p>

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    </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-filme-zur-aidsgeschichte">Mehr Filme zur Aidsgeschichte</h2>

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    </div>
  </div>
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="17afmOV0Oa"><a href="https://magazin.hiv/magazin/filme-hiv-aids/">Vier Jahrzehnte Aids: 9 Filme zum Leben mit HIV/Aids</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Vier Jahrzehnte Aids: 9 Filme zum Leben mit HIV/Aids&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/filme-hiv-aids/embed/#?secret=oIxuK2UVyR#?secret=17afmOV0Oa" data-secret="17afmOV0Oa" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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					<wfw:commentRss>https://magazin.hiv/magazin/romeria-aidskrise-spanien/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>„Als würde man neben jemandem im Bett aufwachen“: Porträts von Peter Hujar</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/peter-hujar-fotograf/</link>
					<comments>https://magazin.hiv/magazin/peter-hujar-fotograf/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 16:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=1559544</guid>

					<description><![CDATA[Der früh infolge von Aids verstorbene New Yorker Fotograf Peter Hujar blieb zu Lebzeiten ein Geheimtipp. Nun erlebt er eine Wiederentdeckung. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Der früh infolge von Aids</strong> <strong>verstorbene New Yorker Fotograf Peter Hujar blieb zu Lebzeiten ein Geheimtipp. Nun erlebt er als empfindsamer Chronist einer Zeit der gesellschaftlichen Veränderungen und sexuellen Emanzipation eine Wiederentdeckung. Aktuell sind Retrospektiven in Berlin und Bonn zu sehen.</strong></p>

              </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-bandbreite-mannlicher-emotionen">Bandbreite männlicher Emotionen</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Was genau sehen wir hier eigentlich? Einen Mann, der aus Verzweiflung weint? Oder ist sein Gesicht vor Schmerz oder vielleicht aus Lust verzerrt? Als Hanya Yanagihara ihrem Verlag dieses Foto als Covermotiv für ihren Roman „Ein wenig Leben“ vorschlug, war man dort wenig begeistert. Das Bild schien zu übergriffig zu sein, zu intim, zu herausfordernd. Die New Yorker Autorin aber setzte sich durch. Ihr 2017 auch auf Deutsch erschienenes Buch wurde ein Weltbestseller, und das Umschlagmotiv – da sind sich die Leser*innen einig – fängt die ganze Bandbreite der emotionalen Extreme des Romans – männliche Verletzlichkeit, Schmerz, Verzweiflung und Ekstase – in einem einzigen Ausdruck ein. </p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="196" height="300" src="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/03/Ein-wenig-Leben_CT0_9783446255586_0001-196x300.jpg" alt="Buchcover des Romans &quot;Ein wenig Leben&quot; von Hanya Yanagihara zeigt ein Gesicht mit zusammengekniffenen Augen" class="wp-image-1559545 size-full" srcset="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/03/Ein-wenig-Leben_CT0_9783446255586_0001-196x300.jpg 196w, https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/03/Ein-wenig-Leben_CT0_9783446255586_0001.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Foto von Peter Hujar auf dem Romancover von Hanya Yanagihara </p>

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<p>© Hanser</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das Bild erfuhr auf diesem Weg eine enorme Verbreitung und Aufmerksamkeit. Was aber viele überraschte: Entstanden ist das Foto mit dem Titel „Orgasmic Man“ bereits im Jahr 1969 – es stammt von Peter Hujar.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Zu Lebzeiten war der 1987 verstorbene New Yorker Fotograf nur mäßig erfolgreich. Lediglich ein Band „Portraits in Life and Death“ – Porträts befreundeter Künstler und Autor*innen wie Susan Sontag, Robert Wilson, Fran Lebowitz und William S. Burroughs neben Fotos von mumifizierten Leichen in den Katakomben von Palermo – hat Hujar zu Lebzeiten veröffentlicht.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Doch seit wenigen Jahren erlebt sein Werk eine erstaunliche Wiederentdeckung. Im vergangenen Jahr kam <a href="https://salzgeber.de/peterhujar">„Peter Hujar’s Day“</a> von Ira Sachs in die Kinos. Vorlage für dieses intime Porträt sind Gespräche, die Hujars befreundete Autorin Linda Rosenkrantz im Laufe eines Tages im Jahr 1974 protokollierte. Eine von der Londoner Galerie Raven Row erarbeitete Retrospektive gastiert derzeit in der Bonner Bundeskunsthalle. Parallel dazu wird auch <a href="https://www.berlinerfestspiele.de/gropius-bau/programm/2026/ausstellungen/peter-hujar-liz-deschenes">im Berliner Martin-Gropius-Bau mit „Persistence of Vision“</a> eine Übersicht seines fotografischen Schaffens gezeigt (gekoppelt mit abstrakten Arbeiten der zeitgenössischen Fotografin Liz Deschenes). Hier sind nun auch Originalprints von „Orgasmic Man“ zu sehen.</p>

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    </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-intimitat-empathie-und-verletzlichkeit">Intimität, Empathie und Verletzlichkeit</h2>

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    </div>
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<p>In den Achtzigerjahren wurden einige von Hujars Männeraktfotografien, darunter viele Selbstporträts, vielfach reproduziert. Im Zuge der Gay-Liberation-Bewegung hatten schwule Fotografen damit begonnen, den nackten Mann technisch und handwerklich perfekt in Szene zu setzen, ihn als Motiv in die Fotokunst einzuschreiben und damit ein Tabu zu brechen.</p>

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<p>Anders als <a href="https://magazin.hiv/magazin/gesellschaft-kultur/provokationen-in-schwarz-weiss/">Robert Mapplethorpe</a>, der mit seiner unterkühlten Ästhetik und inszeniertem Glamour zum Starfotografen erhoben wurde, reduziert Hujar seine Modelle nicht allein auf die Perfektion ihrer Körper. Vielmehr versuchte er in seinen Schwarz-Weiß-Fotografien, deren Persönlichkeit einzufangen. Dazu verbrachte er viele Stunden mit ihnen, bis schließlich das eine, entscheidende Foto gelungen war. Viele der Porträtierten waren ohnehin Freund*innen und Bekannte mit der Bereitschaft, sich vor der Kamera nicht nur zu entblößen, sondern auch zu öffnen.</p>

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<p>Peter Hujar gelangen auf diese Weise Bilder, die ganz der Tradition der Porträtfotografie verpflichtet sind und zugleich soviel Intimität, Empathie und Verletzlichkeit ausstrahlen, dass sie bis heute zu berühren vermögen. „Ein Hujar-Porträt anzusehen“, sagt die Fotografin Lynn Davis, „ist fast so, als würde man neben jemandem im Bett aufwachen“.</p>

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              © Peter Hujar “Larry Ree Backstage (II)”, 1974 © 2025 Tue Peter Hujar Archive/Artists Rights Society (ARS), NY, DACS London and Pace Gallery
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-wahlfamilie-und-beseelte-stadtlandschaften">Wahlfamilie und beseelte Stadtlandschaften</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Im gerade auf Deutsch erschienenen, zwischen Autobiografie und Fiktion changierenden Roman „Foto auf Anfrage“ erzählt der französische Autor Simon Chevrier von einem jungen Sexworker und Grindr-Date-Maniac, der von einem Bild Hujars derart fasziniert ist, dass er in einer obsessiven Recherche versucht, das Schicksal dieses Fotomodells zu ergründen. Das Bild – „Daniel Schook Sucking Toe“ – zeigt einen unbekleideten, sehr gelenkigen Mann, der an seinen eigenen Fußzehen lutscht, und den Betrachter direkt anzuschauen scheint. Eine solche Szene entsteht aus einer Vertrautheit, die sich auf das Bild und schließlich auf die Betrachter*innen überträgt, ohne diese in die Rolle von Voyeur*innen zu drängen.</p>

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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="212" height="300" src="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/03/foto-auf-anfrage-212x300.jpg" alt="Buchcover &quot;Foto auf Anfrage&quot; von Simon Chevrier mit Hujars Fotografie &quot;Daniel Schook Sucking Toe&quot;, die eine nackte, gelenkige Person zeigt, die an den eigenen Fußzehen lutscht und in die Kamera guckt." class="wp-image-1559548 size-full" srcset="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/03/foto-auf-anfrage-212x300.jpg 212w, https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/03/foto-auf-anfrage.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das Foto von Peter Hujar spielt eine wichtige Rolle im Roman von Simon Chevrier </p>

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<p>© Albino/Salzgeber</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Hujars Arbeitsweise und Wirkung erinnert stark an <a href="https://magazin.hiv/schlagwort/nan-goldin/">Nan Goldin</a>, wenngleich die US-Fotografin ihren erweiterten Freund*innen- und Bekanntenkreis gewissermaßen ganz spontan, aus dem Moment heraus, mit der Kamera festhält. Doch bei Goldin wie bei Hujar fügen sich die einzelnen Aufnahmen in der Gesamtschau zu einem Gruppenporträt eines queeren Netzwerks.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Darüber hinaus hat Peter Hujar auch sein Umfeld mit der gleichen Aufmerksamkeit und Sensibilität im Bild festgehalten wie diese erweiterte Wahlfamilie: etwa die heruntergekommenen West Side Piers in Manhattan – eine morbide Kulisse und zugleich schwule Cruising-Area –, zarte Wellen auf dem Hudson River, Drag Queens, menschenleere Stadtlandschaften sowie Clowns und Artist*innen in einem Zirkus. Er fotografierte aber auch Tiere auf Bauernhöfen in Germantown, einer von Deutschen gegründeten Siedlung unweit von Philadelphia, mit der gleichen Aufmerksamkeit.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Pferde, Hunde und Kühe oder das Wasser im Fluss sind für ihn ebenso beseelt wie der Stadtraum und die darin lebenden Menschen. Nichts ist zu banal, als dass es seine Aufmerksamkeit verdiente; nichts zu intim, als dass man es nicht mit der Kamera festhalten, bannen und zeigen dürfte. Angesichts all des Schmerzes und Leids, der Vergänglichkeit und des Verfalls sucht Peter Hujar beharrlich nach Schönheit, einem Moment des Glücks – und wird fündig.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-post-stonewall-nostalgie-und-queere-geschichtsschreibung">Post-Stonewall-Nostalgie und queere Geschichtsschreibung</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die hedonistische Revolte, der Aufbruch, die sich in Hujars Porträts der Sechziger- und Siebzigerjahre spiegeln, stimmen nostalgisch. Seine Bilder atmen die Aufbruchsstimmung, den Hedonismus und das Freiheitsgefühl, das die queere Subkultur nach dem Stonewall-Aufstand 1969 in New York erlebte. In diesen Aufnahmen ist zugleich ein New York vor dem Vergessen bewahrt, das durch die Gentrifizierung lange schon verschwunden ist, und eine Kunstszene und Bohéme, die innerhalb weniger Jahre durch Aids einen wahren Kahlschlag erlebte. Mit vielen dieser Menschen war Hujar befreundet, und er hat sie in seiner karg möblierten Wohnung im East Village, die auch als Atelier diente, fotografiert – wie etwa den Künstler Paul Thek, die Schauspielerin und Kolumnistin Cookie Mueller und seinen kurzzeitigen Geliebten, den Künstler, Schriftsteller und Aids-Aktivisten <a href="https://magazin.hiv/magazin/gesellschaft-kultur/kreative-wut-und-hommage-an-frank-wagner/">David Wojnarowicz</a>.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Als Peter Hujar am 26. November 1987, nur wenige Monate nach der Diagnose, im Alter von 53 Jahren an einer Aids-bedingten Lungenentzündung in einem New Yorker Krankenhaus starb, fotografierte und filmte David Wojnarowicz den ausgemergelten Leichnam und nutzte die Aufnahmen für künstlerische Arbeiten – seine Form der Hommage und Trauerarbeit.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Drei dieser eindringlichen und ergreifenden Aufnahmen sind in der Bonner Ausstellung zu sehen. Sie bilden ein unerbittliches, fast sakral wirkendes Triptychon, das wie eine moderne Pietà wirkt: das hagere, bärtige Gesicht des Fotografen, seine rechte Hand, die ein Laken zu umklammern scheint, seine blassen Füße mit verkrümmten Zehen, die unter der Bettdecke hervorragen. Entstanden sind diese Aufnahmen im gleichen Krankenzimmer, in dem Hujar viele Jahre zuvor seinerseits Candy Darling, eine Pionierin der US-Trans-Bewegung und Star in vielen Andy-Warhol-Filmen, auf dem Sterbebett fotografiert hatte.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Viele Künstler*innen und Akteur*innen dieser Ära, die Teil von Hujars Kosmos waren und von ihm porträtiert wurden – wie Wojnarowicz oder der Performancekünstler und Modedesigner Leigh Bowery – haben in den vergangenen Jahren neue Aufmerksamkeit erfahren. Im Zuge einer Neubefragung der 1980er Jahre zur queeren Geschichtsschreibung, der Aidskrise und der ACT-UP-Bewegung rücken diese Menschen wieder in den Fokus. Dabei wird auch deren Einfluss auf nachfolgende Generationen immer deutlich. So erlebt nun Peter Hujar, fast vier Jahrzehnte nach seinem Tod, die verdiente Anerkennung, die ihm zu Lebzeiten weitgehend versagt geblieben ist.</p>

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            <img loading="lazy" decoding="async" class="lazyload js-lazyload"  alt="Porträt eines Mannes in Unterhose vor einer Wand stehend" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" data-src="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/03/Peter-Hujar-Selbstportrait-III-1980-©-2025-Tue-Peter-Hujar-Archive_Artists-Rights-Society-ARS-NY-DACS-London-and-Pace-Gallery-1668x0-c-center.jpg" data-sizes="auto" width="1668" height="2104" >
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    <small class="copyright">
              Peter Hujar, Selbstportrait (III), 1980 © The Peter Hujar Archive / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Courtesy of The Peter Hujar Archive / ARS, New York, and
          </small>
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          </div>                              <figcaption class="media-image__caption"><figcaption class="wp-element-caption">Peter Hujar, Selbstportrait (III), 1980 © The Peter Hujar Archive / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Courtesy of The Peter Hujar Archive / ARS, New York, and Pace Gallery, Fraenkel Gallery, Maureen Paley, and Mai36</figcaption></figcaption>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-aktuelles-zu-peter-hujar">Aktuelles zu Peter Hujar</h2>

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<ul class="wp-block-list">    
<li><em><a href="https://www.bundeskunsthalle.de/hujar">Peter Hujar: „Eyes Open In The Dark”,</a> Bundeskunsthalle Bonn, bis 23. August 2026.<br></em></li>



    
<li><em><a href="https://www.berlinerfestspiele.de/gropius-bau/programm/2026/ausstellungen/peter-hujar-liz-deschenes">Peter Hujar/Liz Deschenes: „Persistence of Vision”,</a> Martin-Gropius-Bau Berlin, bis 28. Juni 2026.</em></li>

</ul>

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<ul class="wp-block-list">    
<li><em><a href="https://salzgeber.de/de/buch/chevrier-fotoaufanfrage/">Simon Chevrier: „Foto auf Anfrage“.</a> Aus dem Französischen von Christian Ruzicska. </em><em>Albino Verlag, 155 S., 24 Euro</em></li>

</ul>

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<p></p>

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<p></p>

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<p></p>

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		<item>
		<title>„Wir sind es den Menschen schuldig, dass wir ihre Geschichten erzählen“</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/wir-sind-am-leben/</link>
					<comments>https://magazin.hiv/magazin/wir-sind-am-leben/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 12:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Aids-Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
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					<description><![CDATA[Peter Plate und Ulf Leo Sommer haben mit Rosenstolz die deutsche Popmusik geprägt. Ihr neues Musical „Wir sind am Leben“ blickt zurück auf die Aufbruchzeit im Berlin des Jahres 1990 und die Aidskrise.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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<p><strong>Peter Plate und Ulf Leo Sommer haben mit Rosenstolz die deutsche Popmusik geprägt, aber sich inzwischen auch in der Musicalbranche einen Namen gemacht. Ihr neues Stück ist ein Herzensprojekt. „Wir sind am Leben“ blickt zurück auf die Aufbruchzeit im Berlin des Jahres 1990 und die Aidskrise.</strong></p>

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<p>Berlin im Jahr nach dem Mauerfall: Im Osten hat ein halbes Dutzend junger Menschen eine neue Heimat und eine Wahlfamilie gefunden. Dort leben unter anderem der HIV-positive Drag-Performer Bruno mit seinem Partner, einem kubanischstämmigen Tänzer, ein lesbisches Paar und Nina, die noch kurz vor der Maueröffnung aus Wittenberg in den Westen geflohen ist, um hier ihr Glück als Musikerin zu versuchen. Auch ihr jüngerer schwuler Bruder Mario sucht Unterschlupf in der Wohngemeinschaft.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Am 21. März 2026 wird „Wir sind am Leben“ am Berliner Theater des Westens uraufgeführt und ist dort bis mindestens zum Jahresende zu sehen. Wir haben mit Peter Plate und Ulf Leo Sommer gesprochen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Peter und Ulf, eure bisherigen Musicals basieren alle auf bereits vorhandenen Stoffen, „Romeo &amp; Julia“ etwa auf dem Shakespeare-Drama, „Kudamm 56“ auf der gleichnamigen ZDF-Serie. Welche Idee liegt eurer neuen Produktion zugrunde?</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Uns schwebte ein Stück vor, bei dem man als Zuschauer das Gefühl hat, einer Gruppe von 1990 zufällig zusammengewürfelten Menschen beim Leben zuzuschauen. Wir hatten also am Anfang keine riesige Story im Kopf, sondern haben erst sehr detailliert die einzelnen Figuren entworfen und daraus die verschiedenen Geschichten und Höhepunkte entwickelt.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Das Publikum erlebt nun eine ziemlich bunte, vor allem sehr queere WG. Es geht um junge Menschen, die nach Berlin ziehen, um sich künstlerisch zu verwirklichen, aus der provinziellen Enge ihrer ostdeutschen Heimat auszubrechen und um ihren Platz im Leben zu finden. Das Stück verhandelt dabei eine ganze Reihe an Themen. Gab es eines, das für euch von Anfang an zentral war?</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Es gab tatsächlich eine Hauptmotivation, weshalb wir dieses Musical angegangen sind. Genaugenommen verfolgen wir diesen Wunsch schon viele, viele Jahre: ein Stück zu schreiben, das sich um HIV und Aids dreht und in dieser Zeit angesiedelt ist.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ulf Leo Sommer: In Großbritannien gibt es beispielsweise die großartige Fernsehserie <a href="https://magazin.hiv/magazin/wider-die-scham-und-die-suende/">„It’s a Sin“</a>, in den USA „Engel in Amerika“. Aber was gibt es Vergleichbares in Deutschland, das ein breites Mainstream-Publikum anspricht? Wir haben hier ein großes Theater zu füllen und wir müssen und wollen deshalb mit unserem Musical ein großes Publikum erreichen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Das Musical scheint nicht gerade die naheliegende Kunstsparte, um das Thema zu verarbeiten, oder?</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Uns war klar, dass es keine leichte Aufgabe sein wird, ein solch schweres Thema als Musical aufzubereiten, und dass dies nur durch <em>Comic Relief </em>geht, durch befreiende Komik. Die Aufgabe erfüllt im Stück insbesondere die Figur der krankhaft lügnerischen, übergriffigen und zuletzt doch auch liebenswerten Mutter von Nina und Mario.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wir verfolgen schon viele, viele Jahre den Wunsch, ein Stück zu schreiben, das sich um HIV und Aids dreht.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
<cite>Peter Plate</cite></blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ich habe als Komponist oder Produzent im Studio ja mit vielen Künstler*innen gearbeitet und sie immer mit meinem Spruch geärgert: „Kein Leben ist interessant genug für ein ganzes Album. Es braucht Überhöhung.“ Das gilt auch für das Musical. Aber alle, die uns ein wenig kennen, werden sofort merken, dass das Stück sehr starke autofiktionale Züge trägt.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Bruno etwa ist nach der großen Liebe meines schwulen Onkels benannt. Bruno war Maskenbildner und ist auf sehr dramatische Weise an Aids gestorben. Ich habe das aber erst viel später erfahren. In meiner Familie war das ein Geheimnis, ich durfte das als Jugendlicher nicht wissen. Es ist einfach Wahnsinn, dass es so viele Jahre brauchte, dass in unserer Familie darüber geredet wurde. In der ersten Schreibsession haben wir einfach unsere Erinnerungen an diese Zeit zusammengetragen, und das ging uns allen ziemlich nahe. Ich hab manchmal richtig geflennt. Gemeinsam mit unserem Regieteam Lukas Nimscheck und Franziska Kuropka haben wir dann das Buch entwickelt.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Viele der Menschen, die in ein Musical gehen, wollen dort einen Wohlfühlabend erleben. Die Themenpalette, die euer Stück behandelt, lässt das erst einmal nicht vermuten. Ihr geht damit, kommerziell betrachtet, durchaus ein Risiko ein.</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ulf Leo Sommer: Wer hätte gedacht, dass ein Musical mit singenden Katzen erfolgreich sein könnte? Oder denken wir an „Cabaret“, ein Stück über den Aufstieg der Faschisten mit einer Frau im Mittelpunkt, die sich prostituiert, eine Abtreibung vornimmt und eine Geschichte, die alles andere als gut ausgeht. Wir sollten das Publikum nicht unterschätzen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>„Wir sind am Leben“ ist ein Herzensprojekt.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
<cite>Ulf Leo Sommer</cite></blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Ja, wir gehen ein Risiko ein. Aber ich betrachte das ganz nüchtern. Wir haben keine Kinder, die wir versorgen müssen, und ich brauche keine Segeljacht oder anderen Luxus. Wenn es richtig schiefgeht, können wir danach wirklich pleite sein. Aber dieses Musical ist ein Herzensprojekt, das wir schon sehr, sehr lange angehen wollten. Es mag jetzt vielleicht etwas merkwürdig rüberkommen, aber ich glaube, wir sind es den Menschen, die damals gestorben sind, schuldig, dass wir ihre Geschichten erzählen. Und auch die Geschichten der Wahlfamilien, die sich um ihre erkrankten Freunde gekümmert haben.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>„Wir sind am Leben“ erzählt zwar von vielen tragischen Ereignissen, aber entlässt das Publikum keineswegs in einer niedergeschlagenen Stimmung.</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Als wir ein erstes grobes Konzept des Stücks erarbeitet hatten, habe ich mich mit einigen Leuten der Berliner Aidshilfe getroffen und davon erzählt. Die fanden die Idee toll, aber gaben mir den Rat mit auf den Weg: „Pass nur auf, dass es kein Jammerstück wird!“ Das haben wir uns auch zu Herzen genommen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Auf seine HIV-Diagnose reagiert Bruno im Stück mit dem Lied „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mAtUxHlU_Tw&amp;t=68s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ich werd&#8216; nicht weinen</a>“, in dem er sich zu Lebenslust statt Selbstmitleid entschließt. </strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Wir haben auch lange überlegt, wie wir Brunos Sterben auf der Bühne darstellen wollen, und bei den Proben dann eine Lösung entwickelt, in der Bruno in diesen letzten Momenten zu einer starken Figur wird und die Zuschauer*innen dennoch weinen dürfen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ulf Leo Sommer: Ich muss zugeben, dass ich bei der ersten Voraufführung auf einmal richtig Angst vor unserer eigenen Courage hatte: Ich dachte, vielleicht überfordern wir die Leute ja doch damit, dass wir in dieser Geschichte die Aids-Thematik derart ins Zentrum rücken. Durch die Publikumsreaktionen bei der ersten Voraufführung war ich dann aber sehr erleichtert!</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Eine Herausforderung beim Schreiben dürfte gewesen sein, was bei einem solchen letztlich historischen Stoff als bekannt vorausgesetzt werden kann oder für ein jüngeres Publikum erklärt werden muss.</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Damit haben wir uns in der Tat permanent beschäftigt. Ich finde es aber nicht schlimm, wenn es Details gibt, deren Bedeutung sich nicht allen gleich erschließt. Nehmen wir die Szene, in der Mario den bereits erkrankten Bruno fotografieren will.</p>

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    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Mario fragt sehr zaghaft, ob Bruno dafür auch seinen Oberkörper entblößen würde.</strong></p>

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  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Leute, die damals jung waren, werden sofort verstehen, dass es darum geht, ob er zulässt, dass seine Kaposi-Sarkome zu sehen sind. <em>[Anm. d. Red.: Das Kaposi-Sarkom ist ein eigentlich sehr seltener Tumor, der bei Menschen mit Aids auftritt und als ein aidsdefinierendes Symptom gilt. Es zeigt sich meist durch rötliche bis violette Flecken auf der Haut.]</em> Wir hatten bei den Proben eine leidenschaftliche Diskussion darüber, wie wir diese Szene gestalten wollen und wie Bruno darauf reagieren sollte. Unserem sehr jungen Regieteam haben wir dann den Hintergrund erklärt: Sich offen mit den stigmatisierenden Flecken zu zeigen, war nicht selbstverständlich, das war fast schon ein aktivistischer Akt. Ich erinnere mich noch sehr lebendig daran, wie damals <em>[der Berliner Visagist, d.R.] </em>René Koch in der Berliner Aidshilfe Aidskranken zeigte, wie sie die Flecken überschminken können. Ich weiß, dass wir sehr viele sehr sensible Themen behandeln und dass wir es nicht allen recht machen können. Das wollen wir auch nicht. Aber wir sind uns unserer großen Verantwortung bewusst.</p>

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<p>Ich weiß, dass wir sehr viele sehr sensible Themen behandeln. Aber wir uns unserer großen Verantwortung bewusst.</p>

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<cite>Peter Plate</cite></blockquote>

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<p>Bei unserem Musical „Kudamm 56“ hatten wir irgendwann die Idee, ein Gästebuch auszulegen, und wenn man darin liest, kommen einem die Tränen. Denn so viele über 80-Jährige haben dort ihre Geschichten hineingeschrieben. Ich fände es schön, wenn jene, die die Neunzigerjahre bewusst miterlebt haben, durch den Abend vielleicht angeregt werden, sich mit ihren eigenen Erinnerungen auseinanderzusetzen. Und vielleicht bricht dadurch bei manchen das Eis und sie beginnen einander ihre Geschichten zu erzählen. Ich glaube, dass es ganz vieles gibt, das aus unterschiedlichen Gründen totgeschwiegen wird oder über das mit anderen nicht gesprochen wurde.</p>

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<p><strong>Ein nicht unwesentlicher Teil des Publikums dürfte unter 40 sein und konnte die frühen Neunzigerjahre damit überhaupt nicht bewusst miterleben. Warum ist wichtig, ihnen zumindest im Ansatz zu vermitteln, was die Aidskrise für die Menschen damals bedeutet hat?</strong></p>

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<p>Peter Plate: Gute Frage. Zunächst bin ich der festen Überzeugung, dass man jungen Menschen nicht aufzwingen kann, sich dafür zu interessieren. Es ist einfach schlimm, wenn Ältere versuchen, die Jüngeren zu belehren.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ulf Leo Sommer: Ein für mich wichtiger Aspekt ist, an das Stigma zu erinnern, das mit Aids verbunden war. Wie einsam erkrankte Menschen oft waren und wie man selbst innerhalb der Szene über sie getuschelt hat und sie gemieden wurden. Das Schlimme war ja, dass das Virus durch Sex übertragen wurde, und deshalb schob man den Infizierten die Schuld zu. Als ich mit Anfang 20 nach Berlin kam, habe ich natürlich nur an Sex gedacht, aber Sex war damals immer mit Tod und Sterben verbunden. Dabei ist Sex etwas so Wichtiges, Befreiendes und Schönes. Krieg und Gewalt sind schlimm, aber nicht Sex. Doch man hat diese Menschen dafür verurteilt und sie alleingelassen. Heute können sich viele Menschen vielleicht gar nicht vorstellen, dass dies so war.</p>

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<p><strong>Was können junge Zuschauer*innen aus dem Abend für sich mitnehmen?</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Peter Plate: Das Schönste wäre, wenn sie wieder ein bisschen mehr Hoffnung hätten. Wer hätte 1987 gedacht, dass zwei Jahre später die Mauer fallen würde? Wer, dass es bald bessere HIV-Medikamente gibt, die einen zumindest etwas länger leben lassen? Und dass es bald eine Therapie geben würde, die HIV zu einer chronischen Krankheit werden lässt? Dass wir inzwischen die PrEP haben, die uns vor einer Infektion schützen kann?</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ulf Leo Sommer: Wir sollten dabei auch im Blick haben, dass wir uns gerade in einer Zeit befinden, in der das Eis wieder merklich dünner wird und die Freiheit, die wir in der queeren Community derzeit genießen, zunehmend in Gefahr ist. Und wer sagt, dass das Thema Aids von gestern ist, dem kann ich nur entgegnen: Du lebst auf einem anderen Planeten! Wir müssen nur in die USA schauen, was dort mit der Krankenversorgung geschieht oder wie sich in Afrika die HIV-Situation wieder verschlimmert.</p>

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		<title>Wie die Leichtigkeit des Seins in den HIV-Bereich einkehrte</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/christoph-mayr-infektiologie/</link>
					<comments>https://magazin.hiv/magazin/christoph-mayr-infektiologie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 16:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Aidsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Infektiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=1559363</guid>

					<description><![CDATA[Vier Jahrzehnte hat sich Christoph Mayr Menschen mit HIV gewidmet. Nun ist er im Ruhestand. Warum die HIV-Behandlung eine Sonderstellung in der Medizin einnimmt, erklärt Mayr in einem persönlichen Rückblick.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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<p><strong>Vier Jahrzehnte hat sich Christoph Mayr Menschen mit HIV gewidmet. Nun ist der Berliner Schwerpunktarzt in den Ruhestand gegangen. Warum die HIV-Behandlung eine Sonderstellung in der Medizin einnimmt, wie Pflegekräfte und Ärzteschaft durch die Aidskrise an ihre Grenzen gerieten, erklärt Mayr in einem persönlichen Rückblick.</strong></p>

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<p>Anfang Februar hat Dr. Christoph Mayr seinen Schreibtisch im Berliner Zentrum für Infektiologie (ZFI) geräumt. Mit ihm ist vermutlich einer der dienstältesten HIV-Expert*innen Deutschlands in den Ruhestand gegangen. Bereits während seines Studiums hatte er sich mit der damals ganz neuen Krankheit Aids beschäftigt. In der Aids-Ambulanz in München, der Tagesklinik des Berliner Auguste-Viktoria-Krankenhauses (AVK) und zuletzt in HIV-Schwerpunktpraxen hat er sich mit großem Engagement für HIV- und Aids-Patient*innen eingesetzt. Von 2008 bis 2014 stellte Mayr als Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin (dagnä) wichtige Weichen in der HIV-Behandlung. Durch zahllose Vorträge und Workshops quer durchs Land versorgte er Menschen mit HIV mit aktuellem medizinischem Wissen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>In den letzten Monaten ist mir so klar geworden, dass sich der Bereich HIV und Aids eklatant von anderen Fachgebieten unterscheidet, weil hier ein ganz besonderes, festes Bündnis zwischen dem Menschen mit HIV und dem Menschen, der ihn begleitet, besteht.</p>

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<cite>Dr. Christoph Mayr</cite></blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-konnen-sie-sich-noch-daran-erinnern-wann-sie-zum-ersten-mal-von-aids-gehort-haben">Können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie zum ersten Mal von Aids gehört haben?</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Sehr genau sogar. 1981, ich bereitete mich damals aufs Staatsexamen in der Krankenpflege vor, las ich in der „Süddeutschen Zeitung“ unter „Nachrichten aus aller Welt“ die verknappte Form dessen, was der „Morbidity and Mortality Weekly Report“ der US-Gesundheitsbehörden kurz davor berichtet hatte. Nämlich eine ungewöhnliche Häufung von seltenen Lungenentzündungen und Hauttumoren bei jungen schwulen Männern. Ich hatte diese Nachricht mit einem mulmigen Bauchgefühl zur Kenntnis genommen. Bald schon wurden dann immer mehr Fälle dieser damals seltenen Erkrankungen bekannt.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-seltsame-medizinische-phanomen-das-damals-zunachst-als-gay-related-immune-deficiency-bezeichnet-wurde-war-1981-lediglich-in-den-usa-registriert-worden-wann-haben-sie-erstmals-einen-aids-fall-in-deutschland-erlebt">Das seltsame medizinische Phänomen, das damals zunächst als „Gay-Related Immune Deficiency“ bezeichnet wurde, war 1981 lediglich in den USA registriert worden. Wann haben Sie erstmals einen Aids-Fall in Deutschland erlebt?</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Nach meiner Krankenpflegeausbildung hatte ich in Regensburg mit einem Medizinstudium begonnen und während einer Famulatur 1984 in München in der hämato-onkologischen Abteilung des Schwabinger Krankenhauses den jungen Assistenzarzt Hans Jäger kennengelernt. Der war gerade aus New York zurückgekommen, wo er am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York gearbeitet hatte und dort mit Aids konfrontiert wurde. In München hat er die ersten Patient*innen behandelt. Bei mir reifte damals schon die Idee, meine Doktorarbeit über Aids zu schreiben. Und tatsächlich gelang es mir nach meinem zweiten Staatsexamen 1986, nach München zurückzukehren und als Doktorand in der HIV-Ambulanz mitzuarbeiten, die Jäger aufgebaut hatte.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-war-das-thema-ihrer-dissertation">Was war das Thema Ihrer Dissertation?</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Der vollständige Titel lautet: „Der natürliche Verlauf der HIV-Infektion. Eine seroepidemiologische Langzeitstudie an homo- und bisexuellen Männern unter Berücksichtigung biopsychosozialer Aspekte.“</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Hans Jäger hatte bereits sehr früh mit einigen Aktivist*innen eine Arbeitsgruppe, den Vorläufer der Münchner Aids-Hilfe, gegründet. Über sie hat er Menschen mit HIV und Aids gewonnen, die ab 1984 an einer Langzeitstudie teilnahmen. Es ging damals darum, ganz grundlegende klinische Daten zum Krankheitsverlauf zu sammeln.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-eine-art-kleine-munchner-hiv-kohorte">Eine Art kleine Münchner HIV-Kohorte?</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Richtig. Von den 96 Personen, die an dieser Initialstudie dabei waren, habe ich dann 80 Menschen für meine Doktorarbeit über zwei Jahre hinweg in der Aids-Ambulanz begleitet. Wir mussten damals ja erst einmal virologische und immunologische Grundlagenforschung betreiben, um zu verstehen, wie und warum das Virus diese so unterschiedlichen Folgeerkrankungen auslöst. Ein Jahr zuvor war der HIV-Nachweistest zugelassen worden, man wusste inzwischen mehr über die Übertragungswege, aber noch sehr wenig über den Krankheitsverlauf.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-wer-unter-den-mediziner-innen-hat-sich-damals-fur-diese-immer-noch-sehr-neue-zudem-damonisierte-krankheit-interessiert">Wer unter den Mediziner*innen hat sich damals für diese immer noch sehr neue, zudem dämonisierte Krankheit interessiert?</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ich denke, es war kein Zufall, dass sich sowohl auf wissenschaftlicher Seite wie auch im klinischen Bereich viele schwule Männer um Aids und an Aids Erkrankte kümmerten. Ich kann mich noch gut an meinen allerersten internationalen Aids-Kongress in Paris im Juni 1986 erinnern. Die Dominanz schwuler Männer unter den Virolog*innen wie unter den Ärzt*innen war augenfällig. Und es war kein Geheimnis, dass viele Mediziner mit dieser Krankheit schlicht nichts zu tun haben wollten. Als ich Ende der 1980er Jahre nach Berlin kam, hatten wir arge Not, niedergelassene Fachärzt*innen, die wir für die Mitbehandlung der Menschen mit HIV in unserem Versorgungssystem benötigten, mit ins Boot zu holen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-hatten-sie-in-diesen-fruhen-jahren-der-aidskrise-angst-sich-selbst-mit-hiv-zu-infizieren">Hatten Sie in diesen frühen Jahren der Aidskrise Angst, sich selbst mit HIV zu infizieren?</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ich gehöre durchaus zu jener Generation, die sich hätten anstecken können, bevor die Gefahr überhaupt bekannt war. Denn mein schwules Coming-out lag vor dem Erscheinen dieses kleinen Artikels in der Süddeutschen Zeitung. Als Mediziner wusste ich bestens darüber Bescheid, was die Infektionswege sind – und was genau nicht. Als 1990 ein ZDF-Team in meiner Praxis drehte, weil sie für eine Reportage einen meiner Patient*innen porträtierte, strich ich ihm ganz selbstverständlich ohne Handschuhe über seine Kaposi-Sarkome. Mir wurde erst nach der Ausstrahlung bewusst, wie wichtig es war, dass diese beiläufige Geste im Fernsehen gezeigt wurde. Kolleg*innen hatten sich bei mir dafür bedankt, weil ich dadurch ganz beiläufig deutlich gemacht hätte, dass durch eine Berührung HIV eben nicht übertragen werden kann.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Als 1990 ein ZDF-Team in meiner Praxis drehte, weil sie für eine Reportage einen meiner Patient*innen porträtierte, strich ich ihm ganz selbstverständlich ohne Handschuhe über seine Kaposi-Sarkome. Mir wurde erst nach der Ausstrahlung bewusst, wie wichtig es war, dass diese beiläufige Geste im Fernsehen gezeigt wurde.</p>

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<cite>Dr. Christoph Mayr</cite></blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>In meiner beruflichen Vita gab es lediglich einen einzigen Moment, bei dem mir Schweißperlen auf der Stirn standen. Ich arbeitete damals in der AVK-Tagesklinik und wir führten bei einem HIV-Patienten ambulant eine Knochenmarkspunktion durch. Als ich die Nadel mit Knochenmark herauszog, rutsche ich ab und die Nadel steckte tief in meinem Handballen. Es ist alles gutgegangen, aber mir war klar, wie knapp ich einer Infektion entgangen war.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-in-den-1980er-jahren-bestand-hiv-medizin-im-wesentlichen-darin-die-durch-aids-ausgelosten-opportunistischen-infektionen-zu-behandeln-es-war-aber-meist-eine-frage-der-zeit-bis-die-patient-innen-die-nachste-erkrankung-traf">In den 1980er Jahren bestand HIV-Medizin im Wesentlichen darin, die durch Aids ausgelösten opportunistischen Infektionen zu behandeln. Es war aber meist eine Frage der Zeit, bis die Patient*innen die nächste Erkrankung traf.</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Eine Pneumocystis-Jirovecii-Pneumonie konnten wir glücklicherweise schon in den 1980er Jahren sehr gut behandeln, gleichzeitig wussten wir: Solange wir die grundsätzliche Immunschwäche nicht behandeln können, erleben wir einen Drehtüreffekt. Wir werden diese Patient*innen immer wieder sehen, im Grunde bis zu ihrem Tod. Als ich 1989 nach West-Berlin ging, habe ich in der HIV-Schwerpunktpraxis des damaligen Kollegen Gerd Bauer gearbeitet und zweieinhalb Jahre Menschen mit HIV ambulant betreut. Stationär aufgenommen wurden Patient*innen eigentlich nur bei sehr akuten Fällen, etwa bei Luftnot infolge einer Lungenentzündung. Transfusionen, Infusionen – all das wurde vielfach zuhause gemacht; das wäre in den Kliniken gar nicht zu schaffen gewesen.<br>Ich habe die Stadt damals im Auto und mit der Straßenkarte auf den Knien kennengelernt, GPS und Navigator gab es ja noch nicht. In dieser Zeit habe ich über 100 Leichenschauscheine ausgefüllt.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-haben-die-arzt-innen-und-das-pflegepersonal-das-damals-verkraftet">Wie haben die Ärzt*innen und das Pflegepersonal das damals verkraftet?</h2>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Im Schwabinger Krankenhaus hatten sich die Pflegekräfte ganz gezielt für die Aids-Ambulanz beworben. Doch dort, wie auch später im Berliner Auguste-Viktoria-Krankenhaus, habe ich Kolleg*innen erlebt, die den HIV-Bereich irgendwann bewusst verlassen haben. Pfleger*innen, die gesagt haben: „Ich möchte ganz bewusst in einem anderen Fachgebiet arbeiten. Meine Batterie ist leer, ich kann das Sterben nicht mehr ertragen.“ Es gab aber auch Pflegerinnen, die sich auf andere Stationen versetzen ließen, weil ihnen ihre Männer gedroht hatten, nicht mehr mit ihnen schlafen zu wollen, solange sie weiterhin HIV-Patient*innen versorgen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das waren aber Einzelfälle. Das lag sicherlich daran, dass die Pfleger*innen, Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen ein verschworener Haufen waren und wir uns gegenseitig gestützt haben, wenn wir an den Rand unserer Kräfte gelangten. Weil der langanhaltende medizinische Erfolg bis Mitte der 1990er Jahre fehlte, war es eine Herausforderung und selbstverständlich auf Dauer sehr ernüchternd und frustrierend, in diesem Bereich zu arbeiten. Zu dieser Zeit ging es in unserer Arbeit vor allem um den ärztlichen und pflegerischen Beistand. Das aber ist im besten Sinne genau das, was der hippokratische Eid abverlangt. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir erst 1987 ein Medikament bekamen, das originär gegen HIV zielen konnte.</p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-azidothymidin-kurz-azt-das-unter-dem-namen-retrovir-in-den-handel-kam"><strong><a href="https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/25-jahre-azt-geldschranke-grose-hoffnungen-gravierende-nebenwirkungen/">Azidothymidin, kurz AZT,</a> das unter dem Namen Retrovir in den Handel kam.</strong></h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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<p>Zu Retrovir gibt es rückblickend drei Dinge zu sagen. Erstens: Es war ursprünglich nicht zur Behandlung von HIV gedacht, sondern von onkologischen Erkrankungen. Das hatte jemand aus der Schublade geholt und sich gedacht: Da wir im Moment nichts anderes haben, versuchen wir es mal damit.<br>Zweitens: Weil das Medikament viel zu hoch dosiert eingesetzt wurde, kam es zu schweren Nebenwirkungen wie der Retrovir-bedingten Blutarmut und sogar zu Todesfällen.<br>Und drittens: Das Virus entwickelte sehr schnell eine Resistenz gegen AZT, die Wirkung hielt also nicht lange an.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-wann-gab-es-den-ersten-wirklichen-lichtblick-in-der-forschung">Wann gab es den ersten wirklichen Lichtblick in der Forschung?</h2>

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<p>Für mich waren die Jahre 1995/96 entscheidende Jahre. Zum einen war es nun möglich, die Viruslast zu bestimmen. Bis dahin haben wir uns neben den Helferzellen nur an klinischen Gesichtspunkten orientiert, also dem sichtbaren Krankheitszustand. Zum anderen standen uns die ersten <a href="https://www.aidshilfe.de/de/hiv-medikamente#Protease-Hemmer">Proteaseinhibitoren</a> zur Verfügung, die letztlich zu dem führten, was wir auch heute noch <a href="https://www.aidshilfe.de/de/hiv-therapie">Kombinationstherapie</a> nennen.</p>

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              © Zentrum für Infektiologie 
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-entscheidende-studie-zur-wirksamkeit-der-antiretroviralen-therapie-wurde-1996-beim-welt-aids-kongress-in-vancouver-vorgestellt-sie-waren-damals-selbst-vor-ort-war-allen-teilnehmenden-gleich-klar-was-das-fur-die-hiv-medizin-bedeuten-wird">Die entscheidende Studie zur Wirksamkeit der antiretroviralen Therapie wurde 1996 beim Welt-Aids-Kongress in Vancouver vorgestellt. Sie waren damals selbst vor Ort. War allen Teilnehmenden gleich klar, was das für die HIV-Medizin bedeuten wird?</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Es waren ja zuvor schon Teilstudien bekannt geworden; wir wussten also, was auf uns zukommt. Aber man konnte in Vancouver das Aufatmen der HIV-Behandler*innen förmlich spüren. Nach all den vielen experimentellen Medikamenten, die sich dann doch als eher wirkungslos erwiesen hatten, ging endlich etwas nach vorn, und zwar fundamental. Zum ersten Mal kamen wir nicht mit leeren Händen zu unseren Patient*innen nach Hause.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-wollten-dann-alle-gleich-auf-die-art-wechseln-oder-mussten-die-niedergelassene-arzt-innen-bei-ihren-patient-innen-erst-uberzeugungsarbeit-leisten">Wollten dann alle gleich auf die ART wechseln oder mussten die niedergelassene Ärzt*innen bei ihren Patient*innen erst Überzeugungsarbeit leisten?</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Anfangs war es in der Tat nicht immer einfach, die Medikamente an die Frau und den Mann zu bringen, eben weil sich Retrovir als sehr toxisch herausgestellt hatte. Die Dosis wurde dann zwar gesenkt, aber viele HIV-Patient*innen waren verunsichert. Auf der einen Seite stand die Krankheit, die unbehandelt offensichtlich zum Tode führt, und auf der anderen Seite waren die Medikamente, die offensichtlich deutliche Nebenwirkungen haben und den Körper auch schädigen können. Aber auch wir Ärzt*innen waren verunsichert. Natürlich waren wir froh um jede Substanz, die auf den Markt kam. Und gleichzeitig haben wir angefangen, Studienprojekte auch selbst zu initiieren. Nach einiger Zeit war aber klar, dass man eine HIV-Infektion nur durch den Einsatz antiretroviraler Substanzen überleben kann, beziehungsweise nur so mit dieser Infektion leben kann. Und das gilt bis heute.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Anfangs war es in der Tat nicht immer einfach, die Medikamente an die Frau und den Mann zu bringen, eben weil sich Retrovir als sehr toxisch herausgestellt hatte. Die Dosis wurde dann zwar gesenkt, aber viele HIV-Patient*innen waren verunsichert.</p>

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<cite>Dr. Christoph Mayr</cite></blockquote>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-kombinationstherapie-konnte-dann-bereits-wenige-monate-nach-der-konferenz-auch-in-deutschland-regular-eingesetzt-werden">Die Kombinationstherapie konnte dann bereits wenige Monate nach der Konferenz auch in Deutschland regulär eingesetzt werden.</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wir haben sehr schnell all das bei unseren Patient*innen auch sehen können, was John W. Mellors bei seiner Studienpräsentation in Vancouver angekündigt hatte: Durch die antiretrovirale Therapie wird die Virusvermehrung im Körper gestoppt, infolgedessen sinkt die Viruslast und die Zahl der Helferzellen steigt wieder an. Und nicht zuletzt zeigte sich die Wirkung darin, dass die Leute wieder an Gewicht zunahmen, die tastbar deutlich vergrößerten Lymphknoten kleiner und opportunistische Infektionen seltener wurden oder sogar gänzlich ausblieben. Die verschiedenen Medikamente, die in der Kombinationstherapie eingesetzt wurden, waren mit der Zeit immer besser verträglich und wirkungsvoller.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>2000 kam dann der Proteaseinhibitor Lopinavir mit dem Handelsnamen Kaletra auf den Markt. Es gibt einige Patient*innen von mir, die heute noch sagen: Kaletra hat mir das Leben gerettet. Das Medikament war so gut verträglich und wirkte so stark, dass sie es bis heute als zentralen Game Changer in ihrem Leben betrachten.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-durch-die-antiretrovirale-therapie-hatten-nun-plotzlich-menschen-eine-zukunft-die-mit-dem-leben-bereits-abgeschlossen-hatten-viele-hatten-die-ausbildung-abbrechen-mussen-eine-karriere-gar-nicht-erst-beginnen-konnen-und-infolge-dessen-auch-kaum-rentenanspruche-sie-standen-nun-vor-der-frage-wie-es-fur-sie-weitergehen-soll">Durch die antiretrovirale Therapie hatten nun plötzlich Menschen eine Zukunft, die mit dem Leben bereits abgeschlossen hatten. Viele hatten die Ausbildung abbrechen müssen, eine Karriere gar nicht erst beginnen können und infolge dessen auch kaum Rentenansprüche. Sie standen nun vor der Frage, wie es für sie weitergehen soll.</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Bis Mitte der 90er Jahre wurde die Berentung von Menschen mit HIV, die über eine längere Zeit krankgeschrieben waren, faktisch durchgewunken. Ein Schwerbehindertenausweis mit 100 Prozent Behinderungsgrad, inklusive „G“ für gehbehindert und „H“ für Hilflosigkeit, ging meist ohne jegliche Prüfung über den Tisch.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Für jene Menschen mit HIV, die durch die ART überlebt haben, war eine Rückkehr in den Beruf aber nicht immer so einfach. Das habe ich bei vielen Patient*innen aus dieser Zeit miterlebt. Dem einen oder der anderen ist die Rückkehr in den Beruf gut gelungen, anderen hingegen nicht. Sie hatten Veränderungen und Weiterentwicklungen in ihrem Beruf verpasst, andere waren durch die Therapie gezeichnet – denken wir nur an das Phänomen der <a href="https://www.hivandmore.de/archiv/2011-1/HIV1_11_FoBi_Fettverteil.pdf">Lipoatrophie</a> [als sichtbarer Fettverteilungsstörung]. Oder aber das Immunsystem blieb auch unter Therapie geschwächt.</p>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-virusvermehrung-konnte-ab-1996-dank-der-therapie-unterdruckt-werden-das-bedeutete-auch-dass-menschen-mit-hiv-auf-lebenszeit-hiv-patient-innen-sind-und-in-engem-kontakt-zu-ihren-hiv-arzt-innen-bleiben-was-bedeutete-dies-fur-diese-beziehung-bereits-auf-den-aids-stationen-in-den-1980er-jahren-war-das-ja-etwas-sehr-besonderes">Die Virusvermehrung konnte ab 1996 dank der Therapie unterdrückt werden. Das bedeutete auch, dass Menschen mit HIV auf Lebenszeit HIV-Patient*innen sind und in engem Kontakt zu ihren HIV-Ärzt*innen bleiben. Was bedeutete dies für diese Beziehung? Bereits auf den Aids-Stationen in den 1980er Jahren war das ja etwas sehr Besonderes.</h2>

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  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Sie sprechen damit einen ganz wichtigen Punkt an, der mich zum Ende meiner ärztlichen Karriere sehr beschäftigt hat. Seit ich im August 2025 beschlossen hatte, endgültig in den Altersruhestand zu gehen, habe ich mich nach und nach von meinen Patient*innenverabschiedet. Das war mir ein sehr großes Bedürfnis. Zuletzt habe ich weit über 500 Menschen mit HIV betreuen dürfen. Jede*r Einzelne bringt eine eigene Geschichte mit sich, viele habe ich 25 Jahre begleitet. Ein Patient, weit über 80, kam mit Gehhilfe, der mich sogar seit 36 Jahren aus meiner Zeit als Assistenzarzt kannte. Andere lernte ich als Klinikarzt im AVK in einer Akutphase mit Lymphomen, mit PCP, mit Toxoplasmose, mit Herpes-Enzephalitis kennen und sie wurden später Patient*innen in meiner Praxis.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Was will ich damit sagen? Es ist mir in den letzten Monaten so klar geworden, dass sich der Bereich HIV und Aids eklatant von anderen Fachgebieten unterscheidet, weil hier ein ganz besonderes, festes Bündnis zwischen dem Menschen mit HIV und dem Menschen, der ihn begleitet, besteht.</p>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-sie-haben-uber-die-jahrzehnte-ihre-patient-innen-sehr-intensiv-kennengelernt-sie-durch-krisen-begleitet-und-viele-auch-sterben-sehen-es-durfte-schwer-sein-diese-erfahrungen-nach-feierabend-in-der-praxis-oder-klinik-zu-lassen-und-nicht-mit-nach-hause-zu-nehmen">Sie haben über die Jahrzehnte Ihre Patient*innen sehr intensiv kennengelernt, sie durch Krisen begleitet und viele auch sterben sehen. Es dürfte schwer sein, diese Erfahrungen nach Feierabend in der Praxis oder Klinik zu lassen und nicht mit nach Hause zu nehmen.</h2>

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  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das war in den Jahren der Aidskrise ganz sicherlich so. Dafür erleben wir HIV-Behandler*innen seit nunmehr gut zwei Jahrzehnten, dass unsere Patient*innen mit der Infektion die gleiche Lebenserwartung haben wie Menschen ohne HIV. Für Ärzt*innen wie mich, die ganz andere Zeiten durchlebt haben, ist es ein großes Geschenk, dass wir erleben durften, wie die Leichtigkeit des Seins in den HIV-Bereich eingekehrt ist, und wir nehmen das nicht als Selbstverständlichkeit.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Für Ärzt*innen wie mich, die ganz andere Zeiten durchlebt haben, ist es ein großes Geschenk, dass wir erleben durften, wie die Leichtigkeit des Seins in den HIV-Bereich eingekehrt ist, und wir nehmen das nicht als Selbstverständlichkeit.</p>

              </div>
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<cite>Dr. Christoph Mayr</cite></blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ich hatte vor kurzem noch eine Situation, bei der ein langjähriger Patient wegen eines akuten Problems in die Sprechstunde gekommen war. Beim Gehen drehte er sich an der Tür noch einmal um und sagt: „Herr Mayr, mir fällt gerade auf: Wir haben heute gar nicht über unsere Helferzellen gesprochen.“ HIV ist für diese Patient*innen im Grunde kein Problem mehr. Menschen mit HIV sterben heute an den ganz normalen Alterserkrankungen: an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, manche an Prostatakarzinom, andere an Lungenkrebs.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-sie-hatten-eingangs-erzahlt-welche-mediziner-innen-sich-vor-40-jahren-fur-das-feld-hiv-und-aids-interessierten-wie-sieht-es-heute-aus">Sie hatten eingangs erzählt, welche Mediziner*innen sich vor 40 Jahren für das Feld HIV und Aids interessierten. Wie sieht es heute aus?</h2>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Der Berufsalltag eines HIV-Schwerpunktarztes hat sich deutlich verändert. Abgesehen von Late Presentern – Menschen, die erst zu einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium überhaupt ihre Diagnose erhalten – sind Aids-Erkrankungen heute eine große Seltenheit. Die eigentliche HIV-Behandlung und die PrEP-Vergabe sind zudem unkompliziert geworden.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die dagnä, in deren Vorstand ich viele Jahre war, hat lange auf die Facharztbezeichnung Infektiologie hingearbeitet. Das hat die Aufmerksamkeit für diesen Bereich deutlich erhöht und bei jungen Mediziner*innen Interesse geweckt. Anders als früher sind es nicht mehr vornehmlich schwule Männer, die in diesen infektiologischen Bereich gehen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-entwicklungen-in-der-hiv-medizin-werden-sie-verpassen-mit-welchen-themen-werden-sich-ihre-kolleg-innen-in-den-nachsten-jahren-wahrscheinlich-beschaftigen">Welche Entwicklungen in der HIV-Medizin werden Sie verpassen? Mit welchen Themen werden sich Ihre Kolleg*innen in den nächsten Jahren wahrscheinlich beschäftigen?</h2>

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    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ich bin bis zuletzt von meinen Patient*innen immer wieder gefragt worden, wann denn die Heilung von HIV komme. Und ich habe mich dabei ertappt zu sagen, dass ich – auch aufgrund meiner Erfahrungen der letzten vier Dekaden und trotz der Hoffnungen, die zwischendurch von bestimmten Koryphäen formuliert wurden – nicht glaube, dass ich noch eine Therapie erleben werde, die zu einer Ausheilung von HIV führt.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ich glaube aber durchaus, dass alles noch verbesserungsfähig und -würdig ist, obwohl wir jetzt bereits bei Single-Tablet-Regimes und einer Zweimonatsspritze angekommen sind. Vielleicht kommt bald die Sechsmonatsspritze? Oder ein Implantat? Wer weiß.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-zur-hiv-geschichte">Mehr zur HIV-Geschichte</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="FjedNomdFb"><a href="https://magazin.hiv/magazin/aidsgeschichte-forschungsthemen/">Aidsgeschichte: „An Forschungsthemen mangelt es keineswegs“</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Aidsgeschichte: „An Forschungsthemen mangelt es keineswegs“&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/aidsgeschichte-forschungsthemen/embed/#?secret=fqidDuzrry#?secret=FjedNomdFb" data-secret="FjedNomdFb" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="li4PZiVJUy"><a href="https://magazin.hiv/magazin/was-waeren-wir-ohne-sie-eine-verneigung-vor-rita-suessmuth/">Was wären wir ohne sie? – Eine Verneigung vor Rita Süssmuth</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Was wären wir ohne sie? – Eine Verneigung vor Rita Süssmuth&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/was-waeren-wir-ohne-sie-eine-verneigung-vor-rita-suessmuth/embed/#?secret=ubkh8NQixi#?secret=li4PZiVJUy" data-secret="li4PZiVJUy" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>Eine Wette auf den Tod</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 14:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Aidskrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Oscar-nominierte US-Dokumentarfilm „Cashing Out“ erinnert an ein makabres Geschäftsmodell mit Lebensversicherungen von Aidskranken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Der Oscar-nominierte US-Dokumentarfilm „Cashing Out“ widmet sich auf differenzierte Weise einem makabren Geschäftsmodell mit Lebensversicherungen von Aidskranken.</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Während der Aidskrise in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren sahen sich Aidserkrankte nicht nur mit einem nahen Tod konfrontiert, ihnen fehlte oftmals auch das Notdürftigste zum Leben. Viele waren nicht mehr arbeitsfähig oder verloren aufgrund ihrer Infektion ihren Job – und damit in den USA zumeist auch ihre Krankenversicherung. Hilfe vom Staat konnten sie nicht erwarten.</p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>In dieser Notlage entstand ein bizarres und moralisch fragwürdiges Geschäftsmodell: Menschen mit Aids, die oft nur noch wenige Wochen oder Monate zu leben hatten, verkauften ihre Lebensversicherungen an private Investor*innen. Diese zahlten einen Teil des Versicherungswertes, der mit dem Tod fällig wurde, – mal nur 30, mal 80 Prozent – sofort aus. Die Anleger*innen erhielten nach dem Tod der Versicherten dann die volle Versicherungssumme. Die Listen, in denen solche Policen zum Verkauf angeboten wurden, nannten nicht nur Auszahlungswert und Kaufpreis, sondern auch die T-Helferzellzahl der Versicherten sowie deren voraussichtliche Lebenserwartung. Ein in jeder Hinsicht makabres Geschäft und für die Investor*innen eine Wette auf den Tod.</p>

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    </div>
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<p>Die Listen, in denen Policen zum Verkauf angeboten wurden, nannten nicht nur Auszahlungswert und Kaufpreis, sondern auch die T-Helferzellzahl der Versicherten sowie deren voraussichtliche Lebenserwartung.</p>

              </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-zeitgeschichte-trifft-familiengeschichte">Zeitgeschichte trifft Familiengeschichte</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Als der heute 26-jährige Journalist und Dokumentarfilmer Matt Nadel von diesem weithin vergessenen Kapitel der Aidsgeschichte erfuhr und beschloss, es in einem Film aufzuarbeiten, schien die Stoßrichtung für ihn klar: Skrupellose Geschäftemacher nutzten das Leid und die Hilflosigkeit Aidskranker aus, um schnelles Geld und hohe Profite zu erzielen. Doch während seiner Recherchen offenbarte ihm sein Vater, dass er selbst zu den ersten Investoren dieser sogenannten „Viatical Settlements“ gehört hatte. Matt Nadel war fassungslos. Die Gewinne aus diesen Investments hatten seine Ausbildung und die Familienurlaube mitfinanziert.</p>

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<p>„Ich verstehe mich als jemand, der auf den Schultern von Aids-Aktivist*innen steht, die buchstäblich ihren Körper einsetzen, um eine Welt zu schaffen, in der ich gesund sein, jeden Morgen meine PrEP einnehmen und als schwuler Mann relativ frei leben kann“, erklärte Matt Nadel in einem Interview. Viele Errungenschaften der LGBTIQ-Bewegung seien den Aktivist*innen der Aidskrise zu verdanken – „und nun musste ich feststellen, dass meine Existenz und meine Privilegien in gewisser Weise vom Tod eben dieser Menschen abhingen“.</p>

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<p>„Ich verstehe mich als jemand, der auf den Schultern von Aids-Aktivist*innen steht, die buchstäblich ihren Körper einsetzen, um eine Welt zu schaffen, in der ich gesund sein, jeden Morgen meine PrEP einnehmen und als schwuler Mann relativ frei leben kann.“</p>

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<cite>Matt Nadel, Regisseur</cite></blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Folgerichtig erzählt Matt Nadel in seinem für den Oscar nominierten Dokumentarfilm „Cashing Out“ auch seine eigene Geschichte und lässt darin seinen Vater zu Wort kommen. Vor allem aber gelingt es ihm im Laufe dieses rund 40-minütigen Films, dem Publikum deutlich zu machen, dass der Deal mit Lebensversicherungen aidskranker schwuler Männer in den 1980er-Jahren auch unter moralischen Aspekten komplexer ist, als man zunächst denken würde.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-grunder-aus-not">Gründer aus Not</h2>

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<p>Der wichtigste Zeitzeuge ist gleich in den ersten Filmminuten doppelt zu sehen: als junger Mann Anfang 20 in einer US-Talkshow, in der er sein Geschäftsmodell erklären und verteidigen muss – und als mittlerweile ergrauter Senior, der diese alten Aufnahmen betrachtet und seinem jüngeren Selbst nichts vorzuwerfen hat. „Ich wurde aufs Übelste beschimpft“, erinnert sich Scott Page. „Aber wir kämpften ums Überleben. Ich wusste, dass das, was ich tat, von großer Wichtigkeit war, um Menschen zu helfen, damit sie ihre verbleibende Zeit in Würde verbringen konnten.“</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Seine Geschäftsidee war aus einer persönlichen Not heraus entstanden. Pages Lebensgefährte Greg war an Aids erkrankt, die wenigen Ersparnisse waren aufgebraucht und die finanzielle Situation eine zusätzliche Belastung. Scott Page fiel auf, dass Greg neben den Ausgaben für das tägliche Leben monatlich auch eine Prämie für eine Lebensversicherung zahlen musste. Über eine Kleinanzeige bot Page die Police zum Verkauf an – und fand tatsächlich einen Abnehmer. Mit dem sofort ausgezahlten Geld konnte das Paar in ein Haus ziehen, sich einen Golden Retriever anschaffen, Reisen unternehmen und – wenn auch nur für eine überschaubare Zeit – genau das Leben führen, das sich Greg immer erträumt hatte.</p>

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<p>Mit dem sofort ausgezahlten Geld konnte das Paar – wenn auch nur für eine überschaubare Zeit – genau das Leben führen, das sich Greg immer erträumt hatte.</p>

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</blockquote>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Freund*innen und Bekannte baten daraufhin Page, ebenfalls Investor*innen für sie zu vermitteln. Da Banken und Kreditunternehmen, die er zunächst ansprach, abwinkten, nahm er die Sache selbst in die Hand und gründete ein Unternehmen. Dieses sorgte nicht nur für reißerische Schlagzeilen, sondern war auch wirtschaftlich sehr erfolgreich. Weil das Geschäftsmodell den Kleinanleger*innen ziemlich sichere Renditen bot, fand es schnell Nachahmer*innen und wurde sogar mit Fernsehspots beworben. Der Jahresumsatz dieser neuen Branche betrug in den USA zeitweise mehrere Hundert Millionen Dollar.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-personliche-schicksale-diverse-perspektiven">Persönliche Schicksale, diverse Perspektiven</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Matt Nadel unterfüttert diese Geschichte mit reichlich, sehr klug eingesetztem Archivmaterial und nimmt damit auch ein Publikum mit, das bislang wenig oder nichts über die Aidskrise der 1980er- und 1990er-Jahre weiß. Noch wichtiger ist jedoch, dass er mit den Protagonist*innen, deren persönliche Schicksale er erzählt, das moralisch ambivalente Geschäftsmodell aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Da sind einerseits Erkrankte wie Greg, die durch diese Deals zumindest ihre finanziellen Sorgen lindern konnten. Oder Sean Strub, der mit den 400.000 Dollar aus dem Verkauf seiner Versicherungspolice das Magazin „POZ“ gründete – das erste Hochglanzmagazin, das sich ausschließlich den Themen HIV und Aids widmet. Und dann ist da die ehemalige Sexarbeiterin Dee Dee Chamblee. Obwohl sie zeitweise nur noch drei T-Helferzellen hatte – die die gläubige Christin „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ nannte – überlebte sie die Aidskrise. Eine Police hatte sie jedoch nicht zu verkaufen. Denn, wie sie sagt, eine trans Frau of Color wie sie hätte nicht einmal bei McDonald’s einen Job bekommen, geschweige denn bei einer Firma, die – wie bei Greg – für ihre Angestellten auch eine Lebensversicherung abschloss.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Nadel macht in seinem Film nicht nur deutlich, welche Diskrepanzen selbst unter marginalisierten Gruppen wie schwulen Männern, Drogengebrauchenden, People of Color und Sexarbeiter*innen bestanden. Er zeigt auch, wie politische Entscheidungen – der Abbau sozialer Hilfen und staatlicher Gesundheitsversorgung, die Privatisierung des Gesundheitswesens und die Vernachlässigung des sozialen Wohnungsbaus – Menschen in Armut und letztlich in den Tod trieben. „Cashing Out“ zeigt, wie damals zumindest für eine privilegierte Gruppe unter den Bedürftigen ein Ausweg gefunden wurde.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-ruckblick-in-zeiten-von-kurzungen-und-privatisierung">Rückblick in Zeiten von Kürzungen und Privatisierung </h2>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Unter der zweiten Trump-Regierung werden erneut hilfsbedürftige Menschen vom Staat im Stich gelassen: <a href="https://magazin.hiv/magazin/globale-hiv-praevention-beschaedigt/">HIV-Programme werden gekürzt</a>, Steuervergünstigungen im Rahmen von Obamacare laufen aus und gefährden damit die einzige bezahlbare Krankenversicherung für Millionen Menschen. Die Einschränkung von Medicaid hat weitere Millionen ihre Absicherung verlieren lassen. Notaufnahmen und Hospizketten wurden privatisiert – deren Anleger*innen nun Gewinne und Renditen erwarten. Vor diesem Hintergrund erscheint das Geschäft mit den Lebensversicherungen Aidskranker in einem neuen Licht.</p>

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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Mit der Einführung der <a href="https://www.aidshilfe.de/de/hiv-medikamente#Protease-Hemmer">Protease-Hemmer</a> und der damit verbundenen lebensrettenden antiretroviralen HIV-Therapie war das Geschäftsmodell seinerzeit allerdings schnell erledigt. Manche Investor*innen zahlen bis heute die monatlich fälligen Prämien – und hoffen auf den baldigen Tod der Versicherten. Andere haben ihre Investitionen aufgegeben und alle Ansprüche verfallen lassen. Auch Sean Strub wurde durch die antiretrovirale Therapie gerettet. Sein Magazin „POZ“ existiert bis heute.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><em>„Cashing Out“, das von der Zeitschrift The New Yorker mitproduziert wurde, ist auf <a href="https://www.newyorker.com/culture/the-new-yorker-documentary/cashing-out-examines-an-investment-strategy-that-profited-from-aids-deaths">deren Website</a> sowie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MhrmiGjHAFE">auf YouTube</a> kostenfrei abrufbar.</em></p>

              </div>
    </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-filme-zur-aidsgeschichte">Mehr Filme zur Aidsgeschichte</h2>

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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="qlml69CGmL"><a href="https://magazin.hiv/magazin/die-uneinsichtigen-aids-aktivismus-frankfurt/">Die Grenzen der Solidarität</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Die Grenzen der Solidarität&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/die-uneinsichtigen-aids-aktivismus-frankfurt/embed/#?secret=5OAts5L8Xz#?secret=qlml69CGmL" data-secret="qlml69CGmL" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="10YMiNKjCh"><a href="https://magazin.hiv/magazin/dokus-hiv-aids/">Vier Jahrzehnte Aids: 8 Dokumentarfilme zu HIV/Aids</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Vier Jahrzehnte Aids: 8 Dokumentarfilme zu HIV/Aids&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/dokus-hiv-aids/embed/#?secret=iDyaOOH2NK#?secret=10YMiNKjCh" data-secret="10YMiNKjCh" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>„Er hat uns gezeigt, was Optimismus bewirken kann“</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/africa-orngu-erinnern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 14:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Afro Leben+]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern und Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei BeKAM, AfroLebenPlus und in seiner Gemeinde: Africa Orngu vermittelte viel Lebensfreude - vor allem, wenn er getanzt hat. Melike Yildiz erinnert an den 2024 verstorenen Weggefährten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Ob bei der Berliner Kontakt- und Anlaufstelle für HIV-positive Migrant*innen, in seiner Kirchengemeinde oder in der <a href="https://www.hiv-migration.de/mobile-theatergruppe-afrolebenplus-theater-des-lebens" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mobilen Theatergruppe des Netzwerks AfroLebenPlus</a>: Africa Orngu hat sich um die Menschen gekümmert und Lebensfreude vermittelt &#8211; vor allem, wenn er getanzt hat. Am 19. Oktober 2024 ist er nach langer Krankheit gestorben. Melike Yildiz erinnert an ihn.</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><em>„Man lebt zweimal“, schrieb Honoré de Balzac, „das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung“. Wie also erinnern wir uns an Menschen, die in der Aids- und Selbsthilfe oder in deren Umfeld etwas bewegt haben? Was bleibt von ihnen, wie bleiben sie in unserem Gedächtnis? Mit diesen und anderen Fragen zum Gedenken beschäftigt sich unsere Reihe <a href="https://magazin.hiv/schlagwort/erinnern-und-gedenken/">„Erinnern und Gedenken“ </a>in loser Folge.</em></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wenn ich an Africa denke, dann zu allererst an sein Lächeln. Vor 20 Jahren bin ich zum ersten Mal zu einem Treffen von <a href="https://www.berlin-aidshilfe.de/selbsthilfe/bekam/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BeKAM</a>, der Berliner Kontakt- und Anlaufstelle für HIV-positive Migrant*innen und deren Familien, gegangen und da kam Africa auf mich zu und begrüßte mich mit seinem breiten, einladenden Lächeln. Er hat mir damit vom ersten Moment an das Gefühl gegeben: Hier bin ich richtig. Africa war ein überaus offener Mensch, der auf andere zuging und ihnen allein durch seine Ausstrahlung und durch sein Wesen vermitteln konnte, dass sie willkommen sind – ganz gleich, ob bei Treffen von BeKAM oder bei Gottesdiensten seiner Kirchengemeinde.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Africa war bereits in seiner Heimat Nigeria ein überaus sozial und als Vertreter einer ethnischen Minderheit auch politisch engagierter Mensch. Im Zuge dessen hatte er als Mitarbeiter einer Nichtregierungsorganisation die Möglichkeit erhalten, an einem Programm in Deutschland teilzunehmen. Während dieses kurzzeitigen Aufenthalts wurde dann seine HIV-Infektion festgestellt. Zudem musste er überraschend am Kehlkopf operiert werden. Die Behandlungen zogen sich hin – und Deutschland wurde so schließlich zu seiner zweiten Heimat. Seine Frau und seine Kinder konnte er leider nur selten sehen, aber es gelang ihm, den Kontakt aufrechtzuerhalten.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-dialog-zwischen-den-religionen-war-fur-ihn-etwas-selbstverstandliches"><strong>„Der Dialog zwischen den Religionen war für ihn etwas Selbstverständliches“</strong></h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>In Berlin blieb Africa nicht lange allein. Er fand sehr schnell Anschluss, baute sich ein Netzwerk auf und begann, wie schon in Nigeria, sich in Organisationen zu engagieren. Er traf hier auf Menschen, die &#8211; wie er immer wieder betonte &#8211; seine Ersatzfamilie wurden. Da war zum einen seine Kirchengemeinde, die für ihn ein fester Anker war. Auch dort hat er alle Besucher*innen der Gottesdienste persönlich willkommen geheißen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Zum anderen gab es BeKAM. Fast 100 Leute der verschiedensten Nationalitäten und Kulturen sind in unserer Chat-Gruppe. Africa, der streng gläubige Christ, war der erste, der zu muslimischen Festen gute Wünsche in die Runde geschickt hat. Für ihn war Religion nichts, was die Menschen trennt, sondern im Gegenteil etwas, das sie verbindet. Das hat ihn von vielen anderen unterschieden. Der Dialog zwischen den Religionen war für ihn etwas Selbstverständliches, die Liebe zu den Menschen und der Glaube an das Gute im Menschen waren Grundpfeiler seines Wesens. Er hat das nicht nur gelebt, er hat es vor allem auch ausgestrahlt.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Schon bevor es Projekte wie <a href="https://www.hiv-migration.de/meine-gesundheit-mein-glaube-hiv-praevention-der-kirche" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Deine Gesundheit, dein Glaube“</a> gab, war ihm wichtig, diese beiden Felder – HIV und Kirche – miteinander zu verbinden, also HIV-Prävention für gläubige Menschen zu betreiben. Er wusste, dass ein Teil der Gemeindemitglieder sich nicht testen ließ, falsche Vorstellungen von Übertragungswegen und Behandlungsmöglichkeiten hatte oder keine HIV-Medikamente nehmen wollte. Deshalb war er auch mit Feuer und Flamme bei der Mobilen Theatergruppe des Netzwerks AfroLebenPlus dabei.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-er-hat-immer-an-alle-gedacht-an-uns-als-gemeinschaft"><strong>„Er hat immer an alle gedacht, an uns als Gemeinschaft“</strong></h2>

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<p>Auch innerhalb unserer Gruppe HIV-positiver Migrant*innen hatte Africa die Rolle eines Aufklärers und Wissensvermittlers eingenommen. Über unsere Chat-Gruppe hat er nicht nur Grüße zum Fastenbrechen oder zu Weihnachten geschickt, sondern auch Infos über neue Medikamente und Studien zu HIV oder während der Pandemie zu COVID-19. Africa war immer neugierig. Er hat alles gesammelt und mit uns geteilt, was er für wichtig oder hilfreich hielt. Es waren manchmal nur kleine Informationen, aber sie haben anderen in der Gruppe ganz sicherlich geholfen, sie aufgemuntert, angeregt und teilhaben lassen. Er hat immer an alle gedacht, an uns als Gemeinschaft, und hat sich um uns gesorgt. Wenn Menschen in Not waren, war er einer der ersten, der überlegte, wie man ihnen helfen und beistehen kann. So war es für ihn selbstverständlich, sich auch für Geflüchtete aus der Ukraine einzusetzen.</p>

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<p>Africa war auf seine Art ein sehr ernsthafter und besonnener Mensch. Der erste oberflächliche Eindruck konnte täuschen. Da wirkte der kleine Mann mit den stets etwas zu großen Anzügen für viele wie ein Witzbold. Ja, er war witzig und gesegnet mit einem überaus ansteckenden Humor &#8211; nicht zuletzt auch auf der Bühne des mobilen Aufklärungstheaters. Aber er war so vieles mehr, ein überaus kultivierter Mensch, eine sehr intelligente, optimistische, politisch engagierte, menschenliebende Person. In Berlin hatten wir die Ehre, ihn in all seinen Facetten kennenzulernen.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-er-fing-einfach-an-zu-tanzen-und-lachelte-die-menschen-an">&#8222;<strong>Er fing einfach an zu tanzen und lächelte die Menschen an</strong>&#8222;</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Zum jährlichen Karneval der Kulturen in Berlin-Kreuzberg hat Africa die traditionelle Kleidung seines Stammes angezogen und dort mit Stolz präsentiert. Wenn ihm bei dem Umzug die Musik gut gefallen hat, fing er einfach an zu tanzen und lächelte die Menschen an. Es dauerte nie lange, und es tanzten erst ein, dann zwei andere mit ihm mit, bis eine ganze Gruppe sich mit ihm im Takt bewegte.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Africa hat immer Glück ausgestrahlt und Lebensfreude verströmt. Das war keineswegs selbstverständlich, denn er war über viele lange Jahre schwer krank. Ich weiß nicht, wie er es geschafft hat, den Optimismus nicht zu verlieren und die vielen Aktivitäten zu bewältigen, in die er eingebunden war. So ist es ihm beispielsweise trotz der großen Distanz zwischen Deutschland und Nigeria gelungen, sich um die Erziehung und Ausbildung seiner Kinder zu kümmern. Wie stolz er war, als sein Sohn im vergangenen Jahr das Medizinstudium abgeschlossen hatte! Er hat das mit seiner Familie in Nigeria gefeiert, aber auch mit seiner Wahlfamilie in Deutschland geteilt.</p>

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<p>Mit der Zeit aber waren die gesundheitlichen Probleme so schwerwiegend geworden, dass Africa mit seinen Kräften haushalten und sich von vielen Aktivitäten zurückziehen musste. Durch den Kehlkopfkrebs hatte auch seine Stimme gelitten, Theaterspielen war ihm kaum mehr möglich. Auch das Essen bereitete ihm große Probleme. Weil ihm das unangenehm war, zog er sich dafür immer zurück. Bei unseren gemeinsamen BeKAM-Essen, für die wir immer leckere Gerichte aus den unterschiedlichsten Kulturen zubereiten, stand er nie am Herd, denn kochen konnte er wirklich nicht. Aber er hat ein bisschen beim Gemüseschnippeln geholfen und – viel wichtiger – dazu getanzt. Er hat uns immer eine tolle Show geboten und für gute Stimmung gesorgt. Wenn es dann aber ums Essen ging, hatte er immer eine Ausrede parat, warum er nicht mit uns am Tisch sitzen kann. Wir wussten alle Bescheid. Wir haben das selbstverständlich respektiert und ihm von allen Spezialitäten etwas in eine Box gepackt, damit er es zuhause ungestört essen konnte.  </p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-wenn-uns-africa-etwas-gelehrt-hat-dann-niemals-aufzugeben-und-optimistisch-zu-bleiben"><strong>„Wenn uns Africa etwas gelehrt hat, dann, niemals aufzugeben und optimistisch zu bleiben.“</strong></h2>

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<p>Zu Halloween hatten wir eine Party geplant, einen Abend mit Essen, Musik und Tanz. Africa hatte sich darauf gefreut. Doch wenige Tage zuvor ist er gestorben. Nach Feiern war uns nicht mehr zumute. Wir fühlen uns traurig, verlassen und auch hilflos. Wir haben diese Party schließlich zu einem Abschiedsfest umgewidmet und zu guter Letzt doch ein wenig getanzt – Africa zu Ehren. Und ich bin sicher, er hat sich mit uns zur Musik bewegt.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wenn uns Africa etwas gelehrt hat, dann, niemals aufzugeben und optimistisch zu bleiben – ungeachtet auch des eigenen Gesundheitszustandes. Er hat uns gezeigt, was Optimismus bewirken kann – im eigenen Leben wie in dem von anderen Menschen.</p>

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<p>Mittlerweile sind fünf ehemalige Mitglieder des mobilen Aufklärungstheaters gestorben. Das ist ein großer Verlust für das Ensemble, aber auch für mich ganz persönlich. Denn diese Menschen haben mich über Jahre begleitet, und jeder einzelne war Teil meines Lebens geworden. Der Gedanke, dass sie vielleicht irgendwo da oben im Himmel nun gemeinsam Theater spielen, das hat etwas sehr Tröstliches.</p>

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<p><em>(aufgezeichnet von Axel Schock)</em></p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-zum-thema">Mehr zum Thema</h2>

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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="8SuwXjXiKU"><a href="https://magazin.hiv/magazin/amadou-diop/">Eine Institution, an die man sich wenden kann</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Eine Institution, an die man sich wenden kann&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/amadou-diop/embed/#?secret=jVaPMWi3qS#?secret=8SuwXjXiKU" data-secret="8SuwXjXiKU" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<figure class="wp-block-embed"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="QMyS6R9gle"><a href="https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/fuer-koerper-und-seele/">Für Körper und Seele</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Für Körper und Seele&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/fuer-koerper-und-seele/embed/#?secret=iX0AaeUoAi#?secret=QMyS6R9gle" data-secret="QMyS6R9gle" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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              </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Was erwartet uns 2026?</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/was-erwartet-uns-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 11:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=1559174</guid>

					<description><![CDATA[

Das neue Jahr startete bereits mit einigen Änderungen in der Sozialgesetzgebung. Die Jahresvorschau liefert einen Überblick dazu, welche Konferenzen, Projekte, Kulturveranstaltungen und andere Ereignisse für uns 2026 relevant sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p id="h-das-jahr-2026-bringt-nicht-nur-einige-wichtige-anderungen-in-der-sozialgesetzgebung-auch-viele-konferenzen-forschungsprojekte-kulturveranstaltungen-und-andere-ereignisse-werfen-bereits-ihre-schatten-voraus-ein-uberblick"><strong>Das neue Jahr startete bereits mit einigen Änderungen in der Sozialgesetzgebung. Diese Jahresvorschau liefert einen Überblick dazu, welche Konferenzen, Projekte, <strong>Kulturveranstaltungen </strong>und andere Ereignisse für uns 2026 relevant sind</strong>.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-heading block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-januar">Januar</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>„<a href="https://salzgeber.de/queerpanorama">Queerpanorama</a>“: </strong>Ein schwuler Mann lässt sich durch die Apartmentkomplexe Hongkongs treiben, von einem Sex-Date zum nächsten – und immer nimmt er dabei eine neue Identität an. Manchmal entsteht für einen Moment eine Verbindung, echte Intimität. Jedes Mal studiert er sein Gegenüber genau und imitiert dessen Persönlichkeit beim nächsten Date. So ist er Schauspieler, Wissenschaftler, Architekt, Lehrer, immer auf der Suche – und er ist nur wirklich er selbst, wenn er vorgibt, jemand anderes zu sein. In seinem Schwarz-Weiß-Film „Queerpanorama“ nähert sich der Filmemacher Jun Li auf dokumentarisch wirkende Weise der schwulen Dating-Kultur und ambivalenten Formen der Einsamkeit und des Zusammenseins. Im Januar bundesweit im Rahmen der <a href="https://www.queerfilmnacht.de/">Queerfilmnacht</a> in den Kinos. (Szenenfoto ganz oben)</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/ueber-uns/nachrichten/++co++a1a75b74-a8f1-11f0-8e2b-59fd300ed75a"><strong>Änderungen für Menschen mit Behinderungen</strong>:</a> Für schwerbehinderte Menschen gibt es ab 2026 gleich eine ganze Reihe rechtlicher Änderungen, die mehrere Lebensbereiche betreffen. Im Steuerrecht kann der Behinderten-Pauschbetrag nur noch digital beantragt und nachgewiesen werden. Für alle schwerbehinderten Menschen, die ab dem 1.1.1964 geboren sind, ist eine abschlagsfreie Altersrente erst mit 65 Jahren möglich. Der EU-Behindertenausweis sowie der EU-Parkausweis für Menschen mit Behinderung können in Deutschland bereits ab diesem Jahr beantragt werden.</p>

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<p><strong>Änderungen in der Pflege: </strong>Das am 1. Januar in Kraft getretene <a href="https://www.pflegewegweiser-nrw.de/gesetz-zur-befugniserweiterung-und-entbuerokratisierung-der-pflege">„Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP)“</a> sieht zahlreiche Änderungen vor. So sollen Leistungen der Verhinderungspflege nur noch für&nbsp;das laufende und das unmittelbar vorherige Kalenderjahr&nbsp;abgerechnet werden können. Dies soll eine zeitnahe Abwicklung der Anträge gewährleisten und Missbrauch entgegenwirken. Pflegebedürftige mit&nbsp;Pflegegrad 4 und 5, die&nbsp;ausschließlich Pflegegeld&nbsp;beziehen, sollen den verpflichtenden Beratungsbesuch künftig&nbsp;nur noch zweimal im Jahr&nbsp;nachweisen müssen. Damit gelten für sie die gleichen Regeln wie bisher schon für Pflegegrad 2 und 3. Bei jedem Aufenthalt in einem Krankenhaus oder einer Reha-/Vorsorgeeinrichtung soll das&nbsp;Pflegegeld statt bisher vier nun bis zu acht Wochen weitergezahlt&nbsp;werden.</p>

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<p><strong><a href="https://www.wir-ruhr.de/fachtag/">Fachtag Sexualität und Psyche</a>: </strong>Die 15. Ausgabe der jährlichen Fachtag Sexualität und Psyche an der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim an der Ruhr am 16. und 17. Januar widmet sich dem Thema „Dimensionen des Begehrens. Können – dürfen – müssen“. Dazu werden unter anderem Workshops und Vorträge zu den Themen Chemsex, Mental Health in der Sexarbeit, KI und Sexualität und Zugangsbarrieren zur HIV-Präexpositionsprophylaxe* bei MSM mit Migrationshintergrund angeboten. Geplant ist zudem ein Update zu den medizinischen Entwicklungen bei HIV und HCV.</p>

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<p id="h-safe-sex-comeback-der-geschlechtskrankheiten-ob-chlamydien-hiv-syphilis-oder-ulcus-molle-sie-alle-werden-vom-naturhistorischen-museum-in-wien-ausfuhrlich-gewurdigt-die-ausstellung-safe-sex-comeback-der-geschlechtskrankheiten-wirft-anhand-historischer-praparate-und-krankheitsbilder-sowie-manchem-kuriosem-einen-blick-zuruck-in-die-geschichte-und-widmet-sich-auch-ganz-aktuellen-themen-wie-der-hiv-therapie-und-hpv-impfung-bis-18-april-in-der-pathologisch-anatomische-sammlung-im-narrenturm"><strong>„</strong><a href="https://www.nhm.at/ausstellung/sonderausstellung/safe_sex"><strong>Safe Sex: Comeback der Geschlechtskrankheiten</strong></a><strong>“: </strong>Ob Chlamydien, HIV, Syphilis oder Ulcus Molle – sie alle werden vom Naturhistorischen Museum in Wien ausführlich gewürdigt. Die Ausstellung „Safe Sex: Comeback der Geschlechtskrankheiten“ wirft anhand historischer Präparate und Krankheitsbilder sowie manchem Kuriosem einen Blick zurück in die Geschichte und widmet sich auch ganz aktuellen Themen wie der HIV-Therapie und HPV-Impfung. Bis 18. April in der Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm.</p>

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            <img loading="lazy" decoding="async" class="lazyload js-lazyload"  alt="Pinkes Plakat mit der Aufschrift "Safe Sex. Comeback der Geschlechtskrankheiten", kleiner runder Bildausschnitt vom Foto einer Hauterkrankung" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" data-src="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/01/Januar-SAFER-SEX-©-Sirene-M.-Kanzler--1600x0-c-center.jpeg" data-sizes="auto" width="1600" height="1600" >
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              © Sirene, M. Kanzler
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-februar">Februar</h2>

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<p><a href="https://seminar.aidshilfe.de/de/c7bf19e8b6d34835accee813f03226e4/gemeinsam-stark-gemeinsam-handeln-was-wir-in-der-community-fur-unsere-psychische-gesundheit-tun-konnen"><strong>Grundlagenseminar psychische Gesundheit in der LGBTIQ+-Community</strong>:</a> Am 7. und 8. Februar findet in Berlin die erste Ausgabe eines von der DAH entwickelten, praxisorientierten Grundlagenseminars statt. Es richtet sich an LGBTIQ+-Multiplikator*innen, die in ihren Communitys eigene Mental-Health-Unterstützungsangebote entwickeln und umsetzen wollen.</p>

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<p><strong><a href="https://www.berlinale.de/de/home.html">Berlinale</a></strong>: Beim größten deutschen Filmfestival (12. bis 22. Februar) erleben traditionell auch einige Dutzend neuer internationaler Produktionen zu LGBTIQ-Themen ihre Ur- oder Erstaufführung. Zum Abschluss des Festivals wird am 20. Februar in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zum 40. Mal der <a href="http://teddyaward.tv/">Teddy Award</a> an die besten queeren Filme verliehen. Die Veranstaltung wird live gestreamt.</p>

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              © Berliner Filmfestspiele
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://waldschloesschen.org/events/positiven-universitaet/"><strong>Positiven-Universität</strong></a><strong>: </strong>Das Gemeinschaftsprojekt von Positiv e.V., der <a href="https://www.waldschloesschen.org/">Akademie Waldschlösschen</a> und der DAH findet im Rahmen der bundesweiten Positiventreffen (12. bis 15. Februar) in der Akademie Waldschlösschen statt. Die Themen werden noch bekanntgegeben.<strong><a href="https://www.croiconference.org/"></a></strong></p>

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<p><a href="https://www.croiconference.org/"><strong>CROI 2026</strong></a><strong>: </strong>Über 4.000 Expert*innen werden zu der&nbsp;Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections&nbsp;(CROI) vom 22. bis 25. Februar erwartet, um aktuelle Forschungsergebnisse zur Behandlung von HIV/Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten vorzustellen und zu erörtern. Die Veranstaltung findet im Summit Convention Center in Denver/Colorado statt, eine Teilnahme ist voraussichtlich auch virtuell möglich. Die Eröffnungsrede wird der Aidsaktivist und Gründer der Treatment Action Group, Peter Stanley halten.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.rowohlt.de/buch/dilan-sev-it-s-a-boy-9783499018343?srsltid=AfmBOopg69gEVrq84fiRjs0tNQIcPL2Zgg14ysydpIv8o3lYn6MR9sry"><strong>„It’s a boy“</strong>:</a> In ihrem Buch „It’s a boy! Wie ich Mutter eines transgender Sohnes wurde“ liefert Dilan Sev eine radikal ehrliche Innenansicht eines Weges, der Familie, Körper und Psyche gleichermaßen fordert. Sie begleitet ihren Sohn Nathan durch Testosteron-Behandlungen, soziale Herausforderungen und einen Suizidversuch – während sie gleichzeitig gegen jahrelange Wartezeiten auf Therapieplätze, die Hürden des alten Transsexuellen-Gesetzes und eine zunehmend ablehnende gesellschaftliche Stimmung kämpft. Das Buch erscheint Ende Februar im Rowohlt Verlag.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://seminar.aidshilfe.de/de/aa2fe09b52664c99967898a6d22a520e/bundesweit-vernetzung-muslimische-netzwerk-magef"><strong>Muslimische Aufklärungs- und Gesundheitsförderung (MAGEF)</strong>:</a> Das neu initiierte Muslimische Aufklärungs- und Gesundheitsförderungs-Netzwerk lädt engagierte Akteur*innenaus muslimischen Projekten und Migrant*innen-Selbstorganisationen zu einem von Melike Yildiz initiierten Online-Konzeptseminars ein (27.-29. Februar). Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Lernen, der Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung neuer Präventionsmedien und -methoden.</p>

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<p><strong>Peter Hujar</strong>: Der Fotograf Peter Hujar war eine zentrale Figur in der queeren Downtown-Szene New Yorks der 1970er und frühen 1980er Jahre. Er porträtierte Menschen auf der Straße, seine Freund*innen und Liebhaber. Als er 1987 an einer aidsbedingten Lungenentzündung starb, waren seine Arbeiten in der breiteren Kunstwelt noch weitgehend unbekannt.<br><strong><a href="https://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen">„Eyes Open in the Dark“</a> </strong>in der Bundeskunsthalle Bonn (27. Februar bis 23. August) ist die erste große Ausstellung seines Oeuvres in Deutschland. Sie wurde von Hujars Biograf John Douglas Millar und Gary Schneider in enger Zusammenarbeit mit der Nachlassverwaltung des Künstlers kuratiert.<br>Parallel dazu zeigt der Martin-Gropius-Bau in Berlin vom 19. März bis 28. Juni eine eigene Auswahl von Hujars Porträts der Avantgardeszene und der queeren Community, darunter von Persönlichkeiten wie Candy Darling, Susan Sontag und David Wojnarowicz. In der Ausstellung <a href="https://www.berlinerfestspiele.de/en/gropius-bau/programm/2026/ausstellungen/peter-hujar-liz-deschenes">„Persistence of Vision“</a> werden sie zeitgenössischen Arbeiten der in New York lebenden Künstlerin Liz Deschenes gegenübergestellt.</p>

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            <img loading="lazy" decoding="async" class="lazyload js-lazyload"  alt="Schwarz-weiß-Porträt einer Person mit nacktem Oberkörper und weißem Make-Up" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" data-src="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/01/FEBRUAR-Peter-Hujar-Larry-Ree-Backstage-II-1974-©-2025-Tue-Peter-Hujar-Archive_Artists-Rights-Society-ARS-NY-DACS-London-and-Pace-Gallery-1600x0-c-center.jpg" data-sizes="auto" width="1600" height="1600" >
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              © Peter Hujar “Larry Ree Backstage (II)”, 1974 © 2025 Tue Peter Hujar Archive/Artists Rights Society (ARS), NY, DACS London and Pace Gallery
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-marz">März</h2>

              </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://www.nswp.org/event/international-sex-worker-rights-day"><strong>Internationaler Tag der Rechte von Sexarbeiter*innen</strong></a></strong><strong>: </strong>Der International Sex Workers’ Rights Day am 3. März wird auch in diesem Jahr von Sexarbeit-Selbsthilfeorganisationen für Aktionen genutzt.<strong></strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://www.itg.be/en/events/international-chemsex-conference-optimising-support-and-care-for-people-engaging-in-chemsex">Chemsex-Konferenz:</a> </strong>Das Institute of Tropical Medicine in Antwerpen ist Gastgeber der transdisziplinären „International Chemsex Conference „Optimising Support and Care for People Engaging in Chemsex“ vom 3. bis 5. März.</p>

              </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://kunstmuseumbasel.ch/de/ausstellungen/vorschau">„The First Homosexuals“:</a> </strong>Die Ausstellung im Kunstmuseum Basel (7. März bis 2. August) widmet sich der frühen Sichtbarkeit von gleichgeschlechtlichem Begehren und Geschlechtervielfalt in der Kunst. Anhand von rund 100 Gemälden, Fotografien, Arbeiten auf Papier und Skulpturen wird beleuchtet, wie sich ab 1869 – dem Jahr der ersten Nennung des Begriffs „homosexuell” – neue Bilder von Sexualität, Geschlecht und Identität bildeten. Die vielschichtige Ausstellung öffnet den Blick auf queere Netzwerke, intime Porträts, kodiertes Verlangen und mutige Lebensentwürfe.</p>

              </div>
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              © Brighton &#038; Hove Museums
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<p id="h-all-the-sex-i-ve-ever-had-sechs-menschen-erzahlen-im-theaterstuck-von-mammalian-diving-reflex-aus-ihrem-liebesleben-sie-sind-alle-uber-65-jahre-alt-und-haben-viel-erlebt-sie-erzahlen-von-der-ersten-verliebtheit-und-vom-ersten-liebeskummer-von-un-geplanten-schwangerschaften-von-verbotener-liebe-und-aufregenden-affaren-dabei-entsteht-auch-das-portrat-einer-generation-die-grosse-veranderungen-mitgemacht-hat-wie-beispielsweise-die-sexuelle-revolution-der-sechziger-und-siebziger-jahre-und-die-aidskrise-sie-sind-aufgewachsen-als-homosexualitat-noch-als-verbrechen-galt-und-nun-leben-und-lieben-sie-in-einer-zeit-des-online-datings-es-ist-eine-generation-die-viel-von-tabus-erzahlen-kann-aber-auch-von-freiheit-die-premiere-in-der-regie-von-darren-o-donnell-findet-am-6-marz-am-schauspiel-hannover-statt"><strong><a href="https://staatstheater-hannover.de/de_DE/programm/all-the-sex-i-ve-ever-had.1379332&amp;event_date=17879187">„All the Sex I’ve Ever had”:</a> </strong>Sechs Menschen erzählen im Theaterstück von Mammalian Diving Reflex aus ihrem Liebesleben. Sie sind alle über 65 Jahre alt und haben viel erlebt. Sie erzählen von der ersten Verliebtheit und vom ersten Liebeskummer, von (un)geplanten Schwangerschaften, von verbotener Liebe und aufregenden Affären. Dabei entsteht auch das Porträt einer Generation, die große Veränderungen mitgemacht hat, wie beispielsweise die sexuelle Revolution der sechziger und siebziger Jahre und die Aidskrise. Sie sind aufgewachsen, als Homosexualität noch als Verbrechen galt. Und nun leben und lieben sie in einer Zeit des Online-Datings. Es ist eine Generation, die viel von Tabus erzählen kann, aber auch von Freiheit. Die Premiere in der Regie von Darren O’Donnell findet am 6. März am Schauspiel Hannover statt.</p>

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<p><strong><a href="https://nrw.aidshilfe.de/themen/hiv-kontrovers">HIV-KONTROVERS</a>:</strong> „Interdisziplinär – interaktiv – kontrovers“ – unter diesem Motto laden die Aidshilfe NRW und die Deutsche AIDS-Gesellschaft am 14. März zur Fachtagung ins Kölner Maritim Hotel ein. Zu sieben aktuellen Themen werden jeweils zwei Referent*innen in eine moderierte Kontroverse eintreten. Sie vertreten pointiert gegensätzliche Positionen und bieten so den Einstieg für eine Diskussion.</p>

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<p><strong><a href="https://stiftung-gegen-rassismus.de/aktionswochen/internationale-wochen-gegen-rassismus">Internationale Wochen gegen Rassismus</a>: </strong>Der internationale Tag gegen Rassismus, der am 21. März 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde, ist auch für viele DAH-Mitgliedsorganisationen und Projekte Anlass, um auf gruppenspezifische Diskriminierung aufmerksam zu machen und ein klares <a href="https://magazin.hiv/magazin/aidshilfen-gegen-rassismus/">Zeichen gegen Rassismus</a> zu setzen. Um den zahlreichen Veranstaltungen Raum geben zu können, wurde aus dem Tag gegen Rassismus ein zweiwöchiger Aktionszeitraum (16.-29. März). 2026 lautet das Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“.</p>

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            <img loading="lazy" decoding="async" class="lazyload js-lazyload"  alt="Grafik mit vielen bunten Gesichtern um den Kasten "100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Stiftung für die Internatioanen Wochen gegen Rassismus"" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" data-src="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/01/2026-Wochen-gegen-Rassismus-1600x0-c-center.jpg" data-sizes="auto" width="1600" height="1600" >
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              © Sophie Nicklas
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<p><strong>„<a href="https://www.stage-entertainment.de/musicals-shows/wir-sind-am-leben-berlin">Wir sind am Leben</a></strong>“<strong>: </strong>Ihr neues Musical sei ihr bislang persönlichstes Projekt, sagen Peter Plate und Ulf Sommer. „Mit ‚Wir sind am Leben‘ möchten wir erinnern. An die, die gegangen sind. An die, die zurückblieben. Und an das, was man nicht vergessen darf – auch wenn es leiser geworden ist.“ Es handelt von der Aufbruchszeit und der Aidskrise Anfang der 1990er Jahre in Berlin und dreht sich um die Geschwister Nina und Mario, die nach dem Mauerfall aus Wittenberg in die Hauptstadt ziehen und sich selbst verwirklichen wollen. Mario verliebt sich in einen kubanischen Tänzer, Nina träumt von einer Karriere als Popsängerin. Die Uraufführung findet am 21. März 2026 im Berliner Theater des Westens statt.&nbsp;</p>

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<p><strong><a href="https://www.aids-tage.de/">20. Münchner AIDS- &amp; Infektiologie-Tage</a>: </strong>Seit vier Jahrzehnten sind die Münchner AIDS- und Infektiologie-Tage ein zentraler Treffpunkt für Fachleute aus Medizin und Wissenschaft. Anlässlich des 20. Jubiläums zieht die Veranstaltung nach Berlin. Themenschwerpunkte der Veranstaltung vom 27. bis 29. März werden u. a. KI in der Medizin, Migration und Vertreibung – Gesundheitsversorgung in globalen Krisen sowie aktuelle Aspekte der Drogenpolitik, der Hämatologie und der Onkologie sein. </p>

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<p><strong>CheMP: </strong>Mit einem Auftaktworkshop startet CheMP („lebensweltorientiertes ChemSex-Multiplikatoren-Programm”) als innovatives, niedrigschwelliges DAH-Projekt. Es richtet sich an MSM, die mit HIV bzw. anderen gesundheitlichen oder psychosozialen Belastungen leben und Erfahrungen mit ChemSex haben. Die Teilnehmenden sollen die Gelegenheit erhalten, ihren Umgang mit ChemSex zu reflektieren und alltagstaugliche Strategien bzw. Selbsthilfeinterventionen zu entwickeln. Bis zum Abschluss des zweiphasigen Entwicklungsprojektes im November 2027 wird ein praxisnaher, getesteter Werkzeugkasten entstehen, der Menschen mit ChemSex-Erfahrungen hilft, sich emotional zu stabilisieren sowie ihre gesundheitliche Kompetenz und Stärkung zu fördern.</p>

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<p><a href="https://www.querverlag.de/queere-einsamkeit-queere-gemeinschaft">„<strong>Queere Einsamkeit, Queere Gemeinschaft</strong></a><strong>“: </strong>LGBTIQ*-Menschen laufen im besonderen Maße Gefahr, in bestimmten Lebensabschnitten zu vereinsamen. Wohnprojekte, Wahlfamilien und Bindungen jenseits der heterosexuellen Rollenmodelle können jedoch Orte sein, die vor Einsamkeit schützen. In seinem Buch „Queere Einsamkeit, Queere Gemeinschaft. Wie wollen wir leben?“ (Querverlag) fragt Lennart Herberhold, was uns einsam werden lässt – ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen als Single, der nach drei Jahren Grindr ahnt, dass er den Mann fürs Leben vielleicht nicht mehr finden wird. Doch wie geht es zum Beispiel einer nicht-binären Person, die in der Provinz auf der Suche nach sich selbst ist? Wie erlebt eine 80-jährige Lesbe Alleinsein? Und: Welche Wege gibt es aus der Einsamkeit heraus? Auf der Suche nach Antworten besucht der Autor Wohnprojekte und Menschen, die sich seit Jahrzehnten in un-klassischen Beziehungen umeinander kümmern.</p>

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        <img loading="lazy" decoding="async" class="lazyload js-lazyload"  alt="Buchcover mit dem Titel "Lennart Herberhold: Queere Einsamkeit, queere Gemeinschaft. wie wollen wir leben? Querverlag" Dahinter 12 Ausschnitte von Porträtfotos unterschiedlicher Personen" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" data-src="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/01/MAeRZ-Queere-Einsamkeit-c-Querverlag-1219x0-c-center.webp" data-sizes="auto" width="1219" height="2000" >
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-april">April</h2>

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<p><strong><a href="https://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen">„Sex work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit</a>“</strong>: Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde. Sie bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten, selbstständig Einkommen zu generieren. Ihre Geschichte wurde bislang meist aus einer Außenperspektive geschildert. „Sex work“ (2. April bis 25. Oktober) erzählt diese Historie anders: Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen wird in der Bundeskunsthalle in Bonn Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: Nichts über uns ohne uns!</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Bundesweites Positiventreffen</strong>: Die besondere Situation von Menschen mit HIV im Kontext ihrer Berufstätigkeit steht im Zentrum dieses bundesweiten Treffens vom 16. bis 19. April in der <a href="https://www.waldschloesschen.org/">Akademie Waldschlösschen</a>. Geplant sind anregende und kommunikationsfördernde Methoden und Formate zum Austausch u. a. über den Umgang mit HIV am Arbeitsplatz, zur Resilienz im Arbeitsalltag und gesundes Arbeiten.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://www.escmid.org/congress-events/escmid-global/">ECCMID 2026</a></strong>: Ein für die HIV- und STI-Medizin wichtiger jährlicher Termin ist der <a href="http://www.eccmid.org/">Europäische Kongress für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten </a>(ECCMID). Er findet 2026 vom 17. bis 21. April in München statt. Erstmals ist der „Education Friday“ Teil des fünftägigen Programms mit Keynote-Vorträgen, mündlichen Präsentationen, Workshops, Symposien, Expert*innenrunden und Posterpräsentationen</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Pro+ Nord – Vernetzungstreffen von Menschen mit HIV in Norddeutschland: </strong>Die2021 von engagierten Selbsthilfeaktivist*innen gegründete Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, sich zu einem bedeutenden Akteur in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention, sozialer Sicherung und der gesellschaftlichen Interessenvertretung von Menschen mit HIV/AIDS zu entwickeln. Beim Vernetzungstreffen in der <a href="https://seminare.waldschloesschen.org/">Akademie Waldschlösschen</a> (17. bis 19. April) sollen Ziele, Strategien und Projekte ausgearbeitet werden. Kooperationspartner sind der Landesverband Sexuelle Gesundheit und swe Aidshilfe Niedersachsen Landesverband e.V.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://www.bng-service.de/fortbildung/hepatologie-trifft-infektiologie-2026.html">Hepatologie trifft Infektiologie</a>:</strong> Bereits zum 9. Mal veranstalten der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands und die Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V. (dagnä) einen gemeinsamen Workshop, bei dem fachübergreifende medizinische Entwicklungen in der Infektiologie und der Hepatologie vorgestellt werden. Wissenschaftliche Leiter*innen dieser Fortbildungsveranstaltung im Spreespeicher Berlin am 24. und 25. April sind Prof. Dr. Wolf Peter Hofmann und Dr. Axel Baumgarten (Berlin) sowie Dr. Kerstin Stein (Magdeburg).</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="http://www.worldhepatitissummit.org/">Welt-Hepatitis-Gipfel 2026:</a></strong> Bangkok ist vom 28. bis 30. April Gastgeber des internationalen Symposiums zu viraler Hepatitis und Lebererkrankungen. Ausgerichtet wird die Veranstaltung, zu der rund 1000 Expert*innen aus aller Welt erwartet werden, gemeinsam mit dem thailändischen Gesundheitsministerium. Der World Hepatitis Summit (WHS) ist die einzige globale Hepatitis-Konferenz, die sich zum Ziel gesetzt hat, Organisationen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler*innen, medizinische Fachkräfte wie auch politische Entscheidungsträger*innen und Beschäftigte des öffentlichen Gesundheitswesens zusammenzubringen.</p>

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<p><strong><a href="https://www.csd-termine.de/tabelle">Christopher Street Day</a>:</strong> Die CSD-Saison erstreckt sich inzwischen über ein halbes Jahr. Der Auftakt im brandenburgischen Angermünde findet bereits am 11. April statt, den Abschluss bilden Stendal und Kaiserslautern am 26. September sowie Cottbus am 26. Oktober. Insgesamt finden in rund 60 Städten quer durch die Republik Pride-Paraden, queere Straßenfeste und Veranstaltungen in Erinnerung an den Aufstand im Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street statt.<br>Die zahlenmäßig größten Demonstrationen sind in München (27.6.), Köln (5.7.), Stuttgart und Berlin (25.7.), Hamburg (1.8.) und Leipzig (18.8.) zu erwarten.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Haft und Migration</strong>: Gerade unter den immer restriktiveren Migrationspolitiken werden Themen rund um Abschiebehaft und Gesundheit immer wichtiger und deshalb 2026 von der DAH referatsübergreifend zu einem besonderen Arbeitsschwerpunkt. Am 15. und 16. April findet dazu in der Münchner Aidshilfe ein Konzepttreffen zu <a href="https://seminar.aidshilfe.de/de/d3ad6c678c134f4280180284694e7b19/konzepttreffen---migrationsgesundheit-in-justizvollzugsanstalten-und-abschiebehaft">„Migrationsgesundheit in Justizvollzugsanstalten und Abschiebehaft“</a> statt. Dazu sind Fachkräfte aus Haft, Aidshilfen, Migrant*innen-Organisationen und alle Interessierten eingeladen, um gemeinsam an innovativen Lösungen für HIV-, HEP- und STI-Prävention zu arbeiten. Geplant ist unter anderem eine Handreichung für Menschen mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrungen zu erstellen, um damit Barrieren dieser Zielgruppe abzubauen. Vertieft wird das Thema außerdem im Juni auf der14. Europäischen Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft. Beim „Haft Forum“ in Berlin mit dem Schwerpunkt Migration sollen zudem bundesweite Perspektiven und Handlungsansätze für die Gesundheitsprävention in Haft entwickelt werden.</p>

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<p><a href="https://schauspielhaus.de/stuecke/lipstick-quings-revolution"><strong>„Lipstick Quings Revolution“</strong></a><strong>: </strong>„Ein partizipatives Projekt über eine Nichtdefinition“ ist der Untertitel dieser Theaterproduktion von Regisseur Michael Müller, den er gemeinsam mit Menschen der Trans-Community gestaltet, womit er einen Raum schaffen möchte für den offenen Dialog über Lebensentwürfe und Erfahrungen. „Für uns alle stellt sich gerade in Zeiten des politischen Rollbacks in vielerlei Hinsicht die Frage nach der Freiheit des Seins. Den eigenen Weg zu gehen, ob schrill oder still, ob Queen, King oder Quing: Stolz und stark zu sein, ist befreiend und schön“, formuliert Müller die Kernidee. Die Uraufführung am Schauspielhaus Hamburg ist für den 19. April geplant.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-mai">Mai</h2>

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<p><strong><a href="https://www.akthivplus.de/Wann-sind-unsere-Treffen">Positiven-Frühlingstreffen:</a> </strong>Zweimal im Jahr veranstaltet aktHivplus e.V. ein Treffen für Menschen mit HIV aus Baden-Württemberg. Das Frühlingstreffen findet vom 6. bis 10. Mai in Langenargen am Bodensee statt.</p>

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<p><strong><a href="http://www.suchttherapietage.de/"><strong>30. Suchttherapietage Hamburg</strong></a></strong><strong>:</strong> Das interdisziplinäre Forum für Fort- und Weiterbildung im Suchtbereich will im Jubiläumsjahr 2026 vom 11. bis 13. Mai Bilanz der 30-jährigen Tagungsgeschichte ziehen und den Blick nach vorn richten: Welche Erfahrungen aus der Vergangenheit sind richtungsweisend für die Zukunft? Welche Konzepte haben sich bewährt, welche müssen neu gedacht werden? Wie sieht eine Suchthilfe aus, die kommenden gesellschaftlichen und fachlichen Anforderungen – auch angesichts von Digitalisierung, veränderten Konsummustern und zunehmenden Komorbiditäten – gerecht wird?</p>

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<p><strong><a href="https://seminar.aidshilfe.de/de/4cb5002e20bb443e832b4e7b5124ba67/bundesweites-treffen-positiver-heterosexueller-frauen-und-manner"><strong>Bundesweites Treffen positiver heterosexueller Frauen und Männer</strong></a>:</strong> Das Treffen in der Bildungsstätte Gartenbau im hessischen Grünberg (14.&nbsp;bis 17. Mai) dient dem Erfahrungs- und Wissensaustausch rund um den Alltag mit der HIV-Infektion. Zugleich erhalten vor allem Menschen, die erstmals mit dabei sind, Einblick in die Ziele und Aufgaben des Selbsthilfenetzwerks HIV-positiver heterosexueller Frauen und Männer.&nbsp;Die Themen dieses Treffens werden rechtzeitig bekanntgegeben.</p>

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<p><strong><a href="https://seminar.aidshilfe.de/de/16695268f7f949ecb42284f1e0064297/treffen-fur-junge-erwachsene-mit-hiv-von-18-bis-27-jahren">Treffen für junge Erwachsene mit HIV</a>: </strong>Den richtigen Job zu finden, die eigene sexuelle und geschlechtliche Identität auszuleben, eine Zukunftsperspektive zu entwickeln, in einem fremden Land zu leben, das alles sind für viele junge Menschen spannende, aber manchmal auch herausfordernde Aspekte des Lebens. Vom 22. bis 25. Mai sind alle in Deutschland lebenden Menschen mit HIV zwischen 18 und 27 Jahren – unabhängig von geschlechtlicher und sexueller Identität oder Herkunft – eingeladen, sich im St. Ansgar-Bildungshaus in Hamburg über ihre Perspektive auf die eigene HIV-Infektion, über die gemachten Erfahrungen und Strategien auszutauschen und voneinander zu lernen.</p>

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<p><strong><a href="http://www.easlcongress.eu/">International Liver Congress</a></strong>: Der weltgrößte Kongress für Leber und Hepatologie mit rund 7.000 Teilnehmer*innen findet vom 27. bis 30. Mai in Barcelona als hybride Veranstaltung statt. Ausrichter ist die Europäische Arbeitsgemeinschaft zum Studium der Leber (EASL).</p>

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<p><strong><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Sexuell-und-durch-Blut-uebertragene-Krankheiten/DRUCK-Studie/DRUCK-Haft.html"><strong>DRUCK-Haft-Studie</strong></a></strong><strong>: </strong>Weltweit sind unter Menschen in Haft Infektionen wie Hepatitis B, C und HIV häufiger verbreitet als in der Allgemeinbevölkerung. Injizierender Drogengebrauch, in Haft einhergehend mit fehlendem Zugang zu sterilen Konsumutensilien, ist dabei eine der Hauptursachen für die Verbreitung dieser Infektionen. Mit der an der Justizvollzugsanstalt Bremen-Oeslebshausen durchgeführten Pilotstudie „Drogen, chronische Infektionskrankheiten und soziale Determinanten der Gesundheit von Menschen in Haft“ untersucht das Robert Koch-Institut nicht nur die Prävalenz von HBV, HCV und HIV, sondern auch das Präventions- und Risikoverhalten, den Zugang zu Prävention und Versorgung sowie das Wissen und die Einstellungen in einer Haftanstalt zu diesen Infektionskrankheiten. Mit einer Veröffentlichung wird im Frühsommer gerechnet; ausführlich vorgestellt werden die Daten im Juni in Luxemburg auf der 14. Europäischen Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-juni">Juni</h2>

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<p><strong><a href="https://magazin.hiv/magazin/internationaler-hurentag/">Internationaler Hurentag</a>: </strong>Am 2. Juni wird mit dem International Sex Workers’ Day die Geburtsstunde der europäischen Hurenbewegung geferiert. Am 2. Juni 1975 besetzten etwa 100 Sexarbeiter*innen in Lyon eine Kirche, um erstmalig auf die Kriminalisierung ihrer Arbeit öffentlich aufmerksam zu machen. Auch in Deutschland wird der Internationale Hurentag von Organisationen und Initiativen genutzt, um Öffentlichkeit für die politischen Forderungen von Sexarbeiter*innen zu schaffen.<strong><a href="https://gesundinhaft.eu/konferenzen/"></a></strong></p>

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<p><strong><a href="https://gesundinhaft.eu/konferenzen/">14. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft:</a></strong> Die internationale Fachtagung verbindet wissenschaftliche Theorie mit der täglich gelebten Vollzugspraxis und wendet sich an Beschäftige im Medizinischer Dienst von Haftanstalten, Mitarbeiter*innen des Vollzugs und externer Dienste wie Aidshilfen und Drogenhilfe wie auch politisch Verantwortliche, Jurist*innen und andere Interessierte. Die von akzept e.V. organisierte Veranstaltung unter dem Motto „Prävention und Behandlung – mit Sicherheit!“ findet am 11. und 12. Juni im Chambre de Commerce in Luxembourg-Kirchberg statt. Themen sind unter anderem das Projekt Safer Tattooing, Modelle der Entkriminalisierung von Konsumierenden und Legalisierung von Drogen sowie Migration und Abschiebehaft. Eingeleitet wird der Kongress am 10. Juni mit Besuchen von Haftanstalten.</p>

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<p><strong><a href="https://kit-kongresse.de/">KIT 2026</a>: </strong>Künstliche Intelligenz und Big Data, Antibiotikaresistenz und die Krankenhausreform sind einige der zentralen Themen des 17. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin vom 17. bis 20. Juni in Köln. Ausgerichtet wird er von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit.<strong></strong></p>

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<p><strong><a href="https://infectiouscongress.com/">10. World Congress on Infectious Diseases</a>:</strong> Der Kongress unter dem übergreifenden Thema „New Frontiers in Infectious Diseases: Diagnosis, Treatment, and Control“ vom 25. bis 27. Juni in Barcelona bietet Vorträge über die aktuelle Forschung und die neuesten Taktiken auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten inklusive HIV und STIs. Das Programm kann auch online mitverfolgt werden.</p>

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<p><strong><a href="https://ndri.curtin.edu.au/news-events/ndri-events/issdp-2026-conference">International Society for the Study of Drug Policy (ISSDP) Conference</a>:</strong> Das weltweit wichtigste Treffen von Akteur*innen im Bereich der Drogenpolitik steht 2026 unter dem Motto „Connecting affected communities, drug policy and public health“. Bei der Konferenz vom 30. Juni bis 2. Juli im australischen Perth/Boorloo will man Strategien zur Beendigung des Drogenkriegs entwickeln und Reformen initiieren, mit denen die Kriminalisierung von Drogengebrauch überwunden und Gesundheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte in den Vordergrund gerückt werden können.</p>

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<p><strong><a href="https://waldschloesschen.org/events/gesundheitstage-fuer-hiv-positive/">Gesundheitstage für HIV-Positive</a>: </strong>Für viele Menschen mit HIV ist die Infektion dank der medizinischen Möglichkeiten heute eine gut behandelbare chronische Erkrankung. Trotzdem ist es wichtig, sich gerade vor diesem Hintergrund mit Möglichkeiten zur nachhaltigen Unterstützung der eigenen Gesunderhaltung zu beschäftigen. Bei diesem Seminar in der Akademie Waldschlösschen vom 28. Juni bis 3. Juli gibt es Gelegenheit, sich in Theorie und Praxis mit verschiedenen Themen des Lebens mit HIV auseinandersetzen, dazu gehören unter anderem medizinische Aspekte sowie Bewegungs- und Entspannungstechniken.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-juli">Juli</h2>

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<p><strong><a href="https://suchtkongressmünchen.de/">26. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin:</a> </strong>Das<strong> </strong>fachintegrierende Forum für Suchttherapie, Suchtfolgekrankheiten und Akutversorgung Suchtkranker findet vom 2. bis 4. Juli in München statt. Der Kongress bietet Therapeut*innen Ärzt*innen der verschiedensten Fachrichtungen, Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen und Beschäftigten in der Krankenpflege die Möglichkeit, sich zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen auszutauschen und suchtmedizinisches Grundlagenwissen zu erwerben.</p>

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<p><strong><a href="https://www.iasociety.org/conferences/aids2026">26. Internationale Aids-Konferenz</a></strong>: Rio de Janeiro ist vom 26. bis 31. Juli 2026 Gastgeber der größten Konferenz zu wissenschaftlichen, sozialpolitischen und zivilgesellschaftlichen Aspekten von HIV und Aids. Zu der von der International AIDS Society (IAS) ausgerichteten Veranstaltung werden unter dem Motto „Rethink. Rebuild. Rise.“ mehr als 15.000 Teilnehmnde aus über 175 Ländern erwartet. Angesichts einer beispiellosen Finanzierungskrise und massiver Kürzungen bei HIV-Programmen wird die Konferenz Menschen mit HIV, Forschende, politische Entscheidungsträger*innen, Angehörige der Gesundheitsberufe, Geldgeber*innen, Medienvertreter*innen, Aktivist*innen und die Zivilgesellschaft zusammenbringen.</p>

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<p><strong><a href="https://magazin.hiv/magazin/szene-community/21-juli-gedenken-mahnen-kampfen">Gedenktag für verstorbenen Drogengebraucher*innen</a></strong>:<strong> </strong>Der 21. Juli ist nicht nur ein Tag des Gedenkens an jene Menschen, die an den Folgen ihrer Drogensucht gestorben sind. Es ist auch ein Tag der Aktionen, des Protestes und der Information. In über 70 Städten wird mit öffentlichen Aktionen, Gedenkmessen und Demonstrationen für Aufklärung, Angebote zur Risikosenkung und Überlebenshilfen geworben und über die Situation drogengebrauchender Menschen informiert.</p>

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<p><strong>Migrationsarbeit in Aidshilfen: </strong>Das DAH-Fachreferat Migration hat im vergangenen Jahr eine großangelegte Umfrage zur Migrationsarbeit in den Mitgliedsorganisationen und lokalen Aidshilfen durchgeführt. Die Ergebnisse werden im 2. Quartal des Jahres als Handreichung, weitere Ergebnisse 2027 im „Handbuch Migration“ publiziert werden.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-august">August</h2>

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<p><a href="https://seminar.aidshilfe.de/de/408996dd9c8b4424a0e9598b228f6464/bundesweites-treffen-von-frauen-mit-hiv"><strong>Bundesweites Treffen von Frauen mit HIV:</strong> </a>Das Sommertreffen 2026 hat die Themenschwerpunkte Leben im Gleichgewicht – Stress verstehen, Grenzen spüren, Kraftquellen stärken.Viele Frauen, die mit HIV leben, sind im Alltag mit vielfältigen Belastungen konfrontiert – z.B. durch Familie, Partnerschaft und Beruf, durch Erfahrungen von Ausgrenzung und Stigmatisierung. Der Workshop unterstützt die Teilnehmerinnen dabei, körperliche und emotionale Stressreaktionen besser zu verstehen und den eigenen Spielraum zwischen Anspannung und Stabilität zu erweitern. </p>

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<p><strong><a href="https://waldschloesschen.org/events/bundesweites-positiventreffen-fuer-langzeitpositive-und-aeltere-menschen-mit-hiv/">Bundesweites Positiventreffen für Langzeit- und ältere HIV-positive Menschen</a>: </strong>Neben Diskussionen, Fortbildungs- und Informationsangeboten gibt es bei diesem Treffen vom 16. bis 19. August in der Akademie Waldschlösschen genügend Raum für Begegnung und den stets wichtigen „informellen Austausch“ sowie der Vernetzung.</p>

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<p><strong>IWWIT-Geburtstag: </strong><a href="https://www.iwwit.de/">ICH WEISS WAS ICH TU</a> wird volljährig! Am 13. Oktober feiert die DAH-Präventionskampagne für schwule, bi+ und trans Männer* ihren 18. Geburtstag. Was sich das IWWIT-Team zu diesem Anlass Besonderes einfallen lässt, wird erst im Laufe des Jahres verraten.<strong></strong></p>

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<p><strong><a href="https://waldschloesschen.org/events/tage-der-positiven-selbsthilfe-ein-barcamp-fuer-menschen-mit-hiv/#terminliste">Tage der positiven Selbsthilfe – Ein Barcamp für Menschen mit HIV</a>: </strong>Das Barcamp in der Akademie Waldschlösschen (21. bis 23. August) bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen mit HIV zu vernetzen, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Konkret soll es unter anderem um die Fragen gehen, inwieweit ein Leben in einem Altersheim infrage kommen kann und wie die Positiven-Selbsthilfe gestärkt werden könnte.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://www.overdoseday.com/">International Overdose Awareness Day</a>: </strong>Seit 2001 ist der 31. August all jenen Menschen gewidmet, die durch eine Überdosis ihr Leben verloren oder schwere Schäden erlitten. Freund*innen, Angehörige und Selbsthilfeorganisationen erinnern an sie mit Veranstaltungen und Aktionen. Auch die DAH wird anlässlich des Gedenktages gemeinsam mit Partner*innen eine Kampagne starten, um die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit einer besseren Prävention zu sensibilisieren.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Menschen ohne Krankenversicherung: </strong>Um auf die Schwierigkeiten von Menschen ohne Krankenversicherung hinzuweisen und Awareness für deren Lebenssituation zu schaffen, plant die DAH für das zweite Quartal eine Kampagne in den sozialen Medien und lässt dazu auch Medien produzieren.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-september"><strong>September</strong></h2>

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<p><strong><a href="https://www.dagnae.de/fortbildung/dagnae-workshop">36. dagnä-Workshop</a>: </strong>HIV-Schwerpunktärzt*innen und ambulant tätige Infektiolog*innen erhalten bei der Fortbildungsveranstaltung vom 4. bis 5. September im Kap Europa in Frankfurt/Main einen kompakten Überblick über Neuigkeiten aus den Bereichen HIV und Infektiologie.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://www.sucht.de/">Deutscher Suchtkongress</a>: </strong>Der gemeinsam vom Fachverband Sucht + e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V. veranstaltete Kongress ist 2026 vom21. bis 23. September in Hamburg zu Gast.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-oktober"><strong>Oktober<a href="https://unrast-verlag.de/produkt/schwarze-haut-weisse-kittel/"></a></strong></h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://unrast-verlag.de/produkt/schwarze-haut-weisse-kittel/">„Schwarze Haut, weiße Kittel“</a></strong><strong>: </strong>Wie prägt Rassismus die gegenwärtige Gesundheitsversorgung in Deutschland? W. M. Friedrich hat als Person of Color Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch während seines Medizinstudiums erlebt. In seinem Essay „Schwarze Haut, weiße Kittel. Rassismus im Gesundheitssystem“ (Unrast Verlag) schreibt er über die Verletzung von Autonomie und Würde der Patient*innen, über den menschlichen Preis, den rassifizierte Personen für medizinische Erkenntnis gezahlt haben und welche Auswirkungen rassistische Algorithmen in der künstlichen Intelligenz haben.</p>

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            <img loading="lazy" decoding="async" class="lazyload js-lazyload"  alt="Buchcover "W. M. Friedrich: Schwarze Haut, weiße Kittel. Rassismus im Gesundheitssystem", darunter Illustration einer Hand mit Stethoskop" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==" data-src="https://magazin.hiv/wp-content/uploads/2026/01/Schwarze-Haut-weisse-Kittel-c-Unrast-Verlag-600x0-c-center.jpg" data-sizes="auto" width="600" height="900" >
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-november"><strong>November</strong></h2>

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<p><strong><a href="https://www.akthivplus.de/Wann-sind-unsere-Treffen"><strong>Positiven-Wintertreffen</strong></a></strong>: Die Selbsthilfeorganisation aktHivplus e.V. lädt alle Menschen mit HIV aus Baden-Württemberg zum Wintertreffen ins Butenschönhaus in Landau/Pfalz (4.bis 8. November) ein.</p>

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<p><strong>Mitgliederversammlung der Deutschen Aidshilfe: </strong>Vertreter*innen der im DAH-Dachverband zusammengeschlossenen Organisationen und Einrichtungen zieht es vom 13. bis 15. November nach Berlin. Vorausgehen wird der Mitgliederversammlung ein Verbandsfachtag, dessen Thema im Frühjahr bekanntgegeben wird.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://hivglasgow.org/">HIV Drug Therapy Glasgow</a>: </strong>Wie in den vergangenen Jahren beschäftigt sich der schottische HIV-Kongress neben dem aktuellen Forschungsstand der HIV-Behandlungsstrategien auch mit den Fortschritten bei der Prävention und Heilung. Die Beteiligung der HIV-Community und ihrer Perspektiven ist integraler Bestandteil aller Veranstaltungssektionen. Der Kongress findet vom 8. bis 11. November statt.</p>

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<p><strong><a href="https://waldschloesschen.org/events/bundesweites-positiventreffen/">Bundesweites Positiventreffen</a>: </strong>Das traditionelle November-Treffen in der Akademie Waldschlösschen (12.-15. November) in Kooperation mit der DAH und positiv e.V. ist offen für Menschen aus allen Communities der Menschen mit HIV. Eine Übersetzung ist bei Bedarf möglich. Das genaue Programm wird im September bekanntgegeben.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/AidsGalahttps:/www.facebook.com/AidsGala">Tanz unterm Regenbogen</a>: </strong>Die 26. Ausgabe der traditionsreichen Aids-Benefiz-Veranstaltung mit prominenten Gästen geht am 28. November in der Europahalle Castrop-Rauxel über die Bühne.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-dezember">Dezember</h2>

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<p><strong><a href="https://www.welt-aids-tag.de/"><strong>Welt-Aids-Tag</strong></a></strong><strong>:</strong> Seit mehr als 30 Jahren wird am 1. Dezember der Menschen gedacht, die an den Folgen von HIV und Aids verstorben sind. Die Aidshilfen werden diesen Tag auch 2026 dazu nutzen, die Rechte der Menschen mit HIV weltweit zu bekräftigen und zu einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung aufzurufen.</p>

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<p><strong><a href="https://visualaids.org/">Day With(out) Art</a>:</strong> Auch Kunstorganisationen organisieren Veranstaltungen, um Aufmerksamkeit für das Thema HIV/Aids zu wecken und Verstorbenen zu gedenken, insbesondere all jener Künstler*innen, deren Karriere durch Aids unvollendet geblieben ist. Die Initiative VisualAIDS, die den „Day Without Art“ 1988 erstmals in New York City ausgerufen hat, veranstaltet seit einigen Jahren zudem einen Videowettbewerb: Es können bis zum 7. Juli Filme zum Thema Drogenkonsum und Praktiken zur Schadensbegrenzung eingereicht werden.Die ausgewählten Arbeiten werden dann am 1. Dezember bei rund 100 Veranstaltungen weltweit gezeigt. Auch in Deutschland sind Screenings geplant. Die Filme werden auch online abrufbar sein.<strong></strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Ausstellung Migration, Flucht und partizipative Prävention: </strong>Über die Jahre haben Menschen mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrung, in partizipativen Projekten, in Selbsthilfegruppen sowie in Migrationsnetzwerken vielfältige künstlerische Ausdrucksformen wie Performances, Theater, Fotografie und bildende Kunst als Möglichkeiten der Selbstdarstellung und Mittel zur Prävention entwickelt. Ab Anfang Dezember würdigt eine Ausstellung in den Räumen der DAH-Geschäftsstelle in Berlin den Wunsch der Teilnehmenden nach Sichtbarkeit und einer öffentlichen Bühne und präsentiert eine Auswahl dieser Arbeiten. Dadurch soll für ein breites Publikum – unabhängig von Vorwissen –Raum geschaffen werden für Begegnung, Austausch und Reflexion über HIV, Gesundheit und Rassismus.</p>

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<p></p>

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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ln7sS6Xffu"><a href="https://magazin.hiv/magazin/das-war-unser-2025/">Das war unser 2025</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Das war unser 2025&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/das-war-unser-2025/embed/#?secret=7mpQERaIG1#?secret=ln7sS6Xffu" data-secret="ln7sS6Xffu" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>Das war unser 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 11:36:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=1559140</guid>

					<description><![CDATA[Welche Ereignisse und Debatten haben uns 2025 bewegt? Was waren die herausragenden Nachrichten? Ein Rückblick unserer Onlineredaktion.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Welche Ereignisse und Debatten haben uns im zurückliegenden Jahr bewegt? Was waren die herausragenden Nachrichten? Ein Rückblick unserer Onlineredaktion auf 2025.</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-januar">Januar</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Krieg in der Ukraine</strong></p>

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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Der russische Angriffskrieg währt bereits das dritte Jahr. Die Deutsche Aidshilfe (DAH) hat sich von Beginn an solidarisch mit den in der Ukraine lebenden wie auch den nach Deutschland geflohenen Menschen gezeigt, unter anderem durch den Aufbau von Hilfsangeboten und durch Hilfe bei der medizinischen Versorgung für queere, HIV-positive und Drogen gebrauchende Personen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Vor allem in den besetzten Gebieten hat sich die Situation etwa für queere Menschen erneut verschärft, aber auch die HIV-Versorgung ist zunehmend gefährdet. Inga Pylypchuk hat für magazin.hiv mit Aktivist*innen und queeren Soldat*innen über ihr Leben unter permanenter Bedrohung gesprochen – sowie über die Unterstützung aus den Communitys.</p>

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    </div>
  </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ayIPxTkygg"><a href="https://magazin.hiv/magazin/lgbtiq-in-der-ukraine-besatzung/">„Unter Besatzung lernst du, dich unsichtbar zu machen”</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;„Unter Besatzung lernst du, dich unsichtbar zu machen”&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/lgbtiq-in-der-ukraine-besatzung/embed/#?secret=ygaCNdp9cz#?secret=ayIPxTkygg" data-secret="ayIPxTkygg" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>#VielfaltWählen: DAH-Kampagne zur Bundestagswahl</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Angesichts der Gefahr, die von wachsendem Rechtsextremismus, völkischem Denken und Rassismus ausgeht, hat die DAH mit der Online-Kampagne #VielfaltWählen dazu aufgerufen, zur Wahl zu gehen und die Stimme für Demokratie, Solidarität und Vielfalt abzugeben. Denn es ist höchste Zeit, für unsere demokratische und offene Gesellschaft einzustehen. Nie wieder ist jetzt!</p>

              </div>
    </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="VaDJ530gVd"><a href="https://magazin.hiv/magazin/vielfaltwahlen/">Setz dein Zeichen: Ja zu Vielfalt und Solidarität!</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Setz dein Zeichen: Ja zu Vielfalt und Solidarität!&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/vielfaltwahlen/embed/#?secret=LDv7ub4dZT#?secret=VaDJ530gVd" data-secret="VaDJ530gVd" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-februar">Februar</h2>

              </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Harm Reduction beim Drogenkonsum</strong></p>

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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Zwei neue Verordnungen erleichtern Maßnahmen zur Schadensbegrenzung beim Opioidkonsum. Das lebensrettende Notfallmedikament <strong>Naloxon</strong>, das bei rechtzeitiger Anwendung Folgeschäden und Todesfälle durch eine Überdosierung verhindern kann, soll künftig auch ohne Verschreibung erhältlich sein.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/gruenes-licht-fuer-rezeptfreie-abgabe-von-naloxon-nasenspray">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/gruenes-licht-fuer-rezeptfreie-abgabe-von-naloxon-nasenspray</a></p>

              </div>
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  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Außerdem wurde der Zugang zur <strong>Diamorphin-Behandlung</strong> einfacher gemacht: Unter anderem wurde das Mindestalter von bisher 23 auf 18 Jahre gesenkt, und statt der bisher fünf Jahre muss nun eine mindestens zweijährige Abhängigkeit bestehen, um die Behandlung mit Diamorphin infrage zu kommen.</p>

              </div>
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  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/meldung/erleichterungen-diamorphin-behandlung">https://www.aidshilfe.de/de/meldung/erleichterungen-diamorphin-behandlung</a></p>

              </div>
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  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Problemfall Polizei</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>In einer dreiteiligen Artikelserie haben wir uns mit strukturellen Problemen bei der Polizei auseinandergesetzt: unter anderem mit dem vielfach erhobenen Vorwurf, dass antimuslimische und rassistische Äußerungen von Polizeibeamt*innen und Racial Profiling bei Polizeieinsätzen zu oft ohne echte Konsequenzen bleiben.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="4fMhBGcZ7u"><a href="https://magazin.hiv/magazin/problemfall-polizei/">Problemfall Polizei</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Problemfall Polizei&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/problemfall-polizei/embed/#?secret=ZXo40dEtZx#?secret=4fMhBGcZ7u" data-secret="4fMhBGcZ7u" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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              </div>
    </div>
  </div>
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    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Diskriminierung erfahren auch Menschen mit HIV. Wie eine DAH-Recherche zeigt, sind über 22.000 Menschen mit HIV- bzw. Hepatitis-Erkrankungen in den Datenbanken der Polizei gespeichert. Dabei sind diese Angaben nicht nur medizinisch wie juristisch fragwürdig, sondern die Speicherung verletzt auch die Persönlichkeitsrechte der betreffenden Personen.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-embed block--align-left ">
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="0OpFx9FSeZ"><a href="https://magazin.hiv/magazin/systematische-stigmatisierung-polizeikuerzel-anst/">Systematische Stigmatisierung: Polizeikürzel „ANST“</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Systematische Stigmatisierung: Polizeikürzel „ANST“&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/systematische-stigmatisierung-polizeikuerzel-anst/embed/#?secret=o1KcHNrwC5#?secret=0OpFx9FSeZ" data-secret="0OpFx9FSeZ" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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    </div>
  </div>
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    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Auch als Arbeitgebende verhalten sich die Polizeibehörden diskriminierend gegenüber Menschen mit HIV. Ungeachtet der medizinischen Realität und eindeutiger Gerichtsurteile gelten bei der Polizei Menschen wegen ihrer HIV-Infektion als nicht diensttauglich. Bewerber*innen werden allein aufgrund von HIV abgelehnt, bereits ausgebildete Polizist*innen in den Innendienst versetzt.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="PSXsk9DpTi"><a href="https://magazin.hiv/magazin/untauglich-mit-hiv-kein-polizeidienst/">Untauglich: Mit HIV kein Polizeidienst</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Untauglich: Mit HIV kein Polizeidienst&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/untauglich-mit-hiv-kein-polizeidienst/embed/#?secret=oOzvTcvy9z#?secret=PSXsk9DpTi" data-secret="PSXsk9DpTi" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-marz">März</h2>

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<p><strong>US-Mittelkürzungen und die Folgen</strong></p>

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<p>Die Entscheidung der Trump-Administration, ohne Vorankündigung die US-Entwicklungsbehörde USAID weitgehend aufzulösen, den Beitrag zu UNAIDS und die Finanzierung des&nbsp;globalen HIV-Präventionsprogrammn PEPFAR (President’s Emergency Plan for AIDS Relief)&nbsp;einzufrieren, bedroht nicht nur die Existenz vieler Hilfeprojekte, sondern weltweit auch das Leben von Millionen Menschen. Weil die Partnerorganisationen völlig unvorbereitet ohne Geld und damit oft auch ohne Personal, Medikamente und wichtige Hilfsmittel dastehen, bricht insbesondere in vielen einkommensschwachen Ländern die Versorgung der Menschen mit HIV zusammen, wie exemplarische Berichte aus Sambia, Uganda, Eswatini, Lesotho und Tansania zeigen.</p>

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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="zlelESmU3Z"><a href="https://magazin.hiv/magazin/globale-hiv-praevention-beschaedigt/">Wie die Einstellung der US-Auslandshilfen die globale HIV-Prävention beschädigt</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Wie die Einstellung der US-Auslandshilfen die globale HIV-Prävention beschädigt&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/globale-hiv-praevention-beschaedigt/embed/#?secret=2EoB3JO1B6#?secret=zlelESmU3Z" data-secret="zlelESmU3Z" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p><strong>Internationale Wochen gegen Rassismus</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Mit der <a href="https://magazin.hiv/magazin/aidshilfen-gegen-rassismus/">Kampagne „Aidshilfen gegen Rassismus“</a> anlässlich der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sendet die Deutsche Aidshilfe eine klare Botschaft: Wir stehen an der Seite von Menschen, die rassistische Diskriminierung erleben. Dass dies auch in der Geburtshilfe und Gynäkologie geschieht und welche Folgen rassistische Zuschreibungen im Gesundheitssystem für Patient*innen haben, schildert die Gynäkologin N’joula Baryoh im Interview.</p>

              </div>
    </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ggv39Dij9B"><a href="https://magazin.hiv/magazin/weniger-schmerzmittel-mehr-kaiserschnitte-rassismus-in-der-geburtshilfe/">Weniger Schmerzmittel, mehr Kaiserschnitte: Rassismus in der Geburtshilfe</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Weniger Schmerzmittel, mehr Kaiserschnitte: Rassismus in der Geburtshilfe&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/weniger-schmerzmittel-mehr-kaiserschnitte-rassismus-in-der-geburtshilfe/embed/#?secret=PJLVZkYP6f#?secret=ggv39Dij9B" data-secret="ggv39Dij9B" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><br>Wie ein machtkritischer, intersektionaler Ansatz in der strukturellen Prävention dazu beitragen kann, mehrfachmarginalisierten Menschen mehr Teilhabe in der Selbsthilfe und Aidshilfe zu ermöglichen, hat Fabienne Mahwane Gretschel erläutert.</p>

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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="cVRVAkKzeY"><a href="https://magazin.hiv/magazin/intersektionalitaet-machtkritisch/">Warum wir ein machtkritisches Verständnis von Intersektionalität brauchen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Warum wir ein machtkritisches Verständnis von Intersektionalität brauchen&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/intersektionalitaet-machtkritisch/embed/#?secret=xOR2TOT1Lp#?secret=cVRVAkKzeY" data-secret="cVRVAkKzeY" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p><strong>Ehrung für Klaus Müller</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Dass Deutschland heute über ein enges und starkes Netz an Aidshilfe-Einrichtungen verfügt, ist dem jahrzehntelangen Einsatz vieler ehrenamtlich tätiger Menschen zu verdanken – Menschen wie beispielsweise Klaus Müller, Mitbegründer der Göttinger Aidshilfe und langjähriger Vorstand der AIDS-Hilfe Niedersachsen. Für sein vielfältiges Engagement wurde das DAH-Ehrenmitglied nun auch von höchster Stelle geehrt, und zwar mit dem Bundesverdienstkreuz.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/meldung/bundesverdienstkreuz-klaus-mueller">https://www.aidshilfe.de/de/meldung/bundesverdienstkreuz-klaus-mueller</a></p>

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  </div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-april">April</h2>

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<p><strong>Elektronische Patient*innenakte (ePA)</strong></p>

              </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ab diesem Monat haben alle gesetzlich Versicherten automatisch eine elektronische Patient*innenakte (ePA) erhalten – sofern sie nicht bei ihrer Krankenkasse aktiv widersprochen haben.</p>

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  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/epa-start-auf-raten-verschaerft-unsicherheit">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/epa-start-auf-raten-verschaerft-unsicherheit</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Seit Oktober müssen auch alle medizinischen Einrichtungen mit der ePA arbeiten. Doch es zeigt sich: Nur ein Bruchteil der Patient*innen nutzt die ePA bisher. Auch die DAH zieht anlässlich dieses Stichtags eine kritische Zwischenbilanz: Die selbstbestimmte Verwaltung der eigenen Gesundheitsdaten ist immer noch zu kompliziert, die ePA selbst ist zudem fehleranfällig.</p>

              </div>
    </div>
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<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/epa-pflicht-ab-1-oktober-deutsche-aidshilfe-warnt-vor-mangelnder-nutzung-und-fehlender">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/epa-pflicht-ab-1-oktober-deutsche-aidshilfe-warnt-vor-mangelnder-nutzung-und-fehlender</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-heading block--align-left ">
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-mai">Mai</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>10 Jahre Buddy-Projekt</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ein positiver HIV-Test kann ein tiefgreifender Moment sein. Umso wichtiger ist es, dass man die erste Zeit nach der Diagnose nicht allein durchstehen muss. Seit mittlerweile zehn Jahren bietet das aus einer Selbsthilfe-Initiative entstandene Buddy-Projekt<strong> </strong>Unterstützung auf Augenhöhe<strong> </strong>und vermittelt bundesweit Kontakte zwischen Menschen, die frisch HIV-positiv getestet wurden, und solchen, die schon länger mit der Infektion leben.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/starthilfe-fuers-leben-mit-hiv-deutsche-aidshilfe-feiert-10-jahre-buddyhiv">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/starthilfe-fuers-leben-mit-hiv-deutsche-aidshilfe-feiert-10-jahre-buddyhiv</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wie durch Gespräche mit einem Buddy eigene Ängste abgebaut und drängende Fragen beantwortet werden können, erzählen Fabian und sein Buddy Bert im Interview.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="SMHPLyZGto"><a href="https://magazin.hiv/magazin/10-jahre-buddy-hiv-persoenliche-starthilfe-und-beidseitige-stuetze/">10 Jahre Buddy.hiv: persönliche Starthilfe und beidseitige Stütze</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;10 Jahre Buddy.hiv: persönliche Starthilfe und beidseitige Stütze&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/10-jahre-buddy-hiv-persoenliche-starthilfe-und-beidseitige-stuetze/embed/#?secret=AOK3fGQWYu#?secret=SMHPLyZGto" data-secret="SMHPLyZGto" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>„Synthetic Opioids Prepare and Response” („so-par“)</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Synthetische Opioide wie Fentanyl und Nitazene finden immer mehr Verbreitung – sei es als Beimengung in Heroin und anderen Drogen, in Form gefälschter Medikamente oder als bewusst konsumierte Substanz. Sie bedrohen nicht nur das Leben und die Gesundheit von Drogen gebrauchenden Menschen, sondern stellen Drogenhilfe-Einrichtungen und Kommunen vor neue Herausforderungen. Im DAH-Projekt „so-par“ erarbeiten die drei Modellstädte Berlin, Hannover und Essen Notfallpläne, wie auf diese wachsende Bedrohung reagiert werden kann.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/staedte-bereiten-sich-auf-synthetische-opioide-vor">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/staedte-bereiten-sich-auf-synthetische-opioide-vor</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Vaginal Davis</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Der Martin-Gropius-Bau in Berlin widmete der legendären, mit genreübergreifenden Performances und einer radikalen Ästhetik berühmt gewordenen Underground-Ikone und Drag-Künstlerin eine umfangreiche Retrospektive. Im DAH-Interview erzählt Vaginal Davis von ihrer Karriere und davon, wie sich Kunst, Identität und Aktivismus miteinander verbinden lassen.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="l2BKfQYlZk"><a href="https://magazin.hiv/magazin/vaginal-davis-interview-werkschau/">„Ein Leben als atmende Kunstinstallation“: Vaginal Davis über ihre erste Werkschau</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;„Ein Leben als atmende Kunstinstallation“: Vaginal Davis über ihre erste Werkschau&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/vaginal-davis-interview-werkschau/embed/#?secret=qF4hwINJTU#?secret=l2BKfQYlZk" data-secret="l2BKfQYlZk" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-juni">Juni</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Dank an Dirk Meyer</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Er mag zwar in den Ruhestand gehen, aber er setzt sich noch lange nicht zur Ruhe. Über vier Jahrzehnte hat sich Dirk Meyer in unterschiedlichsten Funktionen für Menschen mit HIV und Aids eingesetzt – angefangen bei der Aidshilfe im Kreis Unna und in Bonn über die Aidshilfe NRW und die Deutsche Aidshilfe bis hin zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Wie dieses Engagement sein Leben geprägt hat, erzählt Dirk Meyer im Interview. Anlässlich seines Ruhestandes erinnern sich Weggefährt*innen an ihre Zusammenarbeit mit ihm.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Thcn6YEC27"><a href="https://magazin.hiv/magazin/uber-dirk-meyer/">Netzwerker und Menschenfreund: Weggefährt*innen über Dirk Meyer</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Netzwerker und Menschenfreund: Weggefährt*innen über Dirk Meyer&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/uber-dirk-meyer/embed/#?secret=idz82h5sY3#?secret=Thcn6YEC27" data-secret="Thcn6YEC27" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>YouTube zensiert IWWIT</strong></p>

              </div>
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<p>Ohne Vorwarnung und ausgerechnet zum Beginn des Pride-Monats hat die Videoplattform YouTube den Kanal der DAH-Präventionskampagne ICH WEISS WAS ICH TU (IWWIT) gelöscht – angeblich, weil die Inhalte gegen&nbsp;die Unternehmensrichtlinien zu „Sex und Nacktheit“ verstießen. Dabei waren weder pornografische oder sonst wie anstößige Inhalte zu sehen. Es genügte offenbar, dass über Sexualität gesprochen und nackte Haut gezeigt wurde – wohlgemerkt zum Zweck der Prävention und auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen.</p>

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<p>Nach unserem öffentlichen Protest hat YouTube den Kanal wieder online gestellt. Das Grundproblem ist damit aber nicht gelöst: Was wir öffentlich über Sexualität sagen können, wird massiv von den Regeln der Social-Media-Konzerne wie Google und Meta eingeschränkt. Diskriminierende Äußerungen dagegen bleiben oft stehen.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/youtube-loescht-schwulen-praeventionskanal-puenktlich-zum-pride-month">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/youtube-loescht-schwulen-praeventionskanal-puenktlich-zum-pride-month</a></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die Zeiten werden wahrlich härter. Umso wichtiger ist es, sich zu positionieren. An der CSD-Demo in Berlin nahm IWWIT mit einem ganz in Schwarz gehüllten Wagen teil. Dessen Motto „PRIDE IS OUR PROTEST! PRIDE IST UNSER PROTEST! Nie wieder still!“ erinnerte IWWIT an die Proteste von Stonewall und an die Aids-Aktivist*innen von ACT UP – und machte zugleich deutlich, dass man sich nie wieder den Mund verbieten oder aus der Öffentlichkeit verdrängen lassen wird.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-juli">Juli</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Lufthansa unterzeichnet #positivarbeiten</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Über 270 Unternehmen, Verbände, Städte, Ministerien und Betriebe haben inzwischen <a href="https://www.aidshilfe.de/de/positivarbeiten">die Deklaration #positivarbeiten gegen die Diskriminierung von Menschen mit HIV im Arbeitsleben</a> unterzeichnet.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Im Juli hat sich auch die Lufthansa Group zu einem diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben verpflichtet. Angestoßen hat diesen Schritt maßgeblich der Lufthansa-Pilot Sven Dierssen. Im Interview erzählt er, mit welchen beruflichen Diskriminierungen Menschen mit HIV in der Luftfahrt zu kämpfen haben und was innerhalb weniger Jahre an Verbesserungen erreicht werden konnte.</p>

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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="YiCWSjN5po"><a href="https://magazin.hiv/magazin/positivarbeiten-fliegen-mit-hiv-sichtbarkeit-ist-einfach-wichtig/">Fliegen mit HIV: „Sichtbarkeit ist einfach wichtig“</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Fliegen mit HIV: „Sichtbarkeit ist einfach wichtig“&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/positivarbeiten-fliegen-mit-hiv-sichtbarkeit-ist-einfach-wichtig/embed/#?secret=LIanzYC1L2#?secret=YiCWSjN5po" data-secret="YiCWSjN5po" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p><strong>Ehrung für Hildegard Welbers</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Über ein Vierteljahrhundert ist die Lübeckerin in der HIV-Selbsthilfe aktiv – mit bewundernswertem Engagement, großer Herzlichkeit und unermüdlichem Elan: etwa im Netzwerk „PositHIV &amp; Hetero“ wie auch als Vorständin der Lübecker Aidshilfe, der Aidshilfe Schleswig-Holstein und der Aidshilfe Kiel und nicht zu vergessen als Ratgeberin für unzählige Menschen mit HIV. Dafür wurde ihr vom Ministerpräsidenten Daniel Günther das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/bundesverdienstkreuz-fuer-hildegard-welbers">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/bundesverdienstkreuz-fuer-hildegard-welbers</a></p>

              </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>HIV und Alter</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Immer mehr Menschen mit HIV in Deutschland werden älter – und stellen sich dabei neue Fragen: Wie kann ich gut alt werden? Was bleibt, was verändert sich? Welche Unterstützung steht mir zu? Antworten darauf sind <a href="https://www.aidshilfe.de/medien/md/positive-aussichten-gut-ins-alter-mit-hiv/">auf dem neuen digitalen DAH-Angebot „Positive Aussichten: Gut ins Alter mit HIV“</a> zu finden.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Diese digitale Plattform bietet Inspiration und Orientierung für den Alltag und die Zukunft sowie klar strukturierte Informationen zu Lebensbereichen wie Wohnen, Gesundheit, Pflege oder rechtliche Vorsorge. Erarbeitet wurde das Angebot unter anderem auf Grundlage einer <a href="https://www.aidshilfe.de/medien/md/positive-aussichten-gut-ins-alter-mit-hiv/befragung-hiv-und-alter/">Befragung zu HIV und Alter</a>, deren Ergebnisse auf einem Fachtag im Juli vorgestellt und diskutiert wurden.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Evaluation des Prostituiertenschutzgesetzes</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen durchgeführte Evaluation des Prostituiertenschutzgesetzes, für die mehr als 2.300 Sexarbeiter*innen, 3.400 Kund*innen, 800 Mitarbeiter*innen aus Behörden sowie 280 Betreiber*innen von Prostitutionsstätten befragt wurden, bietet eine hervorragende wissenschaftliche Grundlage zur Weiterentwicklung des Gesetzes durch ein Expert*innengremium. Die Evaluation kommt zu dem Schluss, das Prostituiertenschutzgesetz sei zwar verbesserungswürdig, Prostitution stelle per se jedoch keine Verletzung der Menschenwürde dar und sei deshalb eine grundgesetzlich geschützte Tätigkeit. Der Staat habe daher gegenüber Personen, die sie freiwillig ausüben, auch eine Schutzpflicht.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/jetzt-den-schutz-von-menschen-der-sexarbeit-ausbauen">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/jetzt-den-schutz-von-menschen-der-sexarbeit-ausbauen</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-august"><strong>August</strong></h2>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Langwirksame HIV-PrEP Lenacapavir</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/usa-lenacapavir-prep-zugelassen">Nach den USA</a> wurde Lenacapavir im August auch <a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/lenacapavir-zulassung-europa-hiv-prep">in den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein zur HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) zugelassen</a>; eine Markteinführung in Deutschland ist allerdings fraglich.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das Präparat, das halbjährlich per Injektion verabreicht wird, gilt als Gamechanger der HIV-Prävention. HIV-Organisationen und weitere Expert*innen hoffen, dass die langwirksame HIV-PrEP entscheidend zur Senkung der HIV-Infektionen beitragen wird, insbesondere in Weltregionen mit hoher HIV-Verbreitung und für besonders gefährdete Menschen. Um ihnen überhaupt den Zugang zur Lenacapavir-PrEP zu ermöglichen, wollen verschiedene Stiftungen in Kooperation mit indischen Generikaherstellern das Medikament besonders für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen für einen erschwinglichen Preis verfügbar machen.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/lenacapavir-prep-40-dollar">https://www.aidshilfe.de/de/lenacapavir-prep-40-dollar</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>PrEP für alle</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Wer kann die HIV-PrEP nehmen?" width="422" height="750" src="https://www.youtube.com/embed/ebLX1HMU04Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Rund 40.000 Menschen, vor allem schwule Männer, nutzen in Deutschland die PrEP, doch wesentlich mehr Personen könnten von dieser HIV-Schutzmethode profitieren – beispielsweise Sexarbeiter*innen, Frauen mit wechselnden Sexpartner*innen oder Drogengebraucher*innen. Die DAH hat deshalb eine ganze Reihe unterschiedlicher Infomaterialien sowie ein Kurzvideo entwickelt, um möglichst viele Menschen über die PrEP zu informieren – unter anderem auch Mitarbeiter*innen von Gesundheitsämtern und Beratungsstellen sowie Ärzt*innen, die die PrEP verschreiben.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="CZU6X4CvgO"><a href="https://magazin.hiv/magazin/prepfueralle-die-sie-brauchen-neue-botschaften/">#PrEPfuerAlle, die sie brauchen: Neue Botschaften der Deutschen Aidshilfe</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;#PrEPfuerAlle, die sie brauchen: Neue Botschaften der Deutschen Aidshilfe&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/prepfueralle-die-sie-brauchen-neue-botschaften/embed/#?secret=0JyLWw9nyh#?secret=CZU6X4CvgO" data-secret="CZU6X4CvgO" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-september">September</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>UNAIDS vor dem Aus</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Das Programm der Vereinten Nationen gegen HIV/Aids UNAIDS soll bis Ende 2026 auslaufen. So sieht es zumindest ein Maßnahmenpaket vor, mit dem die UN auf die schrumpfenden finanziellen Mittel reagiert.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/aus-fuer-unaids-bis-ende-2026-ngos-kritisieren-un-plaene">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/aus-fuer-unaids-bis-ende-2026-ngos-kritisieren-un-plaene</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Nichtregierungsorganisationen befürchten jedoch, dass die Schließung des UNAIDS-Programms dramatischen Folgen für die Gesundheit und die Rechte der besonders von HIV betroffenen Menschen zur Folge haben wird. Ohnehin droht die Lage in vielen Ländern sich zu verschlechtern, die bisher erreichten Fortschritte könnten zunichte gemacht werden. Denn: Nicht nur die USA haben ihre finanzielle Unterstützung radikal gekürzt, auch andere Staaten reduzieren ihre Beiträge. Wie massiv die Auswirkungen auf die globalen HIV/Aids-Prävention sind, macht das „UNAIDS Global AIDS Update 2025“ unmissverständlich deutlich.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/unaids-global-aids-update-2025">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/unaids-global-aids-update-2025</a></p>

              </div>
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  </div>
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<p><strong>Sexuelle Bildung für trans und nicht-binäre Menschen</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Wenn es um sexuelle Bildung geht, sind trans und nicht-binäre Menschen weitgehend auf sich allein gestellt. Die DAH hat deshalb <a href="https://profis.aidshilfe.de/hiv-beratung-aktuell/sexuelle-bildung-fuer-trans-und-nicht-binaere-menschen-was-ist-das-und-warum-braucht-es-das/">mit dem Projekt „Sexuelle Bildung in trans und nicht-binären Communitys“ (SeBiCo)</a> ein Curriculum entwickelt, das entsprechende Konzepte und Übungen für Empowerment-Workshops und für die Ausbildung von Multiplikator*innen umfasst.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/sexuelle-bildung-trans-nicht-binaere-communitys">https://www.aidshilfe.de/de/sexuelle-bildung-trans-nicht-binaere-communitys</a></p>

              </div>
    </div>
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<p><strong>Organisierte Transfeindlichkeit</strong></p>

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  </div>
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<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-wp-embed is-provider-magazin-hiv wp-block-embed-magazin-hiv"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="EOM6IVoIPa"><a href="https://magazin.hiv/magazin/transfeinde-stressen-segm/">Transfeinde stressen – und die Community stresst zurück</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Transfeinde stressen – und die Community stresst zurück&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/transfeinde-stressen-segm/embed/#?secret=xRanMZfTZz#?secret=EOM6IVoIPa" data-secret="EOM6IVoIPa" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Unter dem Deckmantel von Wissenschaftlichkeit haben sich im September in Berlin Akteur*innen der internationalen Anti-trans-Bewegung zu einer Konferenz der „Society for Evidence based Gender Medicine“ getroffen. Hinter dem unverfänglichen Namen verbirgt sich ein tendenziöser Thinktank mit weitreichenden internationalen Verbindungen. Was dahinter steckt und wie unkritisch deutsche Medien darüber berichtet haben, analysierte Mine Pleasure Bouvar in einem Gastbeitrag.</p>

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<h2 class="wp-block-heading" id="h-oktober"><strong>Oktober</strong></h2>

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<p><strong>Aktionstage Gefängnis</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>„Ist eine Welt ohne Gefängnisse möglich?“ – das Motto der <a href="https://www.aktionstage-gefaengnis.de/bundesweite-aktionen/bundesweite-aktionen-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktionstage Gefängnis 2025</a> ist<strong> </strong>keineswegs nur eine rhetorische Frage. Christine Graebsch, Expertin für Straf- und Migrationsrecht und Professorin an der FH Dortmund, erklärt im DAH-Interview, warum sich das Nachdenken über eine Welt ohne Gefängnisse tatsächlich lohnt – und wie Haftstrafen zum Wohle der Gesellschaft deutlich reduziert werden könnten.</p>

              </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="UCMNRjCSYH"><a href="https://magazin.hiv/magazin/welt-ohne-gefangnisse-abolitionismus/">Ist eine Welt ohne Gefängnisse möglich?</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Ist eine Welt ohne Gefängnisse möglich?&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/welt-ohne-gefangnisse-abolitionismus/embed/#?secret=lvLTZRju7v#?secret=UCMNRjCSYH" data-secret="UCMNRjCSYH" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Crack als Herausforderung für die Drogenhilfe</strong></p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>In vielen deutschen Großstädte haben sich offene Drogenszenen etabliert, in denen Crack zunehmend dominiert. Durch ihr enormes Suchtpotenzial stellt diese Substanz Hilfseinrichtungen vor erhebliche Herausforderungen, denn bewährte Strategien sind hier nur eingeschränkt anwendbar. In Zürich und Frankfurt allerdings geht man mit innovativen Ansätzen neue Wege.</p>

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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1xdTQuBebp"><a href="https://magazin.hiv/magazin/crack-drogenhilfe/">Crack als Herausforderung für die Drogenhilfe</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Crack als Herausforderung für die Drogenhilfe&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/crack-drogenhilfe/embed/#?secret=KSamKn59kb#?secret=1xdTQuBebp" data-secret="1xdTQuBebp" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-november">November</h2>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Krise des Globalen Fonds</strong></p>

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    </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Nachdem bereits die USA – bisher weltweit größte Finanzierungsquelle bei Maßnahmen gegen HIV und Aids – ihr Engagement drastisch zurückgefahren haben, kürzen auch andere Länder ihre Beiträge zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria. Die Bundesregierung etwa reduzierte ihren Beitrag um fast ein Drittel!</p>

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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/hiv-und-aids-alarmierendes-signal-die-weltgemeinschaft">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/hiv-und-aids-alarmierendes-signal-die-weltgemeinschaft</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die Folgen zeichnen sich bereits ab, wie beispielhaft in Uganda und Thailand zu sehen ist. Weltweit muss mit Millionen vermeidbaren Todesfällen gerechnet werden.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="qGSkgFYTJF"><a href="https://magazin.hiv/magazin/hiv-finanzierungskrise-globaler-fonds/">„Ich habe Angst, dass wir in Zeiten zurückkehren, als die Menschen starben“</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;„Ich habe Angst, dass wir in Zeiten zurückkehren, als die Menschen starben“&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/hiv-finanzierungskrise-globaler-fonds/embed/#?secret=VKGCJSKDCJ#?secret=qGSkgFYTJF" data-secret="qGSkgFYTJF" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>20 Jahre Online-Beratung</strong></p>

              </div>
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  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Beratung von Mensch zu Mensch und ohne moralischen Zeigefinger: Als vor nunmehr 20 Jahren das Webangebot <a href="https://www.aidshilfe-beratung.de/">aidshilfe-beratung.de</a> ans Netz ging, betrat die DAH damit tatsächlich Neuland und leistete Pionierarbeit. Mit der Onlineberatung hatte man ein niedrigschwelliges Beratungsangebot entwickelt, bei dem Ratsuchende faktisch rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr unter Wahrung absoluter Anonymität Kontakt aufnehmen können.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>HIV-Neuinfektionen in Deutschland</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Der Anstieg ist zwar nur moderat, dennoch muss die Entwicklung der HIV-Neuinfektionen in Deutschland als Weckruf verstanden werden. Auch die Zahl der Menschen, die noch nichts von ihrer HIV-Infektion wissen, hat nach Angaben des Robert Koch-Instituts erstmals wieder zugenommen. Daher müssen Kürzungen in Prävention und Drogenhilfe zurückgenommen und Testangebote verstärkt werden.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/steigende-infektionszahlen-sind-kein-zufall">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/steigende-infektionszahlen-sind-kein-zufall</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-heading block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<h2 class="wp-block-heading" id="h-dezember">Dezember</h2>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Welt-Aids-Tag</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die Kampagne „Gemeinsam. Gerade jetzt.“ anlässlich des Welt-Aids-Tages 2025 widmete sich auch der durch massive Mittelkürzungen prekärer werdenden globalen Situation und ließ Menschen zu Wort kommen, deren Leben und Gesundheit bedroht ist.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Ein vielfach in den Sozialen Medien geteilter Clip buchstabiert aus, was „Gemeinsam. Gerade jetzt.“ in dieser Situation heißt,</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://t1p.de/iqam8">https://t1p.de/iqam8</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Weckruf zum Welt-Aids-Tag</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>„Wacht endlich auf!“ – Mit einem drastischen Weckruf lenkten die DAH und zahlreiche prominente Erstunterzeichner*innen am Welt-Aids-Tag die Aufmerksamkeit auf die dramatischen Rückschritte bei den globalen Maßnahmen gegen HIV und Aids. Gemeinsam forderten sie die Bundesregierung und die Regierungen anderer Länder auf, die Notsituation endlich klar zu sehen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/weckruf">https://www.aidshilfe.de/de/weckruf</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2025</strong><strong></strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Die steigende Zahl der Drogentodesfälle und der HIV-Infektionen, die Verelendung durch Crack und die drohende Verbreitung von Fentanyl und neuen Drogen machen deutlich: Deutschland braucht dringend eine neue Strategie im Umgang mit Drogen. Der vom akzept Bundesverband, der DAH und dem Selbsthilfenetzwerk JES herausgegebene Alternative Drogen- und Suchtbericht 2025 liefert fachliche Grundlagen für eine Neuausrichtung der Drogenpolitik.</p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><a href="https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/drogenpolitische-loesungen-im-cannabis-showroom-12-alternativer-drogen-und-suchtbericht">https://www.aidshilfe.de/de/aktuelles/drogenpolitische-loesungen-im-cannabis-showroom-12-alternativer-drogen-und-suchtbericht</a></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p><strong>Das Jahr der Aidshilfe-Jubiläen</strong></p>

              </div>
    </div>
  </div>
  <div class="block block--type-core block--type-core-paragraph block--align-left ">
    <div class="l-container">
      <div class="l-content-column block-content">
                  
<p>Für die Aidshilfe-Bewegung in Deutschland war das Jahr 1985 ein entscheidendes: Quer durch die Republik wurden nicht nur in Metropolen, sondern auch in vielen kleineren und mittleren Städten lokale Aidshilfen gegründet. Dadurch entstand eine fast flächendeckende und bis dahin beispiellose (Selbst-)Hilfestruktur – und damit auch die Notwendigkeit einer Dachorganisation, die politisch agieren, Bundesmittel beantragen und Präventionsmaterialen erstellen kann. 2025 lag daher nicht nur die Gründung des DAH-Dachverbands 40 Jahre zurück, sondern auch zahlreiche Aidshilfen von Berlin, Frankfurt/Main und Freiburg über Göttingen, Karlsruhe, Mainz und Offenburg bis Pforzheim, Schwäbisch Gmünd und Stuttgart feierten ihren 40. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle Ehren- und Hauptamtlichen in der Aids- und Selbsthilfe, die sich über all die Jahre für Menschen mit HIV und die Schlüsselcommunitys eingesetzt haben und weiter einsetzen!</p>

              </div>
    </div>
  </div>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="1OmXf637Jc"><a href="https://magazin.hiv/magazin/gesellschaft-kultur/grundung-der-deutschen-aidshilfe/">Ein Höllenritt zum pragmatischen Aktivismus</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Ein Höllenritt zum pragmatischen Aktivismus&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/gesellschaft-kultur/grundung-der-deutschen-aidshilfe/embed/#?secret=TrEIk0IRJr#?secret=1OmXf637Jc" data-secret="1OmXf637Jc" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p><strong>AI_dshilfe partizipativ</strong></p>

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<p>„Künstliche Intelligenz“ ist inzwischen in fast alle Lebensbereiche vorgedrungen. Noch ist nicht abzusehen, welche Langzeitauswirkungen sie haben wird, ob Nutzen und Chancen oder Gefahren und Risiken dominieren werden. Wie KI in der Arbeit von Aidshilfen eingesetzt werden könnte, beispielsweise in der Onlineberatung, aber auch, welche Auswirkungen KI im weiten Feld der Sexualität haben kann, damit beschäftigt sich <a href="https://www.aidshilfe.de/de/ki">das DAH-Projekt „AI_dshilfe partizipativ“.</a></p>

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<p><a href="https://profis.aidshilfe.de/hiv-beratung-aktuell/kuenstliche-intelligenz-und-aidshilfe-auftaktworkshop-zum-projekt-ai_dshilfe-partizipativ/">Nach einem Auftaktworkshop im Frühjahr unter Beteiligung von Expert*innen aus der digitalen Zivilgesellschaft und Wissenschaft</a> hat Projektleiter Simon Herchenbach in einem Interview zum Jahresabschluss eine erste Zwischenbilanz gezogen.</p>

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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="fnyTKGq6PO"><a href="https://magazin.hiv/magazin/ki-in-der-aidshilfe/">Zwischen Hype und Realität: KI in der Aidshilfe</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Zwischen Hype und Realität: KI in der Aidshilfe&#8220; &#8211; magazin.hiv" src="https://magazin.hiv/magazin/ki-in-der-aidshilfe/embed/#?secret=QqtYNC5u10#?secret=fnyTKGq6PO" data-secret="fnyTKGq6PO" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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