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	Kommentare zu: „Das eigentliche Problem ist die Kriminalisierung der Sexarbeit!“	</title>
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	<description>Hintergründe zum Leben mit HIV, Aids, STIs, Hepatitis</description>
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		Von: Michel		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2014 20:40:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da habt ihr jetzt ein Thema angefangen, wo ich gar nicht schweigen darf.Seit 2006 arbeite ich zunehmend mit Menschen mit Behinderung; absolute beginners; Männer nach Prostata und ganz allgemein mit Gästen, die bei  üblicher Prostitution  meist mit zu viel Zeitdruck; zu wenig Einfühlungsvermögen; zu hoher  Zielorientiertheit  und zu wenig Menschlichkeit und Wärme hadern.Ich habe keine  Ausbildung  als Sexualbegleiterin, aber in einer privaten Liebesbeziehung Zugang zumThema Sexualität und Behinderung gefunden und sehr viel dadurch über mich selbst und die wichtigen Dinge im Leben gelernt. Wheelman sagt oben: Nicht so toll, eher absurd und unmöglich finde ich diese Sexualbegleiterinnen.Diese Personen tun so, als würden sie einem Schwerbehinderten etwas Gutes tun.Mag sein, dass es in einigen Fällen so ist, aber es kann niemals das sein, was der Behinderte wirklich will. Dem gebe ich aus meiner Perspektive Recht. Etwas Gutes tun  ist in meinen Augen der falsche Ansatz - hierum sollte es nicht gehen. Menschen mit Behinderung brauchen weder Opfer, noch Mitleid.Nina de Vries hat sinngemäß einmal in einem ihrer Interviews gesagt, sie mache ihre Arbeit aus rein egoistischen Gründen. SIE lerne sehr viel von ihren Gästen.SIE habe große Freude daran.SIE fühlt sich emotional und geistig dadurch bereichert. Und dies stimmt mit meinen eigenen Erfahrungen absolut überein.Ich mache heute viel Öffentlichkeitsarbeit; gebe Seminare für MmB und Heilerziehungspfleger; versuche aufzuklären und bin erfüllt und zufrieden durch und mit meiner Arbeit.Ich durfte lernen, wie vielseitig und vielfältig Sexualität sein kann und wie viele gute Gefühle auch ohne Geschlechtsverkehr austauschbar sind.Ich bin dankbar für die wertvollen und schönen Erfahrungen, die ich machen durfte und auch zukünftig noch machen werde.Karin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da habt ihr jetzt ein Thema angefangen, wo ich gar nicht schweigen darf.Seit 2006 arbeite ich zunehmend mit Menschen mit Behinderung; absolute beginners; Männer nach Prostata und ganz allgemein mit Gästen, die bei  üblicher Prostitution  meist mit zu viel Zeitdruck; zu wenig Einfühlungsvermögen; zu hoher  Zielorientiertheit  und zu wenig Menschlichkeit und Wärme hadern.Ich habe keine  Ausbildung  als Sexualbegleiterin, aber in einer privaten Liebesbeziehung Zugang zumThema Sexualität und Behinderung gefunden und sehr viel dadurch über mich selbst und die wichtigen Dinge im Leben gelernt. Wheelman sagt oben: Nicht so toll, eher absurd und unmöglich finde ich diese Sexualbegleiterinnen.Diese Personen tun so, als würden sie einem Schwerbehinderten etwas Gutes tun.Mag sein, dass es in einigen Fällen so ist, aber es kann niemals das sein, was der Behinderte wirklich will. Dem gebe ich aus meiner Perspektive Recht. Etwas Gutes tun  ist in meinen Augen der falsche Ansatz &#8211; hierum sollte es nicht gehen. Menschen mit Behinderung brauchen weder Opfer, noch Mitleid.Nina de Vries hat sinngemäß einmal in einem ihrer Interviews gesagt, sie mache ihre Arbeit aus rein egoistischen Gründen. SIE lerne sehr viel von ihren Gästen.SIE habe große Freude daran.SIE fühlt sich emotional und geistig dadurch bereichert. Und dies stimmt mit meinen eigenen Erfahrungen absolut überein.Ich mache heute viel Öffentlichkeitsarbeit; gebe Seminare für MmB und Heilerziehungspfleger; versuche aufzuklären und bin erfüllt und zufrieden durch und mit meiner Arbeit.Ich durfte lernen, wie vielseitig und vielfältig Sexualität sein kann und wie viele gute Gefühle auch ohne Geschlechtsverkehr austauschbar sind.Ich bin dankbar für die wertvollen und schönen Erfahrungen, die ich machen durfte und auch zukünftig noch machen werde.Karin</p>
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