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	Kommentare zu: HIV-Generika – same same but different?	</title>
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	<description>Hintergründe zum Leben mit HIV, Aids, STIs, Hepatitis</description>
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		<item>
		<title>
		Von: Ulrich Würdemann		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/hiv-generika-same-same-but-different/#comment-1163</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Würdemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 10:19:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14395#comment-1163</guid>

					<description><![CDATA[Dürfen Sie, Frau Sanogo, sehr gerne sogar.
Ja - für viele Positive weltweit scheinen dies &#039;Luxus-Probleme&#039;.
Und falls Sie meine Internetseite ondamaris kennen, wissen Sie vielleicht, dass ich dort auch vielfach über die Situation außerhalb reicher Industriestaaten und Fragen wie Patentrechte oder Verfügbarkeit von medikamenten berichtet habe.

Nun allerdings ändert sich mit dem Verfügbarwerden von Generika erstmals auch in Deutschland die Situation für Positive - darauf und auf die daraus für hier lebende Positive resultierenden Frage wollte ich mit diesem Text hinweisen.

Natürlich wünsche auch ich mir, dass Positive hierzulande solidarisch sind mit Positiven in anderen Staaten, da stimme ich Ihnen zu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dürfen Sie, Frau Sanogo, sehr gerne sogar.<br />
Ja &#8211; für viele Positive weltweit scheinen dies &#8218;Luxus-Probleme&#8216;.<br />
Und falls Sie meine Internetseite ondamaris kennen, wissen Sie vielleicht, dass ich dort auch vielfach über die Situation außerhalb reicher Industriestaaten und Fragen wie Patentrechte oder Verfügbarkeit von medikamenten berichtet habe.</p>
<p>Nun allerdings ändert sich mit dem Verfügbarwerden von Generika erstmals auch in Deutschland die Situation für Positive &#8211; darauf und auf die daraus für hier lebende Positive resultierenden Frage wollte ich mit diesem Text hinweisen.</p>
<p>Natürlich wünsche auch ich mir, dass Positive hierzulande solidarisch sind mit Positiven in anderen Staaten, da stimme ich Ihnen zu.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Antje Sanogo		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/hiv-generika-same-same-but-different/#comment-1162</link>

		<dc:creator><![CDATA[Antje Sanogo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 09:23:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14395#comment-1162</guid>

					<description><![CDATA[Darf ich daran erinnern, dass für den überwiegenden Teil der HIV-Positiven der Kostenfaktor der Therapie das entscheidende Kriterium für den Zugang zu Therapie ist?
Darf ich daran erinnern, dass für den überwiegenden Teil der HIV-Positiven Therapiefreiheit ein Traum ist und sie aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen sind Zidovudin (AZT)oder Didanosin (Zerit) einzunehmen?
Warum diskutieren wir immer Luxusprobleme und sind so wenig solidarisch mit der Mehrheit der HIV-Positven - weil sie so weit weg sind?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich daran erinnern, dass für den überwiegenden Teil der HIV-Positiven der Kostenfaktor der Therapie das entscheidende Kriterium für den Zugang zu Therapie ist?<br />
Darf ich daran erinnern, dass für den überwiegenden Teil der HIV-Positiven Therapiefreiheit ein Traum ist und sie aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen sind Zidovudin (AZT)oder Didanosin (Zerit) einzunehmen?<br />
Warum diskutieren wir immer Luxusprobleme und sind so wenig solidarisch mit der Mehrheit der HIV-Positven &#8211; weil sie so weit weg sind?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ulli		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/hiv-generika-same-same-but-different/#comment-1161</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 09:38:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14395#comment-1161</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für eure Kommentare :-)

Ich verstehe die Aufregung, die das Thema Generika (auch an anderen Stellen) macht, persönlich nicht ganz (und bin da ganz bei Kommentar #3). Solange es um wirkstoff-gleiche Präparate geht, habe ich zunächst nichts dagegen (lassen wir die Detailfrage der Hilfsstoffe mal kurz beiseite) - eher freue ich mich über sinkende Kosten.

Schwieriger wird es (wie alivenkickin #1 auch anmerkt), wenn es darum ginge (Konjunktiv!), ein Medikament durch ein Ähnliches zu ersetzen.
Derartige Überlegungen kenne ich bisher aber &quot;nur&quot; aus den USA und Großbritannien.

Wichtig fände ich es, dass wir beginnen, uns rechtzeitig als Positive selbst Gedankenzu machen, Positionen zu erarbeiten, wie wir denn mit dem Vordringen der Gesundheitsökonomie auch im HIV-Bereich umgehen wollen. 
Beispiele:
- Können Kosten ein Kriterium einer Therapie-Entscheidung sein?
- Reicht &#039;Ähnlichkeit&#039; als Kriterium, um ein Medikament in einer Therapie (aus Kostengründen) auszutauschen?
- Ab wann ist ein Medikament so &#039;innovativ&#039;, dass die Kassen die Kosten dafür übernehmen?
- oder andersherum eine &#039;Schein-Innovation&#039;, deren Kosten nicht getragen werden?
- wie wichtig ist uns die Therapiefreiheit? was beduetet sie konkret?
- usw usw]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für eure Kommentare 🙂</p>
<p>Ich verstehe die Aufregung, die das Thema Generika (auch an anderen Stellen) macht, persönlich nicht ganz (und bin da ganz bei Kommentar #3). Solange es um wirkstoff-gleiche Präparate geht, habe ich zunächst nichts dagegen (lassen wir die Detailfrage der Hilfsstoffe mal kurz beiseite) &#8211; eher freue ich mich über sinkende Kosten.</p>
<p>Schwieriger wird es (wie alivenkickin #1 auch anmerkt), wenn es darum ginge (Konjunktiv!), ein Medikament durch ein Ähnliches zu ersetzen.<br />
Derartige Überlegungen kenne ich bisher aber &#8222;nur&#8220; aus den USA und Großbritannien.</p>
<p>Wichtig fände ich es, dass wir beginnen, uns rechtzeitig als Positive selbst Gedankenzu machen, Positionen zu erarbeiten, wie wir denn mit dem Vordringen der Gesundheitsökonomie auch im HIV-Bereich umgehen wollen.<br />
Beispiele:<br />
&#8211; Können Kosten ein Kriterium einer Therapie-Entscheidung sein?<br />
&#8211; Reicht &#8218;Ähnlichkeit&#8216; als Kriterium, um ein Medikament in einer Therapie (aus Kostengründen) auszutauschen?<br />
&#8211; Ab wann ist ein Medikament so &#8218;innovativ&#8216;, dass die Kassen die Kosten dafür übernehmen?<br />
&#8211; oder andersherum eine &#8218;Schein-Innovation&#8216;, deren Kosten nicht getragen werden?<br />
&#8211; wie wichtig ist uns die Therapiefreiheit? was beduetet sie konkret?<br />
&#8211; usw usw</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Symphatisant		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/hiv-generika-same-same-but-different/#comment-1160</link>

		<dc:creator><![CDATA[Symphatisant]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 11:21:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14395#comment-1160</guid>

					<description><![CDATA[Ich find&#039;s gut.

Jaaahrelang beschwerte man sich diesbezüglich über Monopole, Patentrechte, Kostenexplosion und Privilegien der westlichen Welt.
Durch den Ablauf des Patentschutzes werden die Medikamente endlich wettbewerbsfähig, ergo zu einem reellen Preis vertrieben und somit auch armen Bevölkerungsgruppen in der dritten Welt und in Schwellenländern (eher) zugänglich gemacht werden.

Selbstverständlich sollten Kontrollen die uneingeschränkte Wirksamkeit der Generika garantieren. Bei exakt gleichem Wirkstoff sollten sich auch die Neben- und Wechselwirkungen demnach nicht verändern..

Den einzigen Nachteil - in Anbetracht dieser Gewährleistung von Wirkstoff und Wirkung - sehe ich darin, dass wir hierzulande in Zukunft auf Rabatt-, Bonus- und Gutschriftaktionen unserer Apotheken eventuell verzichten müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich find&#8217;s gut.</p>
<p>Jaaahrelang beschwerte man sich diesbezüglich über Monopole, Patentrechte, Kostenexplosion und Privilegien der westlichen Welt.<br />
Durch den Ablauf des Patentschutzes werden die Medikamente endlich wettbewerbsfähig, ergo zu einem reellen Preis vertrieben und somit auch armen Bevölkerungsgruppen in der dritten Welt und in Schwellenländern (eher) zugänglich gemacht werden.</p>
<p>Selbstverständlich sollten Kontrollen die uneingeschränkte Wirksamkeit der Generika garantieren. Bei exakt gleichem Wirkstoff sollten sich auch die Neben- und Wechselwirkungen demnach nicht verändern..</p>
<p>Den einzigen Nachteil &#8211; in Anbetracht dieser Gewährleistung von Wirkstoff und Wirkung &#8211; sehe ich darin, dass wir hierzulande in Zukunft auf Rabatt-, Bonus- und Gutschriftaktionen unserer Apotheken eventuell verzichten müssen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Patrick		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/hiv-generika-same-same-but-different/#comment-1159</link>

		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 07:32:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14395#comment-1159</guid>

					<description><![CDATA[Ich freue mich schon drauf...auf den Stress den ich der Krankenkasse machen werde, sollten sie es versuchen. Wobei ich da ehrlich gesagt nicht die große Angst habe daß meine Uni-Klinik da mitmacht. Und so einfach wie mit anderer 08/15-Medizin, austauschen beim Apothekenbesuch(aut idem), geht es ja in den wenigsten Fällen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich schon drauf&#8230;auf den Stress den ich der Krankenkasse machen werde, sollten sie es versuchen. Wobei ich da ehrlich gesagt nicht die große Angst habe daß meine Uni-Klinik da mitmacht. Und so einfach wie mit anderer 08/15-Medizin, austauschen beim Apothekenbesuch(aut idem), geht es ja in den wenigsten Fällen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: alivenkickn		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/hiv-generika-same-same-but-different/#comment-1158</link>

		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 16:05:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14395#comment-1158</guid>

					<description><![CDATA[Nehmen wir an, Tom Positiv nimmt heute Atripla®. Bei Atripla® kostet eine Monats-Ration (30 Tage) derzeit 1.239,86 Euro. Nun ist Atripla® ist eine Kombi-Pille aus den Substanzen Emtricitabin, Tenofovir und Efavirenz. Efavirenz verliert im November 2013 seinen Patentschutz, und Emtricitabin (das weiterhin Patentschutz hat) ließe sich leicht durch das äußerst ähnliche Lamivudin (Patentschutz abgelaufen) ersetzen. Tom Positiv könnte also vielleicht anstelle von Atripla® auch generisches Efavirenz, generisches Lamivudin sowie (weiterhin patentgeschütztes) Tenofovir einnehmen:


&quot;. . . . und Emtricitabin (das weiterhin Patentschutz hat) ließe sich leicht durch das äußerst ähnliche Lamivudin (Patentschutz abgelaufen) ersetzen.&quot;

Bei dieser Argumentation &quot;um an dem GesundheistKostenEad&quot; zu drehen fängt es dann wirklich an &quot;spannend&quot; zu werden. Emtricitabon soll durch dasn &quot;ähnliche Medikament - Lamivudin also mal nolens volens ersetz werden. Da wird einfach mal so der Aspekt &quot;Anderes Medikament - mögliche andere, neue Nebenwirkungen&quot; über den Haufen geschmissen einzig und allein mit der Begründung der &quot;Kostenersparnis&quot;.

Wie weit muß der Staat denn noch gehen können bis man &quot;WIR?&quot; sagen: Nicht mit uns! Oder sind wir mittlerweise schon so weichgespült das wir alles verständnisvoll nickend wiederspruchslos hinnehmen?

Oder ist dies eine neue Form der Loyalität - Solidarität die wir da praktizieren: Finanzpolitisch Krisenbedingte Einsichtigkeit &quot;Bevor uns die wir im Kahn sitzen die Regierenden ganz den Bach runtersausen lassen&quot; . . .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nehmen wir an, Tom Positiv nimmt heute Atripla®. Bei Atripla® kostet eine Monats-Ration (30 Tage) derzeit 1.239,86 Euro. Nun ist Atripla® ist eine Kombi-Pille aus den Substanzen Emtricitabin, Tenofovir und Efavirenz. Efavirenz verliert im November 2013 seinen Patentschutz, und Emtricitabin (das weiterhin Patentschutz hat) ließe sich leicht durch das äußerst ähnliche Lamivudin (Patentschutz abgelaufen) ersetzen. Tom Positiv könnte also vielleicht anstelle von Atripla® auch generisches Efavirenz, generisches Lamivudin sowie (weiterhin patentgeschütztes) Tenofovir einnehmen:</p>
<p>&#8222;. . . . und Emtricitabin (das weiterhin Patentschutz hat) ließe sich leicht durch das äußerst ähnliche Lamivudin (Patentschutz abgelaufen) ersetzen.&#8220;</p>
<p>Bei dieser Argumentation &#8222;um an dem GesundheistKostenEad&#8220; zu drehen fängt es dann wirklich an &#8222;spannend&#8220; zu werden. Emtricitabon soll durch dasn &#8222;ähnliche Medikament &#8211; Lamivudin also mal nolens volens ersetz werden. Da wird einfach mal so der Aspekt &#8222;Anderes Medikament &#8211; mögliche andere, neue Nebenwirkungen&#8220; über den Haufen geschmissen einzig und allein mit der Begründung der &#8222;Kostenersparnis&#8220;.</p>
<p>Wie weit muß der Staat denn noch gehen können bis man &#8222;WIR?&#8220; sagen: Nicht mit uns! Oder sind wir mittlerweise schon so weichgespült das wir alles verständnisvoll nickend wiederspruchslos hinnehmen?</p>
<p>Oder ist dies eine neue Form der Loyalität &#8211; Solidarität die wir da praktizieren: Finanzpolitisch Krisenbedingte Einsichtigkeit &#8222;Bevor uns die wir im Kahn sitzen die Regierenden ganz den Bach runtersausen lassen&#8220; . . .</p>
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