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	Kommentare zu: Daheim in Rödelheim	</title>
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	<description>Hintergründe zum Leben mit HIV, Aids, STIs, Hepatitis</description>
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		Von: Bernd Aretz		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd Aretz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 12:40:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kleiner Nachtrag. Meine ersten beiden Lesungen habe ich hinter mir. Entgegen den Vorhersagen schliefen die Anwesenden nicht ein. Ich lerne dort neue Leute kennen, den frisch eingezogenen noch etwas unsicheren schwulen Mann und witzige Frauen.

Den Versuchen einer neuen Freundin, die ich zwar noch nicht namentlich benennen könnte, aber von der ich  weiss, als was sie gearbeitet hat und dass sie froh ist, ihren Mann tot zu wissen, habe ich widerstanden. Sie wollte gleich, dass ich ihr und den anderen jede Woche etwas vorlese. Einmal im Monat muss da reichen. Eine andere Dame interessiert sich dafür, wo ich herkomme und mit der identischen Frage, die schon kurz und freundlich beantwortet war, nach fünf Minuten erneut. Ich begriff, dass ich wahrscheinlich wie ein Musiker als Vorleser extra für sie nur mit dem Klang meiner Stimme durch Gefühlswelten führte. Der Text war dafür unerheblich. Und dann gab es noch die, bei denen ich den Verdacht nicht los wurde, dass in mancher Achtzigerin immer noch das Luder von dreißig hauste. Mal sehen, was da noch alles möglich wird, nach verhunzten Märchen und orientalischen Geschichten ist jetzt die Liebe dran und zu der gehört ja häufig auch die sexuelle Frage. In der Sozialwissenschaftlichen Literatur um 1900 finden sich atemberaubende Selbstbeschreibungen von Fetischisten und ganz normalen lesbischen Frauen und schwulen Männern und vom Rest , der eine große sexuelle und geschlechtliche Wundertüte ist. 
Ich glaube, wir werden noch viel Spaß mit einander haben und wahrscheinlich dazwischen immer wieder trauern. Das bringt der Ort mit sich. Ich vermute, das wird eine spannende Beziehung werden.

Diesen Kommentar widme ich der scheidenden Cheflektorin der DAH Christine Höpfner mit dem Dank für eine lange gute lektorelle Betreuung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Nachtrag. Meine ersten beiden Lesungen habe ich hinter mir. Entgegen den Vorhersagen schliefen die Anwesenden nicht ein. Ich lerne dort neue Leute kennen, den frisch eingezogenen noch etwas unsicheren schwulen Mann und witzige Frauen.</p>
<p>Den Versuchen einer neuen Freundin, die ich zwar noch nicht namentlich benennen könnte, aber von der ich  weiss, als was sie gearbeitet hat und dass sie froh ist, ihren Mann tot zu wissen, habe ich widerstanden. Sie wollte gleich, dass ich ihr und den anderen jede Woche etwas vorlese. Einmal im Monat muss da reichen. Eine andere Dame interessiert sich dafür, wo ich herkomme und mit der identischen Frage, die schon kurz und freundlich beantwortet war, nach fünf Minuten erneut. Ich begriff, dass ich wahrscheinlich wie ein Musiker als Vorleser extra für sie nur mit dem Klang meiner Stimme durch Gefühlswelten führte. Der Text war dafür unerheblich. Und dann gab es noch die, bei denen ich den Verdacht nicht los wurde, dass in mancher Achtzigerin immer noch das Luder von dreißig hauste. Mal sehen, was da noch alles möglich wird, nach verhunzten Märchen und orientalischen Geschichten ist jetzt die Liebe dran und zu der gehört ja häufig auch die sexuelle Frage. In der Sozialwissenschaftlichen Literatur um 1900 finden sich atemberaubende Selbstbeschreibungen von Fetischisten und ganz normalen lesbischen Frauen und schwulen Männern und vom Rest , der eine große sexuelle und geschlechtliche Wundertüte ist.<br />
Ich glaube, wir werden noch viel Spaß mit einander haben und wahrscheinlich dazwischen immer wieder trauern. Das bringt der Ort mit sich. Ich vermute, das wird eine spannende Beziehung werden.</p>
<p>Diesen Kommentar widme ich der scheidenden Cheflektorin der DAH Christine Höpfner mit dem Dank für eine lange gute lektorelle Betreuung.</p>
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