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	Kommentare zu: Ein Kongress der Bewegung und Beteiligung	</title>
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	<description>Hintergründe zum Leben mit HIV, Aids, STIs, Hepatitis</description>
	<lastBuildDate>Sun, 30 May 2021 08:09:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Thomas Elias		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/ein-kongress-der-bewegung-und-beteiligung/#comment-1037</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Elias]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 21:02:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=10340#comment-1037</guid>

					<description><![CDATA[Ich wollte dieses Posting eigentlich unter Zukunft der AIDS-Hilfe zum Thema Prävention loswerden, fand dort allerdings keinen &quot;Kommentar absenden&quot; Button. Aber hier passt es auch irgendwie hin:

Die AIDS-Hilfe Bremen e.V. fordert in der Region schon seit mehr als einem Jahrzehnt, die Präventionskonzepte an den gesellschaftlichen Wandel anzupassen - vergeblich!

Die versprochene Einladung zu einem regionalen Präventionsfachtag wurde vom Senator für Gesundheit nicht ausgesprochen, wenn eine Institution aus der staatlichen Förderung herausfällt, scheint es auch Konsequenz zu sein, den Dialog einzustellen...

Unsere Erkenntnis ist, dass die zielgruppenspezifischen Prävantionsansätze aus den 80ern &quot;echt 80er&quot; und angesichts der zusammengeschmolzenen Szenen und Identitäten überkommen sind.

Die Drogenszene ist verschmolzen mit der Partyszene ist verschmolzen mit der Schwulenszene. 
Die einst identitätsstiftende &quot;schwule Community&quot; existiert nicht mehr. Man ist nicht mehr schwul und heisst Thomas, sondern man ist Marco, Rapper und Skater und man fickt vielleicht auch mal mit Männern.

Für die Prävention bedeutet es u.a., dass die Adressaten eben nicht mehr in in Homobars- und Discos befinden, denn dort wohnen die Ü 45, die schon seit 1985 mit Broschüren totgeschlagen wurden, wenn sie AIDS überlebt haben. 
Die Zeit der Infostände und Kondomhäschen auf Partys ist auch vorüber. 

Heute benötigt man QR-Codes, Apps und eine massive Präsenz im Internet und die Erkenntnis, dass man auf XTC-geschwängerten Partysessions eh keinen gescheiten Satz von mehr als 3 gebrüllten Wörtern durch den 180 Beat-Bass-Tsunami transportieren kann. Man sollte auch nicht davon ausgehen, dass eine Botschaft länger als 3 Minuten im limbischen System der EmpfängerInnen verweilt.

Beteiligung von Positiven kann jedoch umgesetzt werden, wenn man mit SchülerInnen z.B. ein &quot;Lessons4Life&quot;-Projekt entwickelt, in dem die Schüler in Kontakt mit den AIDS-Hilfen und den Positiven eine eigene Präventionsseite erstellen, welche nachhaltig gepflegt und von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben wird (Sozusagen das Perpetuum Mobile der Prävention)
Oder wenn die AIDS-Hilfe von Positiven in Schulen und Betrieben Aufklärungsveranstaltungen durchführt (oder diese wenigstens mit ihnen konzipiert).

Aber die AIDS-Hilfe kann Positive auch nicht zur Mitarbeit zwangsverpflichten. Viele wollen - zu Recht - in Frieden gelassen werden, haben nach langen Jahren der Auseinandersetzung mit HIV/AIDS das Bedürfnis, sich wirklich wichtigen Dingen zuzuwenden. 
Nicht jeder Positive ist dazu geeignet oder bereit, seine Erkrankung zur Identität oder zum Beruf oder Berufung werden zu lassen. 

Es ist eine Normalisierung eingetreten, analog, nein besser, digital zur Schwulenbewegung der 70er und 80er Jahre ist man nicht mehr &quot;schwul und heisst Thomas&quot;, auch nicht mehr &quot;positiv und heisst Martina&quot;, sondern frau heisst Jana, studiert Gesundheitswissenschaften, fährt Motorrad und nimmt einmal täglich eine ART.
Es gibt in Westeuropa halt keine AIDS-Krise mehr, welche die Kraft hat, Betroffene zu einen. Menschen mit HIV/AIDS haben kaum Bedürfnisse (mehr), die vergleichbar, konsensfähig und somit einforderbar wären, von einer Organisation, welche vorgibt, Interessenvertreterin zu sein. Positivengruppen lösen sich wegen Zwecklosigkeit und Mangel an Gemeinsamkeiten auf. 

Insofern gibt der Serostatus &quot;HIV-positiv&quot; auch noch keine besondere Qualifikation zur Erstellung von zeitgemäßen Präventionskonzepten her (wenn sie z.B. von einem 55jährigen HIV-Rentner kommen) und auch ein junger Positiver kann durchaus noch Bilder vom &quot;alten AIDS&quot; in sich tragen und somit ein sehr problematischer Partner bei der Weiterentwicklung von Prävention sein.

Ich glaube, auch hier sollten wir in erster Linie auf die Qualifikation schauen und dann sollten - wie immer - vergleichbar qualifizierte Bewerber mit positivem Serostatus und/oder Beeinträchtigungen natürlich bevorzugt werden.....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte dieses Posting eigentlich unter Zukunft der AIDS-Hilfe zum Thema Prävention loswerden, fand dort allerdings keinen &#8222;Kommentar absenden&#8220; Button. Aber hier passt es auch irgendwie hin:</p>
<p>Die AIDS-Hilfe Bremen e.V. fordert in der Region schon seit mehr als einem Jahrzehnt, die Präventionskonzepte an den gesellschaftlichen Wandel anzupassen &#8211; vergeblich!</p>
<p>Die versprochene Einladung zu einem regionalen Präventionsfachtag wurde vom Senator für Gesundheit nicht ausgesprochen, wenn eine Institution aus der staatlichen Förderung herausfällt, scheint es auch Konsequenz zu sein, den Dialog einzustellen&#8230;</p>
<p>Unsere Erkenntnis ist, dass die zielgruppenspezifischen Prävantionsansätze aus den 80ern &#8222;echt 80er&#8220; und angesichts der zusammengeschmolzenen Szenen und Identitäten überkommen sind.</p>
<p>Die Drogenszene ist verschmolzen mit der Partyszene ist verschmolzen mit der Schwulenszene.<br />
Die einst identitätsstiftende &#8222;schwule Community&#8220; existiert nicht mehr. Man ist nicht mehr schwul und heisst Thomas, sondern man ist Marco, Rapper und Skater und man fickt vielleicht auch mal mit Männern.</p>
<p>Für die Prävention bedeutet es u.a., dass die Adressaten eben nicht mehr in in Homobars- und Discos befinden, denn dort wohnen die Ü 45, die schon seit 1985 mit Broschüren totgeschlagen wurden, wenn sie AIDS überlebt haben.<br />
Die Zeit der Infostände und Kondomhäschen auf Partys ist auch vorüber. </p>
<p>Heute benötigt man QR-Codes, Apps und eine massive Präsenz im Internet und die Erkenntnis, dass man auf XTC-geschwängerten Partysessions eh keinen gescheiten Satz von mehr als 3 gebrüllten Wörtern durch den 180 Beat-Bass-Tsunami transportieren kann. Man sollte auch nicht davon ausgehen, dass eine Botschaft länger als 3 Minuten im limbischen System der EmpfängerInnen verweilt.</p>
<p>Beteiligung von Positiven kann jedoch umgesetzt werden, wenn man mit SchülerInnen z.B. ein &#8222;Lessons4Life&#8220;-Projekt entwickelt, in dem die Schüler in Kontakt mit den AIDS-Hilfen und den Positiven eine eigene Präventionsseite erstellen, welche nachhaltig gepflegt und von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben wird (Sozusagen das Perpetuum Mobile der Prävention)<br />
Oder wenn die AIDS-Hilfe von Positiven in Schulen und Betrieben Aufklärungsveranstaltungen durchführt (oder diese wenigstens mit ihnen konzipiert).</p>
<p>Aber die AIDS-Hilfe kann Positive auch nicht zur Mitarbeit zwangsverpflichten. Viele wollen &#8211; zu Recht &#8211; in Frieden gelassen werden, haben nach langen Jahren der Auseinandersetzung mit HIV/AIDS das Bedürfnis, sich wirklich wichtigen Dingen zuzuwenden.<br />
Nicht jeder Positive ist dazu geeignet oder bereit, seine Erkrankung zur Identität oder zum Beruf oder Berufung werden zu lassen. </p>
<p>Es ist eine Normalisierung eingetreten, analog, nein besser, digital zur Schwulenbewegung der 70er und 80er Jahre ist man nicht mehr &#8222;schwul und heisst Thomas&#8220;, auch nicht mehr &#8222;positiv und heisst Martina&#8220;, sondern frau heisst Jana, studiert Gesundheitswissenschaften, fährt Motorrad und nimmt einmal täglich eine ART.<br />
Es gibt in Westeuropa halt keine AIDS-Krise mehr, welche die Kraft hat, Betroffene zu einen. Menschen mit HIV/AIDS haben kaum Bedürfnisse (mehr), die vergleichbar, konsensfähig und somit einforderbar wären, von einer Organisation, welche vorgibt, Interessenvertreterin zu sein. Positivengruppen lösen sich wegen Zwecklosigkeit und Mangel an Gemeinsamkeiten auf. </p>
<p>Insofern gibt der Serostatus &#8222;HIV-positiv&#8220; auch noch keine besondere Qualifikation zur Erstellung von zeitgemäßen Präventionskonzepten her (wenn sie z.B. von einem 55jährigen HIV-Rentner kommen) und auch ein junger Positiver kann durchaus noch Bilder vom &#8222;alten AIDS&#8220; in sich tragen und somit ein sehr problematischer Partner bei der Weiterentwicklung von Prävention sein.</p>
<p>Ich glaube, auch hier sollten wir in erster Linie auf die Qualifikation schauen und dann sollten &#8211; wie immer &#8211; vergleichbar qualifizierte Bewerber mit positivem Serostatus und/oder Beeinträchtigungen natürlich bevorzugt werden&#8230;..</p>
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		<title>
		Von: Axel Schock		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/ein-kongress-der-bewegung-und-beteiligung/#comment-1036</link>

		<dc:creator><![CDATA[Axel Schock]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 06:40:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=10340#comment-1036</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://magazin.hiv/magazin/szene-community/ein-kongress-der-bewegung-und-beteiligung/#comment-1035&quot;&gt;Mihajlo&lt;/a&gt;.

Die Kommentare waren im Spam-Ordner gelandet und mussten erst noch daraus befreit werden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://magazin.hiv/magazin/szene-community/ein-kongress-der-bewegung-und-beteiligung/#comment-1035">Mihajlo</a>.</p>
<p>Die Kommentare waren im Spam-Ordner gelandet und mussten erst noch daraus befreit werden&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mihajlo		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/ein-kongress-der-bewegung-und-beteiligung/#comment-1035</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mihajlo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 02:12:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=10340#comment-1035</guid>

					<description><![CDATA[Komisch das hier auf dieser Seite die Kommentare erst Gutgelesen müssen werden bevor es alle lesen können!
Das ist auch Bevormundung.

P.S. Bei anderen Artikeln geht das ohne Kontrolle und ist gleich sichtbar! Was hat das zu bedeuten? Kontrolle?!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komisch das hier auf dieser Seite die Kommentare erst Gutgelesen müssen werden bevor es alle lesen können!<br />
Das ist auch Bevormundung.</p>
<p>P.S. Bei anderen Artikeln geht das ohne Kontrolle und ist gleich sichtbar! Was hat das zu bedeuten? Kontrolle?!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mihajlo		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/ein-kongress-der-bewegung-und-beteiligung/#comment-1034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mihajlo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 02:08:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zum Thema

Zukunft der Selbsthife &#038; Veränderung der Selbsthilfestruktur


Veränderungen finde ich gut, denn sie bedeuten das sich etwas weiter entwickelt! 

Doch wie diese Veränderungen die Bestehenden Selbsthilfe Gruppen weiter bringen soll ist mir fraglich! Eher sehe ich in den Ankündigungen das es die Selbsthilfe Strukturen Neu Strukturieren will, wobei die Anzahl der Treffen und somit der Austausch in den jeweiligen Gruppen deutlich zurück gestutzt wird und somit der Förderliche Prozess der Entwicklung der Tatsächlichen Selbstbestimmten Selbsthilfe doch sehr in Frage gestellt wird, und was die DAH e.V. damit tatsächlich bezwecken will! 

Fördern der Selbsthilfe, wo die Strukturen von Oben diktiert werden? Sorry, das ist nicht Selbsthilfe, und diesen Schuh das ihr das Fördert und euch auch NGO nennt, wobei ihr das Diktat der BZGA unterworfen seid,...Nee!
So fühlt sich das für mich an, und kommt dem Gedanken &quot;Selbsthilfe&quot; gar nicht nah!
Was die Diskussion darüber in Wolfsburg auch so zeigen wird, wie ich das hier sehe.

Hoffe, dass ich mich irre, und ich nur &quot;Negative Gedanken&quot; da projiziere, wo diese vielleicht gar nicht da sind, und auch nicht beabsichtigt sind seitens der DAH e.V.!

Ich bin bei Netzwerk plus e.V. und als uns Heike das Erzählt hat wie es in der Zukunft sein soll,... bin ich frustriert und Enttäuscht darüber, und Ohnmächtig noch dazu, denn was bleibt anderes Übrig als diesen Kloß zu schlucken!

Und was ist mit der Selbsthilfe, die kann dann allein in Zukunft sich die Gelder über die Krankenkassen holen und selbst Organisieren!? Wozu brauchen wir dann überhaupt noch die DAH e.V.??
Die Erklärung würde ich gerne hören,...auch hier, damit es die Interessierten auch lesen können! Aber bitte Klar und Deutlich, und was die bereits bestehenden Gruppen machen sollen um nicht zu zerfallen. Weil genau dieses Problem ist es Interessierte Menschen zusammen zu bringen, und auch über die PoBe hinaus über eigene Themen zu diskutieren und dadurch mehr Selbstbewusstsein zu fördern um mit dem Stigma HIV besser umgehen zu können.

Themen spezifische Treffen sind OK, und dienen dem Aktuellen Stand und Informieren viele Gleichzeitig die sich dafür interessieren.
Aber dadurch die Anderen so zu kürzen, das sie ihre Identität verlieren, und das durch die Jahrelange Arbeit erzielte Selbstwert Gefühl zu ersetzte mit etwas schon vorgekochtem, ist nicht mehr die tatsächliche Selbsthilfe, die sich selber Organisiert, und ihr Wissen und Ergebnisse an die Mutter DAH e.V. weiter gibt, die damit sich dann Öffentlich Brüstet was sie alles für Uns Positive macht!
Da stimmt doch was nicht, sorry, bitte um Erklärung, doch genau diese Gefühl wird nicht nur mir sondern vielen vermittelt! Zu sehen und erleben bei der PoBe!

Warum niemand bis jetzt was darüber geschrieben hat ist genau das Zeichen, keiner Fühlt sich dazu berufen was zu sagen, es ist Egal - die machen das schon für uns, und genau diese Ding, Bevormundet zu werden, weil sie es besser wissen, ist nicht mein Ding!
Ich versuche selber noch zu denken, solange ich das noch kann, und irgendwann brauche ich tatsächlich eine Vormund, aber nicht jetzt!

Auf Augenhöhe, Liberal, Demokratisch und Sozial soll es schon sein in erster Linie, und das ist es Momentan nicht,...
kurz und Bündig gesagt.

Hoffe das ich niemanden auf die Füße getreten bin, und vielleicht gibt es auch eurerseits kein Interesse darauf fair zu antworten.
Ich denke ich war fair in meinen Formulierungen, und Klar konnte ich nicht alles ansprechen was ihr und wir machen, doch diese Zukunft der Selbsthilfe sehe ich als beschnitten, ohne vorher darüber gemeinsam nachgedacht zu haben wie man es tatsächlich besser machen kann!

Jetzt bei der PoBe, wird es genau so sein wie bei uns am Treffen vom NW+, Ohnmacht, Entsetzten und Wut, die einem die Worte verschlagen!

Und es geht gerade so weiter!

Will das die Mitgliederversammlung wirklich so, oder sind sie nicht in der Lage was anständiges für uns, die &quot;Klienten&quot; zu erzielen, denn es sieht genau danach aus, denn wenn mehr Positive Menschen und damit auch die Gedanken damit haben und in diesem Sinne denken, würde so was wie jetzt nicht passieren, und ich müsste nichts hier schreiben und meinen Frust raus lassen!

Genau das gleiche Spiel wie in den meisten Örtlichen AIDS-Hilfen, und genau das habt Ihr mit euren Diktatorischen Entscheidungen letztendlich herbei geführt!

Die paar Menschen die es versucht haben in den entsprechenden Gremien was zu bewegen, wurden von euch nicht zugelassen, oder nur kurze Zeit Geduldet, was aber letztendlich auch nichts gebracht hat, außer Frust, und die immer gleichen gehen Jahr für Jahr zu den Delegierten Treffen und Mitgliederversammlungen und fühlen sich dadurch in ihrer Arbeit Bestätigt, was aber nicht den Meinungen von uns vieler Entspricht,... sie aber sich halten wie Politiker und ihrer Pensionen, besser, ihres Hochmuts und der Position die sie glauben halten zu müssen aus persönlichen Prestige Gründen.
Nein, das kann es doch nicht sein!

Ein zugefahrener Verein, der nur noch daraus besteht, sich zu treffen und auszutauschen wer einen schöner Laptop hat, und die tatsächlichen Probleme Jahrelang Toddiskutiert?!

So viel für Heute, wünsche euch noch eine schöne Woche und bis bald.

Viele liebe Grüße aus dem schönen Ländle Stuttgart

Mihajlo

P.S. Kritik fördert Veränderung und das brauchen wir Tatsächlich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema</p>
<p>Zukunft der Selbsthife &amp; Veränderung der Selbsthilfestruktur</p>
<p>Veränderungen finde ich gut, denn sie bedeuten das sich etwas weiter entwickelt! </p>
<p>Doch wie diese Veränderungen die Bestehenden Selbsthilfe Gruppen weiter bringen soll ist mir fraglich! Eher sehe ich in den Ankündigungen das es die Selbsthilfe Strukturen Neu Strukturieren will, wobei die Anzahl der Treffen und somit der Austausch in den jeweiligen Gruppen deutlich zurück gestutzt wird und somit der Förderliche Prozess der Entwicklung der Tatsächlichen Selbstbestimmten Selbsthilfe doch sehr in Frage gestellt wird, und was die DAH e.V. damit tatsächlich bezwecken will! </p>
<p>Fördern der Selbsthilfe, wo die Strukturen von Oben diktiert werden? Sorry, das ist nicht Selbsthilfe, und diesen Schuh das ihr das Fördert und euch auch NGO nennt, wobei ihr das Diktat der BZGA unterworfen seid,&#8230;Nee!<br />
So fühlt sich das für mich an, und kommt dem Gedanken &#8222;Selbsthilfe&#8220; gar nicht nah!<br />
Was die Diskussion darüber in Wolfsburg auch so zeigen wird, wie ich das hier sehe.</p>
<p>Hoffe, dass ich mich irre, und ich nur &#8222;Negative Gedanken&#8220; da projiziere, wo diese vielleicht gar nicht da sind, und auch nicht beabsichtigt sind seitens der DAH e.V.!</p>
<p>Ich bin bei Netzwerk plus e.V. und als uns Heike das Erzählt hat wie es in der Zukunft sein soll,&#8230; bin ich frustriert und Enttäuscht darüber, und Ohnmächtig noch dazu, denn was bleibt anderes Übrig als diesen Kloß zu schlucken!</p>
<p>Und was ist mit der Selbsthilfe, die kann dann allein in Zukunft sich die Gelder über die Krankenkassen holen und selbst Organisieren!? Wozu brauchen wir dann überhaupt noch die DAH e.V.??<br />
Die Erklärung würde ich gerne hören,&#8230;auch hier, damit es die Interessierten auch lesen können! Aber bitte Klar und Deutlich, und was die bereits bestehenden Gruppen machen sollen um nicht zu zerfallen. Weil genau dieses Problem ist es Interessierte Menschen zusammen zu bringen, und auch über die PoBe hinaus über eigene Themen zu diskutieren und dadurch mehr Selbstbewusstsein zu fördern um mit dem Stigma HIV besser umgehen zu können.</p>
<p>Themen spezifische Treffen sind OK, und dienen dem Aktuellen Stand und Informieren viele Gleichzeitig die sich dafür interessieren.<br />
Aber dadurch die Anderen so zu kürzen, das sie ihre Identität verlieren, und das durch die Jahrelange Arbeit erzielte Selbstwert Gefühl zu ersetzte mit etwas schon vorgekochtem, ist nicht mehr die tatsächliche Selbsthilfe, die sich selber Organisiert, und ihr Wissen und Ergebnisse an die Mutter DAH e.V. weiter gibt, die damit sich dann Öffentlich Brüstet was sie alles für Uns Positive macht!<br />
Da stimmt doch was nicht, sorry, bitte um Erklärung, doch genau diese Gefühl wird nicht nur mir sondern vielen vermittelt! Zu sehen und erleben bei der PoBe!</p>
<p>Warum niemand bis jetzt was darüber geschrieben hat ist genau das Zeichen, keiner Fühlt sich dazu berufen was zu sagen, es ist Egal &#8211; die machen das schon für uns, und genau diese Ding, Bevormundet zu werden, weil sie es besser wissen, ist nicht mein Ding!<br />
Ich versuche selber noch zu denken, solange ich das noch kann, und irgendwann brauche ich tatsächlich eine Vormund, aber nicht jetzt!</p>
<p>Auf Augenhöhe, Liberal, Demokratisch und Sozial soll es schon sein in erster Linie, und das ist es Momentan nicht,&#8230;<br />
kurz und Bündig gesagt.</p>
<p>Hoffe das ich niemanden auf die Füße getreten bin, und vielleicht gibt es auch eurerseits kein Interesse darauf fair zu antworten.<br />
Ich denke ich war fair in meinen Formulierungen, und Klar konnte ich nicht alles ansprechen was ihr und wir machen, doch diese Zukunft der Selbsthilfe sehe ich als beschnitten, ohne vorher darüber gemeinsam nachgedacht zu haben wie man es tatsächlich besser machen kann!</p>
<p>Jetzt bei der PoBe, wird es genau so sein wie bei uns am Treffen vom NW+, Ohnmacht, Entsetzten und Wut, die einem die Worte verschlagen!</p>
<p>Und es geht gerade so weiter!</p>
<p>Will das die Mitgliederversammlung wirklich so, oder sind sie nicht in der Lage was anständiges für uns, die &#8222;Klienten&#8220; zu erzielen, denn es sieht genau danach aus, denn wenn mehr Positive Menschen und damit auch die Gedanken damit haben und in diesem Sinne denken, würde so was wie jetzt nicht passieren, und ich müsste nichts hier schreiben und meinen Frust raus lassen!</p>
<p>Genau das gleiche Spiel wie in den meisten Örtlichen AIDS-Hilfen, und genau das habt Ihr mit euren Diktatorischen Entscheidungen letztendlich herbei geführt!</p>
<p>Die paar Menschen die es versucht haben in den entsprechenden Gremien was zu bewegen, wurden von euch nicht zugelassen, oder nur kurze Zeit Geduldet, was aber letztendlich auch nichts gebracht hat, außer Frust, und die immer gleichen gehen Jahr für Jahr zu den Delegierten Treffen und Mitgliederversammlungen und fühlen sich dadurch in ihrer Arbeit Bestätigt, was aber nicht den Meinungen von uns vieler Entspricht,&#8230; sie aber sich halten wie Politiker und ihrer Pensionen, besser, ihres Hochmuts und der Position die sie glauben halten zu müssen aus persönlichen Prestige Gründen.<br />
Nein, das kann es doch nicht sein!</p>
<p>Ein zugefahrener Verein, der nur noch daraus besteht, sich zu treffen und auszutauschen wer einen schöner Laptop hat, und die tatsächlichen Probleme Jahrelang Toddiskutiert?!</p>
<p>So viel für Heute, wünsche euch noch eine schöne Woche und bis bald.</p>
<p>Viele liebe Grüße aus dem schönen Ländle Stuttgart</p>
<p>Mihajlo</p>
<p>P.S. Kritik fördert Veränderung und das brauchen wir Tatsächlich!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: alivenkickn		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/ein-kongress-der-bewegung-und-beteiligung/#comment-1033</link>

		<dc:creator><![CDATA[alivenkickn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:08:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=10340#comment-1033</guid>

					<description><![CDATA[„Selbstvertretung vor Stellvertretung“. Die Kernfrage lautet: Wie kann sich positive Selbsthilfe besser und effektiver auf Bundesebene einbringen? Ziel ist es letztlich, eine zeitgemäße Partizipation von Selbsthilfe hinzubekommen. Denn was wir jetzt haben, ist unser Ansicht nach in vielen Aspekten zu verkrustet, und es bewegt sich zu wenig. Nach 20 Jahren kann ein bisschen frischer Wind auch mal ganz gut tun und vielleicht auch dazu führen, dass einige Menschen wieder mehr oder überhaupt erst Lust bekommen, sich in der Selbsthilfe zu engagieren.&quot;

Bundesebene . . . 
Partizipation von Selbsthilfe . . . 
. . in vielen Aspekten verkrustet . . . 
frischer Wind . . . 

Das klingt gut, klingt wie das was mancher Politiker auf den Parteitagen am Rednerpult zum Besten gibt . . . .

Was heißt das aber für den ganz normalen Alltag von Menschen mit HIV?

Die Frage ist wie soll sich &quot;AIDSHilfe&quot; im Jahr 2012 positionieren? Was ist heute, 17 Jahre nach den ersten 3erKombis, heute wo man HIV dank der vorhandenen Medikamente als chronische Krankheit versteht, Heute wo wir mit Medikamente alt werden können notwendig, erforderlich. Und wie können die AIDSHilfen vor Ort, den diese sind die Anlaufstellen von Menschen mit HIV, diesen neuen Anforderungen, Bedarf gerecht werden?


Sich selbst organisierender Selbsthilfe  Selbstvertretung von Menschen mit HIV die Notwendigkeiten, einen Bedarf anmelden oder einen Anspruch haben, wie kann dieser Umgesetzt werden - kann dieser umgesetzt werden? Gegenseitige ideele Unterstützung ist eine Sache. Wie aber kann man einen Bedarf in Zeiten von Mittelkürzungen besonders im sozialen Bereich der politisch gewollt ist dennoch gerecht werden?

Wie kann man verkrustetes &quot;Denken - verkrustete Köpfe, Strukturen von alteingesessenen verdienten langjährigen MitarbeiterInnen von AIDSHilfen aufbrechen? Denn auch das gehört zum frischen Wind . . . 

Das wird nicht ohne schmerzhafte Geburtswehen über die Bühne gehen. Vor allen Dingen ist es weitaus mehr als ein intellektuelles Konzept. Es ist geht um den real exitierenden Alltag, Bedürfnisse von Menschen mit HIV. 

Nicht jeder ist in Lohn und Arbeit. die Langzeitnebenwirkungen von Alter + HIV positiv sein + jahrelanger Einnahme von Medikamente + leben mit Grundsicherung im Alter z.b. dies sind die neuen Herausfordeungen die vielen ins Gesicht schauen. Dem gerecht zu werden, Gemeinsam Lösungen zu finden das wird die Aufgabe der nächsten Jahre sein der sich jeder an seinem Platz stellen sollte - muß . . .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Selbstvertretung vor Stellvertretung“. Die Kernfrage lautet: Wie kann sich positive Selbsthilfe besser und effektiver auf Bundesebene einbringen? Ziel ist es letztlich, eine zeitgemäße Partizipation von Selbsthilfe hinzubekommen. Denn was wir jetzt haben, ist unser Ansicht nach in vielen Aspekten zu verkrustet, und es bewegt sich zu wenig. Nach 20 Jahren kann ein bisschen frischer Wind auch mal ganz gut tun und vielleicht auch dazu führen, dass einige Menschen wieder mehr oder überhaupt erst Lust bekommen, sich in der Selbsthilfe zu engagieren.&#8220;</p>
<p>Bundesebene . . .<br />
Partizipation von Selbsthilfe . . .<br />
. . in vielen Aspekten verkrustet . . .<br />
frischer Wind . . . </p>
<p>Das klingt gut, klingt wie das was mancher Politiker auf den Parteitagen am Rednerpult zum Besten gibt . . . .</p>
<p>Was heißt das aber für den ganz normalen Alltag von Menschen mit HIV?</p>
<p>Die Frage ist wie soll sich &#8222;AIDSHilfe&#8220; im Jahr 2012 positionieren? Was ist heute, 17 Jahre nach den ersten 3erKombis, heute wo man HIV dank der vorhandenen Medikamente als chronische Krankheit versteht, Heute wo wir mit Medikamente alt werden können notwendig, erforderlich. Und wie können die AIDSHilfen vor Ort, den diese sind die Anlaufstellen von Menschen mit HIV, diesen neuen Anforderungen, Bedarf gerecht werden?</p>
<p>Sich selbst organisierender Selbsthilfe  Selbstvertretung von Menschen mit HIV die Notwendigkeiten, einen Bedarf anmelden oder einen Anspruch haben, wie kann dieser Umgesetzt werden &#8211; kann dieser umgesetzt werden? Gegenseitige ideele Unterstützung ist eine Sache. Wie aber kann man einen Bedarf in Zeiten von Mittelkürzungen besonders im sozialen Bereich der politisch gewollt ist dennoch gerecht werden?</p>
<p>Wie kann man verkrustetes &#8222;Denken &#8211; verkrustete Köpfe, Strukturen von alteingesessenen verdienten langjährigen MitarbeiterInnen von AIDSHilfen aufbrechen? Denn auch das gehört zum frischen Wind . . . </p>
<p>Das wird nicht ohne schmerzhafte Geburtswehen über die Bühne gehen. Vor allen Dingen ist es weitaus mehr als ein intellektuelles Konzept. Es ist geht um den real exitierenden Alltag, Bedürfnisse von Menschen mit HIV. </p>
<p>Nicht jeder ist in Lohn und Arbeit. die Langzeitnebenwirkungen von Alter + HIV positiv sein + jahrelanger Einnahme von Medikamente + leben mit Grundsicherung im Alter z.b. dies sind die neuen Herausfordeungen die vielen ins Gesicht schauen. Dem gerecht zu werden, Gemeinsam Lösungen zu finden das wird die Aufgabe der nächsten Jahre sein der sich jeder an seinem Platz stellen sollte &#8211; muß . . .</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Engelbert Zankl		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/ein-kongress-der-bewegung-und-beteiligung/#comment-1032</link>

		<dc:creator><![CDATA[Engelbert Zankl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 16:51:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=10340#comment-1032</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Sie findet alle zwei Jahre statt und wird von der Deutschen AIDS-Hilfe gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfe-Communities veranstaltet&quot;

steht hier im ersten Absatz, leider ist dies nicht richtig! Alleiniger Veranstalter ist die DAH oder hat sich da jetzt was verändert?

lieber Gruß
Engelbert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Sie findet alle zwei Jahre statt und wird von der Deutschen AIDS-Hilfe gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfe-Communities veranstaltet&#8220;</p>
<p>steht hier im ersten Absatz, leider ist dies nicht richtig! Alleiniger Veranstalter ist die DAH oder hat sich da jetzt was verändert?</p>
<p>lieber Gruß<br />
Engelbert</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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