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	Kommentare zu: „Sex in einer Epidemie&#8220; – Erfahrungen mit der HIV-PrEP 1	</title>
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	<description>Hintergründe zum Leben mit HIV, Aids, STIs, Hepatitis</description>
	<lastBuildDate>Sun, 30 May 2021 08:08:30 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>
		Von: Arno		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/sex-in-einer-epidemie-erfahrungen-mit-der-hiv-prep-1/#comment-69518</link>

		<dc:creator><![CDATA[Arno]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2015 19:55:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14912#comment-69518</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Alle,

ich heisse Arno, &#039;verhüte&#039; seit 4 Jahren mit der Viruslastmethode und seit einem Jahr zusätzlich mittels PrEP. Die Benutzung von Kondomen war für mich noch nie wirklich erstrebenswert und vor allem in den letzten Jahren habe ich für mich bemerkt, dass ich lieber auf (Anal)Sex verzichte, als Sex mit Kondom zu haben.
Fast alle meiner Sexpartner sind HIV positiv, ich habe allerdings fast nur feste Sexpartner, die ihre Medikamente regelmäßig nehmen, die ich auch näher kenne und denen ich vertraue. Bei denen verzichte ich auf jeden Schutz (Viruslastmethode).
Bei &#039;anderen&#039; Dates und Sexparties hatte ich bisher immer das Problem, dass ich &#039;mit Gummi&#039; einfach nicht kann (als Aktiver). D.h. ich bin nicht negativ, weil ich halt bisher immer so brav war, sondern weil ich einfach auch &#039;ne Portion Glück hatte.
Ich habe keine Angst davor, mich zu infizieren, aber finde eine HIV-Infektion aus zwei Gründen &#039;vermeidenswert&#039;:
- Ich bürde der Allgemeinheit für meine Verhaltensweise ansonsten beträchtliche Kosten auf
- Es ist für mich langfristig gesehen wahrscheinlich etwas gesünder, negativ zu bleiben
Und da ist es schon eine sehr gute Sache, dass ich mein Risiko mittels PrEP senken kann. Ich mache fallweise PrEP (das bedeutet allerdings auch, dass es spontane Dates mit unbekannten Partnern für mich nicht gibt. Tägliche Medikamenteneinnahme könnte ich mir nicht leisten (die Truvada auf Privatrezept muss ich selbst bezahlen), aber fallweise PrEP geht - wenn ich mit dem Auto paar hundert Kilometer zu einem Date fahre, kostet das auch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Alle,</p>
<p>ich heisse Arno, &#8218;verhüte&#8216; seit 4 Jahren mit der Viruslastmethode und seit einem Jahr zusätzlich mittels PrEP. Die Benutzung von Kondomen war für mich noch nie wirklich erstrebenswert und vor allem in den letzten Jahren habe ich für mich bemerkt, dass ich lieber auf (Anal)Sex verzichte, als Sex mit Kondom zu haben.<br />
Fast alle meiner Sexpartner sind HIV positiv, ich habe allerdings fast nur feste Sexpartner, die ihre Medikamente regelmäßig nehmen, die ich auch näher kenne und denen ich vertraue. Bei denen verzichte ich auf jeden Schutz (Viruslastmethode).<br />
Bei &#8218;anderen&#8216; Dates und Sexparties hatte ich bisher immer das Problem, dass ich &#8218;mit Gummi&#8216; einfach nicht kann (als Aktiver). D.h. ich bin nicht negativ, weil ich halt bisher immer so brav war, sondern weil ich einfach auch &#8217;ne Portion Glück hatte.<br />
Ich habe keine Angst davor, mich zu infizieren, aber finde eine HIV-Infektion aus zwei Gründen &#8218;vermeidenswert&#8216;:<br />
&#8211; Ich bürde der Allgemeinheit für meine Verhaltensweise ansonsten beträchtliche Kosten auf<br />
&#8211; Es ist für mich langfristig gesehen wahrscheinlich etwas gesünder, negativ zu bleiben<br />
Und da ist es schon eine sehr gute Sache, dass ich mein Risiko mittels PrEP senken kann. Ich mache fallweise PrEP (das bedeutet allerdings auch, dass es spontane Dates mit unbekannten Partnern für mich nicht gibt. Tägliche Medikamenteneinnahme könnte ich mir nicht leisten (die Truvada auf Privatrezept muss ich selbst bezahlen), aber fallweise PrEP geht &#8211; wenn ich mit dem Auto paar hundert Kilometer zu einem Date fahre, kostet das auch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Robert		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/sex-in-einer-epidemie-erfahrungen-mit-der-hiv-prep-1/#comment-3313</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2014 12:19:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14912#comment-3313</guid>

					<description><![CDATA[Hallo an wen auch immer,

mein Name ist Robert, ich bin selbst positiv und darf bereits seit einigen Jahren antiretrovirale Medikamente einnehmen. Ich finde diesen Artikel und die Ansichten dieses jungen Mannes teilweise sehr fragwürdig und ebenso sehe ich das Konzept der PrEP als teilweise sehr fragwürdig an. Schön und gut dass diese Medikamente so gut wirksam heutzutage sind, das ist ein Segen, für den ich sehr dankbar bin. Doch wenn ich mir die Geschichte der Prävention in Deutschland ansehe, dann kann man schon behaupten dass eine entscheidende Präventionsbotschaft zu den Erfolgen in der Prävention beigetragen hat, nämlich der Gebrauch von Kondomen und Information. Sicherlich scheint die PrEP statistisch gesehen erfolgreich zu sein und einen gewissen Schutz zu bieten, doch wenn man bedenkt in wievielen Ländern Menschen noch an Aids sterben und das passiert millionenfach, die Situation in einigen osteuropäischen Ländern ist erschreckend, ebenso in weiten Teilen Afrikas. Und wenn ich dann bedenke wie scheiße teuer meine ART jeden Monat ist, die Einnahme eines Medikaments bringt immer Neben- und Wechselwirkungen mit sich, es müssen regelmäßige Kontrollen erfolgen, Blutuntersuchungen, all das ist mit Geld verbunden. Ich als Betroffener von HIV frage mich halt inwieweit es ideologisch vertretbar ist sich momentan Gedanken über die PrEP zu machen wenn die Situation weltweit eben die ist, die sie ist. Wir sagte der Mann in dem Interview, wir befinden uns mitten in einer Epidemie und eine Epidemie bringt eben auch Betroffene mit sich und diese zu behandeln, sollte an erster Stelle stehen, wie ich finde. Sich auf erfolgreiche Präventionsstrategien konzenztrieren sollte im Fokus stehen, Testkampagnen machen Sinn, Menschen, die HIV positiv sind, den Zugang zu HIV Medikamenten zu erleichtern sollte relevant sein, gegen Stigmatisierung von HIV positiven Menschen kämpfen, sollte uns interessieren. Ich denke es gibt jetzt schon genug zu tun und es gibt genügend Leben zu retten, darum finde ich es nicht zwingend erforderlich Medikamente, welche monatlich mindestens 1500€ kosten, gesunden Menschen zu verabreichen. Was ich bei dieser Idee in unserer momentanen Situation eben sehe ist, dass zum größten Teil wahrscheinlich die Pharmaindustrie Gefallen an der Idee der PrEP findet und wer wenn nicht die Pharmaindustrie, sollte doch bitte von dieser fortschrittlichen Idee profitieren!!!?

Ich kann mich nicht entscheiden, als Idee ist die PrEP sicher keine falsche aber momentan halte ich sie nicht für eine geeignete Präventionsstrategie!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an wen auch immer,</p>
<p>mein Name ist Robert, ich bin selbst positiv und darf bereits seit einigen Jahren antiretrovirale Medikamente einnehmen. Ich finde diesen Artikel und die Ansichten dieses jungen Mannes teilweise sehr fragwürdig und ebenso sehe ich das Konzept der PrEP als teilweise sehr fragwürdig an. Schön und gut dass diese Medikamente so gut wirksam heutzutage sind, das ist ein Segen, für den ich sehr dankbar bin. Doch wenn ich mir die Geschichte der Prävention in Deutschland ansehe, dann kann man schon behaupten dass eine entscheidende Präventionsbotschaft zu den Erfolgen in der Prävention beigetragen hat, nämlich der Gebrauch von Kondomen und Information. Sicherlich scheint die PrEP statistisch gesehen erfolgreich zu sein und einen gewissen Schutz zu bieten, doch wenn man bedenkt in wievielen Ländern Menschen noch an Aids sterben und das passiert millionenfach, die Situation in einigen osteuropäischen Ländern ist erschreckend, ebenso in weiten Teilen Afrikas. Und wenn ich dann bedenke wie scheiße teuer meine ART jeden Monat ist, die Einnahme eines Medikaments bringt immer Neben- und Wechselwirkungen mit sich, es müssen regelmäßige Kontrollen erfolgen, Blutuntersuchungen, all das ist mit Geld verbunden. Ich als Betroffener von HIV frage mich halt inwieweit es ideologisch vertretbar ist sich momentan Gedanken über die PrEP zu machen wenn die Situation weltweit eben die ist, die sie ist. Wir sagte der Mann in dem Interview, wir befinden uns mitten in einer Epidemie und eine Epidemie bringt eben auch Betroffene mit sich und diese zu behandeln, sollte an erster Stelle stehen, wie ich finde. Sich auf erfolgreiche Präventionsstrategien konzenztrieren sollte im Fokus stehen, Testkampagnen machen Sinn, Menschen, die HIV positiv sind, den Zugang zu HIV Medikamenten zu erleichtern sollte relevant sein, gegen Stigmatisierung von HIV positiven Menschen kämpfen, sollte uns interessieren. Ich denke es gibt jetzt schon genug zu tun und es gibt genügend Leben zu retten, darum finde ich es nicht zwingend erforderlich Medikamente, welche monatlich mindestens 1500€ kosten, gesunden Menschen zu verabreichen. Was ich bei dieser Idee in unserer momentanen Situation eben sehe ist, dass zum größten Teil wahrscheinlich die Pharmaindustrie Gefallen an der Idee der PrEP findet und wer wenn nicht die Pharmaindustrie, sollte doch bitte von dieser fortschrittlichen Idee profitieren!!!?</p>
<p>Ich kann mich nicht entscheiden, als Idee ist die PrEP sicher keine falsche aber momentan halte ich sie nicht für eine geeignete Präventionsstrategie!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tibor		</title>
		<link>https://magazin.hiv/magazin/szene-community/sex-in-einer-epidemie-erfahrungen-mit-der-hiv-prep-1/#comment-1194</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tibor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 12:36:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.hiv/?p=14912#comment-1194</guid>

					<description><![CDATA[Hallo zusammen ,

Mein Name ist Tibor und ich bin seit 2 Jahren HIV-Positiv , und werde auch mit Truvada  und Subtiva behandelt !! 
Meine Geschichte ist eine ganz andere , da ich Bi-Sexuell bin und hauptsächlich Homosexuellen Sex habe gab es nie die Frage ob mit Gummi oder nicht , nur safe kam in frage und zusätzlich habe ich mich regelmäßig testen lassen !!! 
Ich habe mir sowohl Typ1 - HIV als auch Typ2 eingefangen ohne das ich nur ansatzweiße eine Ahnung habe wie und wo !! 
Klar brach für mich eine Welt zusammen als ich vom Testergebnis erfahren hab !! 
Da ich auch noch zusätzlich am Welt-Aids-Tag Geburtstag habe ! 
Aber nach einer kurzen zeit und vielen Info´s die keine Wahren , beschloss ich mit meiner Infektion offen um zu gehen da ich andere Menschen nicht in Gefahr bringen möchte !! 
Ich finde gut was die Forschung in den letzten 20Jahren für erfolge erreicht hat , leider muss ich aber beklagen das im selben Zeitraum nicht nur die Staatlichen Aufklärungs Stationen sondern auch die Menschen im allgemeinen das Thema und Risiko extrem herab Spielen und in den vielen Ballungsgebieten keine Aufklärung mehr statt findet !!! Genauso erschreckend finde ich das sich Gesunde Menschen mit vollen Bewusstsein den Risiko einer Möglichen Ansteckung bewusst sind aber HIV inzwischen mit ner Grippe verglichen wird !! 
Ich hoffe und wünsche allen betroffenen und mir selbst das wir diese noch immer Tödliche Infektion besiegen !! 

MFG 
Tibor E. 
Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen ,</p>
<p>Mein Name ist Tibor und ich bin seit 2 Jahren HIV-Positiv , und werde auch mit Truvada  und Subtiva behandelt !!<br />
Meine Geschichte ist eine ganz andere , da ich Bi-Sexuell bin und hauptsächlich Homosexuellen Sex habe gab es nie die Frage ob mit Gummi oder nicht , nur safe kam in frage und zusätzlich habe ich mich regelmäßig testen lassen !!!<br />
Ich habe mir sowohl Typ1 &#8211; HIV als auch Typ2 eingefangen ohne das ich nur ansatzweiße eine Ahnung habe wie und wo !!<br />
Klar brach für mich eine Welt zusammen als ich vom Testergebnis erfahren hab !!<br />
Da ich auch noch zusätzlich am Welt-Aids-Tag Geburtstag habe !<br />
Aber nach einer kurzen zeit und vielen Info´s die keine Wahren , beschloss ich mit meiner Infektion offen um zu gehen da ich andere Menschen nicht in Gefahr bringen möchte !!<br />
Ich finde gut was die Forschung in den letzten 20Jahren für erfolge erreicht hat , leider muss ich aber beklagen das im selben Zeitraum nicht nur die Staatlichen Aufklärungs Stationen sondern auch die Menschen im allgemeinen das Thema und Risiko extrem herab Spielen und in den vielen Ballungsgebieten keine Aufklärung mehr statt findet !!! Genauso erschreckend finde ich das sich Gesunde Menschen mit vollen Bewusstsein den Risiko einer Möglichen Ansteckung bewusst sind aber HIV inzwischen mit ner Grippe verglichen wird !!<br />
Ich hoffe und wünsche allen betroffenen und mir selbst das wir diese noch immer Tödliche Infektion besiegen !! </p>
<p>MFG<br />
Tibor E.<br />
Deutschland</p>
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