Tests für alle! Initiativen gegen den „Gender Gap“ in sexueller Gesundheit
Zu freier, selbstbestimmter und unbeschwerter Sexualität gehört, für die eigene sexuelle Gesundheit sorgen zu können. Aber was, wenn das verwehrt wird? In Deutschland sind HIV- und STI-Tests für Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen keine Selbstverständlichkeit. Eine Initiative aus Berlin und die AIDS-Hilfe Frankfurt berichten, woran es hakt, wie sie das ändern wollen und wo sich FLINTA* testen lassen können.
Es begann mit der Idee, im Berliner Freund*innenkreis sexpositive Partys zu organisieren – und dem Wunsch, diese Erlebnisse entspannt und sicher zu gestalten. Wie das geht? Dank STI- und HIV-Tests, könnte die leichtfertige Antwort lauten. Dass das – zumindest für FLINTA* – nicht so einfach ist, stellte Jenna Krumminga vor ein paar Jahren fest. Sie telefonierte Ärzt*innen und Einrichtungen ab. „Einmal wurde mir sehr nett am Telefon gesagt, es täte ihnen wirklich leid, aber Leute mit Vulva könnten sie nicht testen. Auch bei meiner Gynäkologin ging es nicht. Das war für mich ein großer Schock.“ Sie sprach mit anderen FLINTA*, die sagten: „Ja, ey, das ist katastrophal!“ Oder: „Man kann dort hingehen, aber man muss den ganzen Tag warten.“ Oder: „Du musst sagen, dass du Sexworker bist.“
Sie erfuhr, dass Testmöglichkeiten auf sexuell übertragbare Krankheiten in Deutschland auf bestimmte Gruppen ausgerichtet sind – beispielsweise cis Männer, die Sex mit Männern haben. Wer keine Symptome hat, keine Risiko-Kontakte hatte und nicht zu einer solchen Gruppe – wie Sexarbeiter*innen – gehört, muss teilweise zahlen oder sogar ungetestet wieder nach Hause gehen. Frauen* seien häufig in der Situation, Ärzt*innen davon überzeugen zu müssen, dass sie eine „Hochrisiko-Begegnung“ hatten, erzählt Jenna. Gerade Frauen in Beziehungen werde oft ein Test verwehrt, obwohl möglich ist, dass Partner*innen ungeschützten Geschlechtsverkehr außerhalb einer Beziehung haben. In eine unangenehme Situation kann auch geraten, wer ärztliche Bescheinigungen über Diagnosen bei Sexualpartner*innen mitbringen muss, um sich selbst testen lassen zu können. Erfahrungsberichte hat Safer Sex Berlin auf der Webseite gesammelt.
Wer keine Symptome hat, keine Risiko-Kontakte hatte und nicht zu einer bestimmten Gruppe – wie Sexarbeiter*innen – gehört, muss teilweise zahlen oder sogar ungetestet wieder nach Hause gehen.
In Gesprächen im Freund*innen-Kreis zeigte sich, dass unter schwulen cis Männern ein stärkeres Bewusstsein für HIV und STI vorhanden war, erzählt Nici Wertecki. „Bei ihnen war es üblicher, sich über das Thema auszutauschen und sich regelmäßig testen zu lassen.“ Zusammen mit Jenna, ihrer Schwester Sara Krumminga und zwei anderen Freund*innen gründete Nici 2020 die Initiative Safer Sex Berlin, um etwas gegen den Gender Gap, die geschlechtsspezifische Diskriminierung beim Zugang zur Versorgung in der sexuellen Gesundheit, zu tun. „Das war richtiger Klischee-Aktivismus: Wir waren betroffen und dachten, wir müssen da unbedingt etwas tun“, erzählt Nici.
Aufmerksamkeit für sexuelle Gesundheit von FLINTA* schaffen
Inzwischen ist Safer Sex Berlin ein Verein in Gründung. Gefördert wurde das Projekt 2025 über ein Stipendium des Gründerinnen-Programms Grace Berlin Accelerator, finanziert vom Land Berlin und der Europäischen Union. Momentan arbeiten die Safer-Sex-Aktivist*innen ehrenamtlich. Sobald die Gemeinnützigkeit bestätigt ist, werde aber die Guerrilla Foundation mit einer einmaligen Unterstützung einspringen, berichtet Nici Wertecki.
Die Aktivist*innen wollen Aufmerksamkeit für sexuelle Gesundheit von FLINTA* schaffen – auch mit ihrer Anwesenheit in Räumen, in denen das Thema bisher wenig präsent war, etwa bei internationalen Konferenzen zu sexueller Gesundheit. Außerdem sind sie Teil der EU-weiten HIV Prevention Alliance.
„Die Sexualität von cis Frauen wurde lange auf ihre Fortpflanzungsfähigkeit reduziert, die Sexualität von trans und genderqueeren Menschen lange kriminalisiert. Diesen Gruppen öffentliche Ressourcen für ihre sexuelle Gesundheit – geschweige denn für ihre sexuelles Wohlbefinden oder ihre Lust – bereitzustellen, hatte deshalb nie Priorität“, sagt Nici Wertecki. Die Kontrolle über die Sexualität von Frauen und genderqueeren Menschen habe Machtinteressen gedient – etwa indem weibliche Keuschheit erzwungen wurde, um „legitime“ Eigentumsübertragungen vom Vater auf das Kind sicherzustellen. Der weibliche Körper sei als Ort männlicher Befriedigung vermarktet worden, während die sexuelle Handlungsmacht und Lust aller, die nicht dem patriarchalen Ideal entsprechen, pathologisiert oder unsichtbar gemacht wurden. „Die Regulierung von Sexualität ist das Herzstück des Patriarchats“, fasst Nici zusammen.
PrEP als heiliger Gral für FLINTA*
Teil einer freien und selbstbestimmten Sexualität ist auch, sich um die eigene Gesundheit kümmern zu können. Safer Sex Berlin fordert deshalb einen besseren Zugang zu STI- und HIV-Testmöglichkeiten für Frauen und genderqueere Menschen. Bisher gäbe es gerade in Bezug auf Frauen und STI zu wenige Informationen, kritisiert Nici Wertecki. „Wenn man nicht testet, dann bekommt man auch keine Zahlen.“ Auf diese Weise gerate man in einen Teufelskreis des Nichtwissens. „Wir wollen von diesem Risiko-Paradigma wegkommen“, fordert Jenna deshalb. Das würde Ärzt*innen die Möglichkeit geben, auch ohne Symptome und Risikokontakte zu testen und Leistungen leichter über die Krankenkassen abrechnen zu können. Denn gerade bei cis Frauen verlaufen viele Infektionen asymptomatisch und einige STI können bei allen Geschlechtern zu Unfruchtbarkeit führen.
HIV werde bei Frauen häufig erst sehr spät entdeckt – auch, weil zu wenig getestet werde, sagt Jenna. Zudem sei der Zugang zu PrEP schwierig. In nur wenigen Praxen sei es für FLINTA* möglich, sich die HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe verschreiben zu lassen. In Berlin könne man dafür online Beratungstermine buchen. Trotzdem sei es als FLINTA* schwierig, an das Medikament zu kommen. „PrEP ist so ein bisschen wie der heilige Gral. Wenn man drankommt, ist man froh, dass man das geschafft hat“, erzählt Nici Wertecki. Nach eigenen Erfahrungen sei das Wissen über PrEP in FLINTA*-Kreisen noch nicht besonders groß. „Aber Leute, die davon wissen, haben sehr, sehr großes Interesse daran.“
Um Orientierung bei der Suche nach Testmöglichkeiten zu geben, verzeichnet das Team von Safer Sex Berlin auf einer Online-Karte Kliniken und Organisationen, die günstige oder kostenlose STI- und HIV-Tests für Frauen und genderqueere Menschen in Berlin anbieten. „Das basiert auf einer Mischung aus Community-Wissen und eigener Recherche“, erzählt Nici Wertecki. Es brauche mehr Orte, zu denen man gehen könne, ohne einen halben Tag im Wartezimmer zu sitzen und ohne eine Moralpredigt zu bekommen, dass man doch bitte verhüten solle. „Es gibt Anlaufstellen, die versuchen, es besser zu machen, vor allem auch die Gesundheitsämter. Aber da gibt es oft ungünstige und zu wenige Sprechzeiten.“
Nici Wertecki, Safer Sex BerlinEs brauche mehr Orte, zu denen für Frauen und genderqueere Menschen gehen können, ohne einen halben Tag im Wartezimmer zu sitzen und ohne eine Moralpredigt zu bekommen, dass man doch bitte verhüten solle.
In gynäkologischen Praxen gibt es häufig Möglichkeiten, sich kostenpflichtet auf STI testen zu lassen. Anonyme – und deutlich günstigere – Angebote bieten lokale Aidshilfen. In Berlin beispielsweise lassen sich Termine auf der Webseite der Aidshilfe, über ein ärztliches Onlineportal oder per Telefon buchen. Ein HIV-Labortest kostet hier beispielsweise zehn Euro. Online können über das Projekt s.a.m health der Deutschen Aidshilfe Selbsttests für zu Hause bestellt werden. Ein Set mit Tests auf HIV, Chlamydien, Syphilis und Tripper (Gonorrhö) kostet 75 Euro.
Regelmäßige Testabende bietet beispielsweise das Projekt „maincheck“ der AIDS-Hilfe Frankfurt an. Inzwischen werden auch regelmäßig FLINTA*-Termine für alle organisiert, die sich als Frauen identifizieren und/oder weiblich gelesen werden, sowie TIN-Testabende für trans Personen, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen. „Das fing vor zwei Jahren mit einem einmaligen Angebot zum Weltfrauentag an. Da haben wir gemerkt: Das wird ziemlich gut angenommen“, erzählt Anne Lind, Leiterin des Bereichs Prävention und Gesundheit der AIDS-Hilfe Frankfurt. Einige Frauen meldeten zurück, dass sie sich bei den regulären Testabenden nicht so wohl fühlen. „Da erkannten wir den Bedarf, die Gesundheit von Frauen mehr in den Fokus zu rücken und haben 2025 angefangen, das einmal im Quartal anzubieten.“
Gleichzeitig zeigte die Statistik, dass trans, inter und nicht-binäre Personen mit den Test-Angeboten der AIDS-Hilfe vergleichsweise schlecht erreicht werden. „Deswegen haben wir beschlossen, dass wir für sie noch mal einen separaten Testabend anbieten, um zu zeigen: Da sind wir sensibilisiert.“ Trotzdem habe sie den Eindruck, dass es für trans, inter und nicht-binäre Personen besonders herausfordernd sei, sich zu trauen, solche Angebote anzunehmen, sagt Anne Lind. Die Gewalt gegen tin Personen nehme zu. „Sie machen in ihrem Leben viele Diskriminierungserfahrungen, weswegen sie teilweise das Vertrauen in bestimmte Gesundheitsangebote verloren haben. Es ist für unsere Arbeit deswegen so wichtig zu zeigen, dass wir sensibilisiert mit der Thematik umgehen.“
Anne Lind, AIDS-Hilfe FrankfurtDie Statistik zeigt, dass trans, inter und nicht-binäre Personen mit den Test-Angeboten der AIDS-Hilfe vergleichsweise schlecht erreicht werden. Ein separater Testabend soll zeigen: „Da sind wir sensibilisiert.“
Bei den Frauen-Abenden ist nur weiblich gelesenes Personal vor Ort. Das könne die AIDS-Hilfe Frankfurt für die TIN-Abende bisher nicht entsprechend gewährleisten. Aber die Menschen, die dort arbeiten, seien – auch bei den regulären Testabenden – sensibilisiert. Beworben werden die „maincheck“-Angebote über die Webseite, auf Social Media, mit Flyern und direkt bei Institutionen, mit denen die Aidshilfe eng zusammenarbeitet – etwa das queere Jugendzentrum der AHF, KUSS41. Inzwischen habe sich der Anteil von trans, inter und nicht-binären Personen auch unter den Besucher*innen der regulären Testabende erhöht. „Darüber freuen wir uns. Es ist für uns wichtig, Sichtbarkeit zu schaffen und zu zeigen: Ihr könnt hierherkommen und wir kennen uns mit dem Thema aus.“
Unterstützt wird „maincheck“ vom Gesundheitsamt Frankfurt und vom Land Hessen. „Im Moment gucken wir, ob es noch Möglichkeiten gibt, um die spezifischen Testabende separat zu fördern“, erzählt Anne Lind. Anderen Aidshilfen, die solche Angebote planen, empfiehlt sie zu überlegen, wie diese ins Standardprogramm integriert werden können. „Wir haben uns für einen separaten Tag entschieden, damit sich Leute nicht versehentlich in den Safer Space verirren.“ Außerdem rät sie zu Geduld: „Neue Angebote brauchen ihre Zeit, bis sie sich herumgesprochen haben und etabliert sind.“
Ein Grund, weshalb Menschen zu den Frauen- sowie zu den TIN-Testabenden in Frankfurt kommen, sei die Anonymität. „Wir bekommen auch häufig die Rückmeldung, dass sie das bei uns sehr angenehm finden und sich gut aufgehoben fühlen. Klar, das Gesundheitsamt macht auch einen ziemlich guten Job. Aber ich glaube, manche haben das Vorurteil, ein Amt sei sehr streng – auch wenn das in vielen Fällen gar nicht so ist.“
Anne Lind, AIDS-Hilfe Frankfurt„Wir haben uns für einen separaten Tag entschieden, damit sich Leute nicht versehentlich in den Safer Space verirren. … Neue Angebote brauchen aber ihre Zeit, bis sie sich herumgesprochen haben und etabliert sind.“
Ein Testabend bei der Aidshilfe Frankfurt hat drei Stationen. Zuerst bekommen alle Besucher*innen einen Fragebogen und eine Nummer. Bei der zweiten Station, der Beratung, wird über die Gründe des Besuchs besprochen: Gab es Risikosituationen oder vielleicht eine neue Beziehung oder den allgemeinen Wunsch, sich durchchecken zu lassen, damit alles sicher läuft? „Viele kommen erst mal mit dem Ziel her, einen HIV-Test zu machen. Wenn wir uns die Situation genauer angucken, merken wir, dass auch andere STI-Tests sinnvoll wären“, erzählt Anne Lind. Möglich ist, auf HIV, Syphilis, Chlamydien, Gonokokken, Hepatitis B und C zu testen – jeweils gegen eine Gebühr von um die 20 Euro. In Kombination werden die Tests günstiger. „Wir versuchen, die Preise so niedrig wie möglich zu halten. Wenn eine Person gar kein Geld hat, gibt es immer noch Wege zu schauen, was geht.“
An der dritten Station führt eine Ärztin den Test durch – entweder als Schnelltest oder mit Blutabnahme fürs Labor. In der Regel können die Ergebnisse zwei Tage später telefonisch abgefragt werden. Die Ergebnisse von Schnelltests bekomme man nach einer kurzen Wartezeit noch vor Ort. Bei Chlamydien und Gonokokken würden häufiger positive Testergebnisse ausgegeben als bei HIV, sagt Anne Lind. 2025 fielen von 1068 HIV-Tests fünf positiv aus, von jeweils 1056 durchgeführten Tests schlugen 24 positiv auf Chlamydien und 21 positiv auf Gonokokken an. Wie die Aktivist*innen von Safer Sex Berlin erleben auch die Mitarbeiter*innen der AIDS-Hilfe Frankfurt, dass PrEP vor allem unter Männern, die Sex mit Männern haben, bekannt ist, hauptsächlich in dieser Community verschrieben und dort auch immer stärker angenommen werde. Außerhalb dieser Community fehle bisher ihrer Erfahrung nach an Wissen um diese Möglichkeit, berichtet Anne Lind.
Sie kritisiert, dass das Gesundheitssystem in Deutschland zu wenig auf Frauen, Lesben, trans, inter und nicht-binäre Personen ausgerichtet ist. „Es orientiert sich immer noch eher am cis-männlichen Geschlecht.“ Ein Beispiel: Herzinfarkte werden bei Frauen im Schnitt später diagnostiziert und behandelt, da sie andere Symptome zeigen als Männer. Selbst die Gynäkologie ist in Deutschland ein Fach, das immer noch von männlichen und patriarchalen Strukturen geprägt ist – wie sich beispielsweise daran zeigt, wie lange die Klitoris und ihre Bedeutung ignoriert wurden.
„Frauen, die sich sexuell ausleben, werden immer noch stigmatisiert. Deshalb ist es für sie vielleicht auch schwieriger, Testangebote anzunehmen“, sagt Anne Lind. STI- und HIV-Tests seien immer noch ein schambehaftetes Thema. Wenn sich Frauen trotzdem überwinden, nach Tests fragen und dann abgewiesen werden, sei dies ein schlechtes Signal. Bei trans, inter und nicht-binären Personen sei ein Problem, dass sie sich in medizinischen Kontexten erklären müssten oder gegebenenfalls eine falsche Beratung und Behandlung bekommen.
Räume schaffen, um offen über Sexualität zu sprechen
Vielen Menschen fehle ein Ort, an dem sie sich offen über Sexualität und sexuelle Gesundheit austauschen können, sagt Nici Wertecki von Safer Sex Berlin. „Die Gynäkologie in Deutschland ist vor allem auf Geburtshilfe und Krebsvorsorge ausgerichtet.“ Arztpraxen seien für viele Menschen deshalb nicht unbedingt ein Ort, an dem sie offen über ihre Sexualität sprechen. Safer Sex Berlin fordert auch einen kulturellen Wandel, was sexuelle Gesundheit angeht. Die Aktivist*innen stehen für einen offenen und positiven Umgang mit Sexualität, um Angst und Scham keinen Raum zu lassen. Dazu gehöre, Vergnügen und Lust als integrale Aspekte sexueller Gesundheit zu begreifen. „So entspricht es auch der Definition der WHO“, sagt Jenna.
Nici Wertecki, Safer Sex Berlin„Die Gynäkologie in Deutschland ist vor allem auf Geburtshilfe und Krebsvorsorge ausgerichtet.“ Dabei sei Lust integraler Aspelt sexueller Gesundheit. „So entspricht es auch der Definition der WHO.“
An Q&A-Stationen, durch Auftritte wie beim Smut Slam, einem „dirty storytelling open mic“ in Berlin, oder mit offenen Diskussionsrunden wie im Gropius Bau, versucht Safer Sex Berlin zur Normalisierung von Gesprächen über weibliche und genderqueere Sexualität beizutragen. So sollen auch in der Öffentlichkeit Räume geschaffen werden, in denen Frauen, trans, inter und nicht-binäre Personen ohne Scham über Lust und Bedürfnisse sprechen können. „Berlin ist eine Stadt, die weltberühmt für sexuelle Freiheit und auch für Queerness ist“, sagt Jenna. Da sei es keine Überraschung, dass verschiedene Menschen miteinander Sex hätten. Und alle diese Menschen könnten sich dabei mit STI und HIV infizieren und sollten deshalb Möglichkeiten bekommen, für ihre eigene und die Gesundheit anderer Menschen zu sorgen. Denn, wie Nici Wertecki sagt: „Krankheiten verbreiten sich unter allen Menschen und nicht aufgrund einer sexuellen Orientierung.“
Links zu HIV-/STI-Tests für Frauen/FLINTA*
- Safer Sex Berlin: Testorte in Berlin
- s.a.m. health: https://www.samhealth.de/
- Testabend in der AIDS-Hilfe Frankfurt
- für Frauen*: nächste Termine am 11.06., 03.09. und 03.12.2026.
- für trans, inter und nicht-binäre Person: nächsten Termine am 10.06., 02.09. und 02.12. 2026
- jeweils zwischen 17 und 19 Uhr und ohne Termin
- Weitere Testabende werden von der FAH unter News angekündigt.
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