Eine Kommission der Vereinten Nationen soll staatliche Verletzungen der Menschenrechte von HIV-Positiven reduzieren. Auf Regionalkonferenzen diskutieren Aktivisten, Experten und Regierungsvertreter über diskriminierende Gesetze und Zustände.
Aktuelle Studien zeigen, dass 50–90 % der Heroinkonsument(inn)en mit Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert sind. Aber nur etwa 10 % der Behandlungsbedürftigen werden mit Interferon behandelt. Dafür gibt es mehrere Gründe weiß Dirk Schäffer.
In Europa ist mit Victrelis® ein neues Medikament zur Behandlung der Hepatitis C erhältlich. Ein weiteres wird folgen. Beide erhöhen die Wirksamkeit der bisher eingesetzten Medikamente, ersetzen können sie diese aber noch nicht.
Nie war es so einfach, das eigene Buch selbst auf Markt zu bringen. Diese Möglichkeiten nutzen immer wieder auch Menschen mit HIV, um ihre Erfahrungen mit der Krankheit in den eigenen Händen halten und auch weitergeben zu können.
Die Substitutionstherapie ist die erfolgreichste Behandlungsform für Drogenabhängige. Nur in vielen deutschen Gefängnissen ist diese Erkenntnis noch immer nicht angekommen.
Dank einer Drogenersatztherapie können viele suchtkranke Menschen wieder ein fast normales Leben führen. Doch wehe, sie kommen in Haft: Lui musste auf sein Methadon verzichten. Er hat sich gewehrt – vergeblich.
„Drogen-Eltern stellen ihre Babys mit Kokain, Heroin und Methadon ruhig“, empörte sich die Bremer Bildzeitung. Zuvor hatte die Sozialbehörde des norddeutschen Stadtstaates Zahlen veröffentlicht, die auf den ersten Blick erschrecken. Von Marco Jesse…
Rosalia Carvajal Diaz, Direktorin des Community Health Programme des Dominikanischen Roten Kreuzes, war die nationale Koordinatorin des „Stigma-Index“, wo rund 1.000 Menschen mit HIV befragt wurden. Carolin Vierneisel hat sie getroffen.
Der diesjährige Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige hat das Motto „Menschenrechte“. Aus diesem Anlass sprach „Die Straße“ mit Herrn Jürgen Heimchen vom Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit…
Angesichts der besseren Behandelbarkeit der HIV-Infektion befürchten Präventionisten, dass Menschen zunehmend sorgloser mit der Bedrohung durch HIV umgehen könnten. Schließlich habe die Todesdrohung in den frühen Zeiten von Aids zur Schutz-Motivation beigetragen und somit für den „präventiven Rückenwind“ gesorgt. Angesichts der Kampagnen-Motive von „Vergessen ist ansteckend“ stellt…
30 Jahre HIV und Aids – davon 15 Jahre mit wirksamer Therapie. Deren Einführung mit der Aids-Konferenz 1996 in Vancouver eine Zäsur markierte: Den Wandel von HIV von einer tödlichen Bedrohung zu einer chronischen Krankheit.