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LGBT in Armenien

Armenien: Keine Revolution für LGBT – Teil 1

Nach der Revolution in Armenien im Frühjahr 2018 wurde das Atmen leichter. An der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* (LGBT) hat sich aber nichts geändert, so die Journalistin Jekaterina Fomina*, die ein halbes Jahr in Armenien gelebt hat.

Wo treffen sich armenische Schwule und Lesben? Zwar gibt es wie in anderen Ländern auch in Armenien spezielle Anwendungen und Dating-Sites, aber niemand lädt dort seine Fotos hoch.

Wenn es gelingt, ein Treffen zu arrangieren, tun beide so, als wären sie nur gekommen, um gemeinsam ein Bier zu trinken.

Dating ist in Armenien riskant für LGBT

Manchmal enden solche Bekanntschaften auch mit Erpressung. Zur Polizei zu gehen ist riskant und sinnlos: Die armenische Verfassung garantiert nur die Gleichstellung der Geschlechter, aber es gibt kein Gesetz zum Schutz vor Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung.

Auch wenn Armenien bereits 2008 die UN-Erklärung über Menschenrechte, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität angenommen hat, ist es eines der homophobsten Länder in Europa.

Im LGBT-Ländervergleich der International Gay and Lesbian Association belegte Armenien 2018 unter den europäischen Ländern den vorletzten Rang – Platz 48 von 49. Und laut einer Umfrage des amerikanischen Analysezentrums Pew Research Center sind 95 Prozent der jungen Armenier_innen unter 35 Jahren gegen die Homo-Ehe.

Armenien ist eins der homophobsten Länder Europas

Im Mai 2012 gab es in Jerewan zwei Brandanschläge auf die DIY-Bar, einen beliebten LGBT-Treffpunkt der armenischen Hauptstadt. Für die Brandstiftung erhielten die Täter, zwei junge iranisch-armenische Brüder, eine Bewährungsstrafe.

Nach diesem Vorfall starteten regierungsnahe Medien einen Angriff auf die LGBT-Community, und verschiedene Politiker, darunter Eduard Sharmazanov, Abgeordneter der Republikanischen Partei Armeniens und stellvertretender Sprecher der Nationalversammlung, bezeichneten den Angriff als „richtig und gerechtfertigt“.

Kurze Zeit später nahmen Mitglieder der LGBT-Community zusammen mit anderen unter Polizeischutz an einem „Marsch der Vielfalt“ in Jerewan teil, der von ultranationalistischen Verfechter_innen „traditioneller Werte“ angegriffen wurde.

2014 veröffentlichte die Zeitung Iravunk eine Liste von 40 Facebook-Konten, die laut der Zeitung „den Interessen der internationalen Homosexuellenlobby dienen“.

Seitdem hat es keine einzige öffentliche Veranstaltung der LGBT-Community mehr gegeben.

Vorbild Russland

Im Mai 2014 gründeten die Präsidenten Russlands, Kasachstans und Weißrusslands die Eurasische Wirtschaftsunion. Armenien trat ihr im Oktober 2014 bei und setzte so seinen Annäherungskurs an Moskau fort.

Auch die gesellschaftliche Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* ist in Armenien ähnlich wie in Russland. So stieg mit der Annahme des Gesetzes über das Verbot der Propagierung nichttraditioneller Beziehungen in Russland im Jahre 2013 die Zahl der Gewaltdelikte mit homophobem Hintergrund auch in Armien an.

„Die Eskalation der Homophobie begann nach den Demonstrationen gegen die ‚Homo-Propaganda‘“, erklärte ein armenischer Politiker, der seinen Namen nicht genannt sehen will. „Unsere Leute sahen, was im Fernsehen lief, und machten es nach – die Armenier haben immer nach der Pfeife Russlands getanzt.“[1]

„Die Armenier haben immer nach der Pfeife Russlands getanzt“

Homo- und transphobe Gewalt ist alltäglich. Ein aktuelles Beispiel: Am 11. Februar wurde der Trans-Aktivist Max Yarzhapetyan im Zentrum von Jerewan auf offener Straße überfallen. Die drei Angreifer sagten, er habe kein Recht, sich Armenier und Mann zu nennen, höchstens „Schwester“. Und einer der Polizisten der Strafverfolgungsbehörde habe erklärt: „Schwule haben in unserem Land nichts zu suchen, deshalb ist dir das passiert.“[2]

Sergo und Narek

Die Geschichten von Sergo und Narek gleichen sich beinahe aufs Haar. Beide sind 24 Jahre alt, leben in Armenien, sind schwul. Sie wuchsen in unterschiedlichen Familienverhältnissen auf, hatten es aber gleich schwer.

Nareks Familie siedelte von Amerika nach Armenien um, als er sechs war. „Ich war immer ein Fremdling, auf Armenisch ‚otar‘: Ich sprach schlecht Armenisch und verhielt mich dazu noch ‚maniriert‘“ – das einzige russische Wort, das Narek während des gesamten Gesprächs verwendete.

„Aber ich habe das nicht so an mich herangelassen. In der Schule gab es immer Gewalt, es war grausam, fast jeden Tag – weil ich anders war. Ich ging in Jerewan zur Schule, aber damals herrschte in der Stadt eine Mentalität wie auf dem Dorf. Ich verstehe, warum die Armenier über mich herfielen: die Verteidigung ihrer Nation gegen Fremde liegt ihnen im Blut.“

Sergo wurde im Unterschied zu Narek zwar in Jerewan geboren, hatte aber auch keinen Rückhalt unter Gleichaltrigen. Ihm erging es nur nicht ganz so schlimm, weil er sich entschloss, absolut unauffällig zu sein.

Schläge, weil man jemanden der Homosexualität „verdächtigt“

Beide erinnern sich, dass während der Pausen in der Schule oft darüber diskutiert wurde, was in der Stadt passiert war. Häufig ging es darum, dass jemand zusammengeschlagen worden war, weil man ihn der Homosexualität verdächtigte.

„Einmal wurde mehrere Tage lang darüber geredet, dass ein Mann verprügelt und vergewaltigt worden war, der sich danach erhängt hat“, erinnert sich Sergo. Eigentlich sagte keiner, warum. Aber man verstand auch so, worum es ging, wenn man einem Mann Gewalt antut – so sind hier die Umstände. Damals habe ich nicht verstanden, warum mir das so nahe ging. Die Jungs haben in den Pausen Bilder von nackten Frauen angeguckt, mich hat das nicht interessiert.“

„Als Kinder gingen wir in den Computerclub, weißt du, was das ist?“, fragt Narek. „Wir gingen dorthin, um angeblich Computerspiele zu spielen, aber tatsächlich hat jeder heimlich Pornos geguckt. In der siebten Klasse, damals kannte ich das Wort ‚Schwuler‘ noch nicht mal, fand ich beim Stöbern mit einer Suchmaschine ‚Sex zwischen Männern‘. Als ich das sah, hat es irgendwie Klick gemacht. Ich suchte dann weiter und beschäftigte mich mit dieser Frage und den entsprechenden Begriffen – ich war ein wissbegieriges Kind.“

Narek hielt seine Entdeckung lange geheim. Erst nach Jahren erzählte er einer Klassenkameradin davon. Am nächsten Tag wusste die ganze Schule Bescheid, seine Klassenkameraden wollten ihn bestrafen. „Das war sehr schmerzhaft für mich“, erzählt Narek.

In vorderster Reihe für die Revolution, denken beide jetzt über Emigration nach

Sergo vertraute sich seiner Mutter an, als er bereits zwanzig war. Er schrieb in einem Brief: „Ich kann diese Last nicht mehr allein tragen. Wenn ich nicht sein kann, wie ich bin, frisst mich das von innen auf und ich nehme mir das Leben.“ Er erinnert sich, dass seine Mutter beim Lesen zu weinen begann und ihn dann überzeugen wollte, dass es sich um eine „Phase“ handele und er nur „an sich arbeiten“ müsse.

„Sie bat mich, Papa nichts davon zu sagen“, erzählt Sergo. „Ich zeigte ihr wissenschaftliche Arbeiten, sagte ihr, dass das keine Laune von mir sei, sondern die Natur, aber die sowjetische Erziehung, ihre Religiosität und die Propaganda des russischen Fernsehens machten es mir unmöglich, sie zur Änderung ihrer Meinung zu bewegen. Ihr Standpunkt war einfach: was nicht ihren Vorstellungen entspricht, ist vom Westen bezahlt. Wir wohnen alle noch zusammen, die Aggressivität ist vergangen, aber sie hat Angst davor, dass irgendjemand von den Nachbarn oder Bekannten davon erfährt – welche Schande für die Familie.“

„Ich will nicht mein ganzes Leben heimlich leben“

Sergo und Narek heben sich durch nichts von der Menge ab – es sind bescheidene junge Männer. Während der Revolution gingen sie auf die Straße, die Proteste wurden von vielen Vertreter_innen der LGBT-Community unterstützt, aber niemand schwenkte die Regenbogenfahne.

Sie kämpften für ein neues Armenien für alle, aber in diesem Armenien, so scheint es heute, gibt es keinen Platz für sie.

„Nach der Revolution spürten die Armenier, dass ihre Stimmen gehört werden, und das brachte viele nationalistische Bewegungen hervor“, erklärt Narek. Selbst die Losung von Premierminister Nikol Paschinyan, „DUXOV“ (Nur Mut, kühn voran!), ist nationalistisch. Für die Gemeinschaft der Schwulen und Lesben ist es nach der Revolution eindeutig nicht besser geworden.“

„Ich habe die Schnauze gestrichen voll, ich bin müde, ich will nicht mehr kämpfen“, sagt Narek. Allein dieses Jahr sind zwölf meiner Aktivisten-Freunde emigriert, von den einfachen Schwulen ganz abgesehen.“

Sergo ergänzt: „Ich will nicht mein ganzes Leben heimlich leben, ich will normal sein. Ich will in den Park der Verliebten gehen und auch Händchen halten. In der neuen Regierung gibt es sicherlich Leute mit nichttraditioneller Orientierung – und irgendetwas wird sich ändern. Aber diese Veränderungen kommen nicht, solange ich noch jung bin.“

Von 2011 bis 2013 haben nach Angaben der LGBT-Organisation PINK Armenia 5.891 Personen, die sich als schwul bezeichneten, das Land verlassen. Für die Folgejahre gibt es keine solche Statistik.

„Ein Professor für Menschenrechte, ein Schwuler“

Ein Mann über vierzig mit scharf geschnittenem Profil sitzt auf einer Bank im Park der Verliebten in Jerewan, in der Nähe des Parlamentsgebäudes. Vorsichtig nähert sich ihm eine ältere Frau mit ihrem Enkel. „Entschuldigen Sie, sind Sie Armenier?“ Der Mann nickt. „Und schwul? Ich habe Sie erkannt.“

Offen schwul leben in Armenien nur sehr wenige. Kaum jemand ist bereit, offen über seine Orientierung zu sprechen.

Vaan Burnasjan kam vor vierzehn Jahren aus Kalifornien nach Armenien, nachdem Homosexualität keine Straftat mehr war. Sein Coming-out vollzog er öffentlich: er schrieb an die fast einzige unabhängige Zeitung Hetq („Spur“) in einem Brief, dass man, „um ein ehrliches Leben zu führen, ziemlich mutig sein und seine wahre Natur annehmen muss“.

„Um ein ehrliches Leben zu führen, muss man ziemlich mutig sein“

Vaan erzählt weiter von der Begegnung mit der Frau. Sie habe sein Bild im Internet gesehen, habe sie gesagt, und ihn dann gefragt, ob er nicht meine, dass man junge Leute zum Schwulsein verführen könne. Er habe ihr auf Armenisch, das er noch immer mit Akzent spricht, geantwortet: „Keiner kann jemanden zu einem Schwulen machen. Ich wollte niemals einer sein. Aber ich habe verstanden, dass man sich nicht selbst betrügen kann.“

Die Frau habe ihn mit Fragen überschüttet. Ihr Interesse sei offensichtlich größer gewesen als ihre Vorurteile. Vaan erinnert sich, dass sie zu flüstern begann, als Leute an ihnen vorbeigingen.

„Sie ist tief in meine Intimsphäre eingedrungen, schützte mich dabei aber vor Dritten – keiner sollte hören, worüber wir uns unterhielten. Sie hat mich regelrecht gelöchert. Die Gesellschaft braucht Wissen, man bekommt es nur nirgendwo.“

Zum Schluss habe die Frau gesagt: „Ich hoffe, dass meine Kinder nicht erleben müssen, was Sie durchgemacht haben. Ich sehe, dass Sie ein feiner Kerl sind und keine andere Wahl hatten.“

In der Vorstellung der meisten Armenier_innen kann ein Mensch nicht gleichzeitig Armenier und homosexuell sein. Das ist Nonsens. Vaan beweist das Gegenteil.

„Ich habe voller Stolz die Identität meiner Vorfahren angenommen. Meine Großmutter hat den Genozid überlebt. Ich fragte mich: Und was hast du gemacht, um Armenier zu bleiben? Deshalb bin ich hierhergekommen und lehre hier Menschenrechte. Und deshalb lebe ich offen als Schwuler.“

Die armenische Homophobie erkläre sich aus der Geschichte der Nation, die seit ewigen Zeiten um ihre Identität ringe, sagt Burnasjan.

„Armenien ringt seit ewigen Zeiten um seine Identität“

Armenien war immer von Eroberung bedroht, und über Jahrhunderte hinweg war das Land politisch nicht geeint. Der einzige Zusammenhalt kam von der Kirche und ihren Werten. Das Allerschlimmste für die Armenier waren der Genozid von 1915 und der nachfolgende gewaltsame Anschluss der ersten armenischen Republik an die Sowjetunion.

Diese beiden Ereignisse gaben der Furcht vor dem Verlust der nationalen Identität neue Nahrung. Und der Bergkarabach-Konflikt nährte und nährt diese Furcht bis heute.

Mit „Homosexualität, die die Nation vernichten kann“, haben die Machthaber_innen des modernen Armeniens lange Jahre die Bürger_innen in Angst und Schrecken versetzt. Wer wird dann kämpfen? Wer wird die neuen Armenier_innen zur Welt bringen?

„Armenien – das ist eine Nation der Dörfer, erklärt Vaan. „Eine zahlenmäßig kleine Bevölkerung, die lange Zeit ohne Staat lebte. Die Familienbande stehen hier über allem, die Leute sprechen sich hier noch heute als ‚Bruder‘, ‚Schwester‘, ‚Tante‘ und ‚Onkel‘ an. Das öffentliche Leben ist in Armenien nicht entwickelt, die Leute trauen dem nicht, was in der Öffentlichkeit gesagt wird. Ihnen sind persönliche Gespräche wichtiger. So wie meines mit dieser Frau.“

Offen über seine Orientierung und sich selbst zu sprechen ist nach Burnasjans Überzeugung der einzige Weg, um die Homophobie in Armenien zu überwinden. Deshalb war er einer der Protagonist_innen des Films „Listen to Me: Untold Stories Beyond Hatred“ („Hör mir zu: Ungeschriebene Geschichten jenseits des Hasses“) über offen lebende Vertreter_innen der LGBT-Community. Die Premiere des Films sollte während des Festivals „Goldene Aprikose“ 2017 stattfinden, aber einen Tag vor der geplanten Aufführung nahmen die Organisator_innen den Film ohne Begründung aus dem Programm…

Nach seinem Coming-out hat die Amerikanische Universität in Armenien den Vertrag mit Burnasjan nicht verlängert. Jetzt lehrt er Menschenrechte an der Staatlichen Universität Jerewan.

Im zweiten Teil ihres Beitrags stellt Jekaterina Fomina uns Mariam (26) und Narina vor, die sich zusammen mit anderen Eltern für die Rechte von LGBT in Armenien einsetzt.

*Der russische Originalbeitrag Несексуальная революция wurde am 15. März 2019 auf opendemocracy.net veröffentlicht. Wir danken der Autorin Jekaterina Fomina und der Plattform openDemocracy herzlich für das Recht zur Zweitveröffentlichung. Übersetzung: Macfalane, Redaktion: Holger Sweers

 

Weitere Informationen:

ILGA Europe: Bericht zur Menschenrechtssituation von LGBTIQ in Armenien, Berichtszeitraum Januar bis Dezember 2018, online verfügbar unter https://www.ilga-europe.org/sites/default/files/armenia.pdf

[1] Die armenische Polizei erarbeitete 2013 einen Entwurf für ein Gesetz, das die „Propaganda nichttraditioneller sexueller Beziehungen“ unter Strafe stellen sollte. Es wurde allerdings nicht verabschiedet.

[2] Ein weiterer Vorfall ereignete sich erst nach Erscheinen des Originalbeitrags: Im April 2019 fanden in der Armenischen Nationalversammlung öffentliche Anhörungen zum Thema „Nationale Agenda der Menschenrechte – UN-Überwachung“ statt. Unter den eingeladenen Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Institutionen befand sich auch Lilit Martirosyan, eine trans* Frau und Vorsitzende der LGBTIQ-Organisation „Partei des Rechtes“. Sie sprach die Probleme der unterdrückten LGBTIQ-Gemeinschaft in Armenien an, die damit zum ersten Mal in der Geschichte Thema im armenischen Parlament waren. Naira Zohrabyan, Vorsitzende der Partei Blühendes Armenien und Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses, griff Martirosyan daraufhin verbal an und verließ den Plenarsaal. Martirosyans Auftritt löste Empörung unter den Abgeordneten aus, einige von ihnen begrüßten Zohrabyans Verhalten, im Anschluss erhielt sie Dutzende Todesdrohungen. Die EU und die Vereinten Nationen dagegen unterstützten Martirosyan (siehe https://www.pinknews.co.uk/2019/04/12/armenian-transgender-lilit-martirosyan-eu-un/ sowie https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Armenien).

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