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die letzten überlebenden - teil 5

„Du musst dich dafür entscheiden, glücklich und dankbar zu sein“

Schwere Krankheit und Verluste hinterlassen Spuren: Depressionen, Angst und Einsamkeit sind häufige Erscheinungen bei Aids-Langzeitüberlebenden. Nicht wenige verlieren den Lebenswillen.

Mit der hochwirksamen Kombitherapie änderte sich Mitte der 1990er-Jahre der Verlauf der HIV/Aids-Epidemie regelrecht über Nacht: Tausenden Menschen, die sich zum Tode verurteilt sahen, wurde plötzlich eine Zukunft geschenkt. Doch Aids zu überwinden brachte neue Herausforderungen mit sich: Viele der Langzeitpositiven kämpfen noch immer ums Überleben – und um ihren Platz in einer Gesellschaft, die sie vergessen zu haben scheint.

Erin Allday, Reporterin beim San Francisco Chronicle, hat einige der Langzeitüberlebenden San Franciscos besucht, einer der Städte in den USA, die am stärksten von der Aids-Krise der 80er und 90er betroffen waren. Daraus entstanden ist das multimediale Projekt „Last Men Standing“ (auf Deutsch: Die letzten Überlebenden).

Ihren Artikel veröffentlichen wir hier in einer 8-teiligen Serie und danken der Autorin und dem San Francisco Chronicle herzlich für das Recht zur Zweitveröffentlichung.

Teil 5

Seit über 20 Jahren ohne Arbeit und die meiste Zeit allein

Kevin VandenBergh Last Men Standing

Kevin VandenBergh lebt in einer Wohnung hoch auf der Market Street mit einer beeindruckenden Aussicht auf San Francisco und die Bucht. Er wagt sich nur selten nach draußen. (Foto: Tim Hussin / San Francisco Chronicle / Polaris)

Neben körperlichen Schmerzen und Krankheit, der anhaltenden Trauer und der Angst ist Isolation eine besonders bittere Nebenwirkung des Überlebens.

Wie viele Langzeitüberlebende größtenteils zurückgezogen leben, ist schwierig festzustellen. Diese Männer sind oft nicht in soziale Gruppen oder Dienste für Menschen mit HIV eingebunden. Sie sind schwer erreichbar und schwer zu beziffern.

Isolation führt zu psychischen und praktischen Komplikationen

Sie haben keine Jobs, die ihnen Struktur geben. Ihre Eltern sind vielleicht tot und andere Verbindungen zur Familie schon vor langer Zeit abgerissen. Sie haben keine Kinder. Ihre einzigen Verbindungen mit der Außenwelt sind womöglich spärlich und kurz – Anrufe von anderen Langzeitüberlebenden, ein Termin bei einem Therapeuten oder einer Ärztin, Small Talk mit dem Kassierer im Laden an der Ecke.

Isolation führt zu psychischen wie auch praktischen Komplikationen. Sie geht mit einem erhöhten Risiko für Depressionen, Angst und anderen Problemen seelischer Gesundheit einher. Wer ohne  Partner_in ist, hat häufiger ein geringeres Einkommen und ist damit anfälliger für finanzielle Krisen, zum Beispiel den Verlust einer Wohnung, eine Mieterhöhung oder unvorhergesehene Ausgaben. Und wer während der Epidemie geliebte Menschen verloren hat, ist vielleicht noch zu mitgenommen, zu sehr emotional angeschlagen, um neue Beziehungen oder Freundschaften einzugehen. Allein das Risiko, noch einmal jemanden zu verlieren, kann als überaus bedrohlich empfunden werden.

Vom Fenster seines Apartments aus kann Kevin VandenBergh über die Senken und Erhebungen San Franciscos blicken, bis zur Innenstadt und über die Bucht bis zu den Oakland Hills. An klaren Tagen ragt der Mount Diablo in den Horizont hinein. Aber Kevin scheint sich dessen kaum bewusst zu sein. Er wagt sich selten nach draußen.

Seit Jahren ist sein Sozialleben sehr spärlich. Er hat einen Mitbewohner, aber sie verstehen sich nicht gut. Da ist das wöchentliche Mittagessen mit einem Ex-Freund, da sind die Mitarbeiter_innen des Tierheims, in dem er manchmal ehrenamtlich aushilft, und gelegentliche Treffen mit einer informellen Selbsthilfegruppe für Langzeitüberlebende. Aber schon den Willen aufzubringen hinauszugehen, ist jedes Mal ein Kampf.

„Ich habe das Gefühl, mein Leben ist total vergeudet“

In seinem Wohnzimmer sind die einzigen deutlichen Zeichen seiner Präsenz ein Stapel DVDs mit seinen Lieblings-TV-Shows und Andenken an seinen geliebten Kater Truman, der vor zwei Jahren gestorben ist. Ein gerahmtes Foto von Truman steht auf einem Regalbrett und der hohe Katzenbaum mit Teppichbezug in einer Ecke.

Kevin ist seit über 20 Jahren ohne Arbeit und die meiste Zeit davon allein, in sozialen Situationen ist er unbeholfen und angespannt. Er ist oft sehr mitteilungsfreudig, wird aber dann unsicher und zieht sich zurück. Er zappelt, und seine Hände sind ständig in Bewegung. Er reibt über seine Schenkel, verknotet seine Finger und zerrt an seiner Kleidung. Wenn er neue Leute trifft, graut ihm vor dem Augenblick, wenn sie ihn fragen, womit er seinen Lebensunterhalt verdient.

„Ich habe das Gefühl, mein Leben ist total vergeudet”, sagte Kevin. „Ich habe nichts erreicht. Ich habe nichts zu bieten.”

Aids-Langzeitüberlebende: Depressionen und Gebrechlichkeit

Die meiste Zeit als Erwachsener hat er gegen Depressionen gekämpft. Sie haben sein Tun vernebelt und seine Perspektive verzerrt. Sie haben das Leben mit Aids zu einer noch größeren Last gemacht. Er ist seit Jahren in Therapie – meistens für umsonst oder zu geringen Kosten. Aber erst vor Kurzem hat er einen Therapeuten im Castro-Viertel gefunden, von dem er glaubt, dass er ihm helfen wird.

Vor Jahren, nachdem er HIV-positiv getestet worden war, hatte Kevin ständig Angst, von anderen Männern zurückgewiesen zu werden. Potenziellen Partnern, die ihn akzeptierten, fühlte er sich verpflichtet, selbst wenn es da keinen einzigen Funken einer Romanze gab. Heute können sich Dates mit Männern seines Alters wie ein Minenfeld anfühlen, weshalb er sie meist vermeidet. Jeder ist geschädigt. Jeder trägt eine Last mit sich herum.

„Er war mein Grund zu leben“

Gebrechlichkeit und Mobilitätsprobleme, wovon normalerweise erst Menschen jenseits des 50. oder 60. Lebensjahrzehnts betroffen sind, kommen bei Aids-Langzeitüberlebenden dieser Altersgruppe häufig vor. Auch die Raten von Herzkrankheiten, Diabetes und einer Reihe anderer altersbedingter Störungen, liegen bei ihnen höher als erwartet.

Zehn Jahre lang war Truman sein engster Freund. Er hat immer mit dem Kater geredet und ihm seine Gedanken und Gefühle anvertraut. Als er so depressiv war, dass er tagelang im Bett geblieben ist, war Truman da, zusammengerollt an seiner Seite.

„Er war die Liebe meines Lebens, die intimste Beziehung, die ich jemals hatte“, sagte er. „Er war mein Grund zu leben.”

Trumans Tod traf Kevin schwerer als der Tod aller Freund_innen, die er während der Epidemie verloren hatte. Als Truman starb, begann Kevin ernsthaft über Suizid nachzudenken. Er fasste einen Plan.

Niemand wusste, dass er sich verabschiedete

Peter Greene Last Men Standing

In den drei Jahrzehnten in San Francisco beobachtete Peter Greene, wie eine Generation schwuler Männer von Aids niedergestreckt wurde. Auch nach 30 Jahren besuchte er noch die Stätten von früher, darunter Martuni’s Bar zur Klavier-Karaoke (Foto: Tim Hussin / San Francisco Chronicle / Polaris)

Als Peter Greene 1984 mit Jonathan Klein das Reisebüro im Castro-Viertel eröffnete, war es eines der ersten, die auf schwule Männer fokussierten, die gerade anfingen, offen als Paar oder Gruppe zu verreisen. Den Geschäftspartnern kam die Idee auf einer Schwulen-Fahrradtour in China, die Peter organisiert hatte. Sie nannten die Agentur „Now, Voyager“, nach einem Filmklassiker mit Bette Davis.

Die Agentur an der 18. Straße hatte ihnen für ein Jahrzehnt gemeinsam gehört, als Peter beschloss, auszusteigen und Jonathan seinen Anteil zu verkaufen. Er war aber immer noch eingebunden, sein Apartment war genau über dem Büro, und manchmal sprang er ein, wenn Jonathan weg war.

Die beiden Männer blieben sich nahe, obwohl es zwischen ihnen nie gefunkt hatte. Sie teilten die Begeisterung für Reisen und Abenteuer. Sie waren bekannt im Castro-Viertel und bewegten sich oft in denselben sozialen Kreisen.

„Er wusste bereits, was er tun würde“

An einem Frühlingsabend im Jahr 2013 gingen sie mit einer Gruppe von Freund_innen ins Castro-Theater, um den Comedian Coco Peru zu sehen. Nach der Show wollten sie den Abend noch nicht enden lassen und gingen zu Peters Apartment. Jonathan spielte den Gastgeber, reichte Käse und Cracker, dekantierte Wein und schenkte allen immer wieder nach.

Seine Freund_innen wussten, dass Jonathan in den letzten Monaten unter zunehmendem Stress stand. Er hatte sein Apartment verloren, als das Gebäude verkauft wurde, und war gezwungen, aus der Stadt wegzuziehen. Das Gebäude, in dem sich „Now, Voyager“ und Peters Apartment befanden, stand ebenfalls zum Verkauf, und Jonathan sorgte sich, dass ihr Geschäft dichtmachen müsste und sein Freund auch sein Zuhause verlieren könnte.

In dieser Nacht waren seine Freund_innen daher erfreut, ihn so zugewandt und geistreich zu erleben – sein altes, charmantes Selbst. Niemand wusste, dass er sich verabschiedete.

„Er hatte schon seinen Abschiedsbrief geschrieben”, sagte Peter. „Er wusste bereits, was er tun würde.”

Zwei Tage später, an einem kalten Aprilmorgen, fuhr Jonathan zur Golden Gate Bridge. Er stellte das Auto ab, ging hinaus auf die Brücke und sprang in den Tod. Er war 61.

Jonathan hatte 1985 sein positives Testergebnis bekommen, zur selben Zeit wie Peter. Nicht Aids hat Jonathan getötet, und Aids hat ihn auch nicht in den Suizid getrieben – zumindest nicht Aids allein. Vor seiner Depression und seinen Ängsten war er einer der Langzeitüberlebenden gewesen.

„Für Jonathan war es der Jahrhundertsturm“

Nicht lange nach Jonathans Tod wurde das Gebäude in der 18. Straße verkauft, und Peter musste aus seinem Apartment ausziehen. Auch für die Agentur „Now, Voyager“, die Jonathan ihm überlassen hatte, gab es keinen Platz mehr. Plötzlich wurde Peter, wie seine Freunde vor ihm, aus San Francisco, seinem Zuhause für über 30 Jahre, hinausgestoßen.

Er würde nie einen Suizid in Betracht ziehen, sagte Peter. Aber er hatte Angst, von allen und allem Vertrauten abgeschnitten zu sein. Er sah keine einfachen Lösungen für das vor ihm liegende Problemknäuel.

„Für Jonathan war es der Jahrhundertsturm“, sagte er. „Manchmal kommt es mir so vor.”

Suizid war seit Beginn der Epidemie ein Fluchtweg, um Aids zu entkommen. In den entsetzlichen, hoffnungslosen frühen Jahren horteten Männer Medikamente, um ihr Leben selbst zu beenden, bevor Aids sie töten konnte. Einige schmissen Abschiedspartys für sich selbst.

Aber selbst als es antiretrovirale Medikamente gab und Aids nicht mehr den sicheren Tod bedeutete, hörten die Suizide nicht auf. Zwischen 2009 und 2012 machten sie vier Prozent aller Todesfälle bei Menschen mit HIV oder Aids in San Francisco aus – ein Anteil, der weit über dem gesamten Landesdurchschnitt von etwa 1,5 Prozent aller Todesfälle liegt.

Obwohl HIV-Medikamente nunmehr breit verfügbar und viel besser verträglich sind, kommt es nicht selten vor, dass Langzeitüberlebende für Tage, Wochen oder Monate ihre Medikamente nicht nehmen – vielleicht weniger Ausdruck eines offenkundigen Todeswunschs als vielmehr eines Rückzugs aus einem stark gebrochenen Leben. Studien zufolge leidet fast die Hälfte von ihnen an Depressionsschüben. Bei vielen können Selbstmordgedanken durch Einsamkeit und Isolation oder durch endlos scheinende Trauer ausgelöst werden.

Jemand anderes sein als ein von Kummer verzerrter Mensch

Ganymede mit Partnern am Tisch Last Men Standing

Ganymede (Mitte) hat mit seinen Partnern Cullen Frandsen (rechts) und Warren Page (links) eine neue Familie aufgebaut. Ganymede ist der Zerbrechlichste von ihnen; er hat die längste Zeit mit HIV und Aids gelebt. Warren und Cullen erledigen meistens das Kochen und andere Arbeiten im Haushalt, obgleich Ganymede wieder besser bei Kräften ist, sodass er wieder mehr mithelfen kann. (Foto: Erin Brethauer / San Francisco Chronicle / Polaris)

Als Ganymede aufhörte, seine HIV-Medikamente zu nehmen, fragte ihn sein Arzt, ob er suizidgefährdet sei. „Ich will einfach keine Schmerzen mehr“, antwortete er.

Er sollte Jahre brauchen, um sich aus seiner Trauer über Stevens Tod zu lösen und sich zu entschließen, jemand anderes zu sein als ein von Kummer verzehrter Mensch. „Angesichts solchen Elends und des Wunsches aufzugeben musst du dich entscheiden – du musst dich dafür entscheiden, glücklich und dankbar zu sein“, sagte Ganymede. „Das war für mich eine sehr schwierige Reise.”

„Das war für mich eine sehr schwierige Reise“

Zu dem Zeitpunkt, als er seine Rückkehr ins Leben beschloss, versagte jedoch seine Gesundheit. Sein Immunsystem war zusammengebrochen; es wieder aufzubauen, war ein langer, schmerzlicher Leidensweg. 2009 bekam er über Monate täglich Infusionen mit Medikamenten und pendelte das ganze Jahr lang zwischen Krankenhaus und Wohnung.

Als er sich erholte, nahm er wieder Kontakt mit alten Freund_innen auf, die wie er die Epidemie überlebt hatten. Das einsame Zuhause, das er mit seinen beiden Partnern, um die er trauerte, geteilt hatte, gewann er wieder für sich zurück. Er behielt Andenken an sie in jedem Zimmer, aber richtete seine Gedanken auf die Zukunft.

Er war allerdings entschlossen, sich nicht mehr zu verlieben. Er konnte sich nicht vorstellen, noch mehr Verluste zu ertragen. Aber 2010 traf er jemanden auf einer Sex-Party in San Francisco. „Am Ende des Abends wusste ich, dass das mein neues Kapitel war“, sagte Ganymede.

Einen Monat nachdem sie sich getroffen hatten, zog Cullen Frandsen bei Ganymede ein. Zwei Jahre später kam Warren Page, Cullens früherer Partner, mit dazu. Ganymede und Cullen heirateten 2013 bei einer Feier in ihrem Wohnzimmer.

„Ich habe Angst, dass diesmal ich derjenige sein werde, der seinen Partner zurücklässt“

„Zuerst habe ich meinen Partner einziehen lassen. Und dann habe ich seinen Partner einziehen lassen“, sagte Ganymede lachend. Er saß mit Cullen und Warren in der Sonne. Sie rauchten Gras und Zigaretten und tranken Eistee auf ihrer Veranda. „Aber das beschreibt unsere Beziehung nicht mal ansatzweise. Jetzt ist es eine Familie. Wir alle lieben einander.”

Cullen (58) wie auch Warren (69) sind ebenfalls HIV-positiv. Bei Cullen lief es aber völlig anders. Er bekam 2005 sein positives Testergebnis und begann ein paar Tage darauf mit antiretroviralen Medikamenten. Er hat Aids nicht als tödliche Bedrohung erlebt und nie einen Partner oder engen Freund durch die Krankheit verloren.

Und obwohl Ganymede seinen Blick wieder in die Zukunft richtet, bereitet sie ihm andere Sorgen, als das bei Cullen der Fall ist.

„Ich lebe in der Angst, dass diesmal ich derjenige sein werde, der einen Partner zurücklässt.”

Teil 6 erscheint am 13.1.2018 auf magazin.hiv.

Haben Sie Suizidgedanken? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfe in scheinbar ausweglosen Lebenslagen bietet zum Beispiel die Telefonseelsorge. Diese ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222.

Die Telefonseelsorge bietet außerdem Hilfe per Chat oder E-Mail an.

Darüber hinaus gibt es in ganz Deutschland eine Vielzahl an Beratungsstellen für Menschen in einer Lebenskrise. Adressen finden Sie auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

 

Die letzten Überlebenden – Teil 1: „Ich bin der glücklichste unglückliche Mensch der Welt“

Die letzten Überlebenden – Teil 2: „Ich habe mich die ganze Zeit aufs Sterben vorbereitet“

Die letzten Überlebenden – Teil 3: „Wir waren aufrechte Säulen inmitten der Trümmer“

Die letzten Überlebenden – Teil 4: „Ich habe so vieles in meinem Leben gehabt, aber eines vermisse ich“

Die letzten Überlebenden – Teil 6: „Du wirst okay sein, du wirst leben“

Die letzten Überlebenden – Teil 7: „Ihr tragt all die Erinnerungen, die ganze Geschichte mit euch“

Die letzten Überlebenden – Teil 8: „Ich will, dass die mir noch bleibende Zeit zählt“

 

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